Für einen Menschen, der Wasser über ihn gießen sollte: Gieße es. Er goss es über seinen Kopf, bewegte dann seinen Kopf mit seinen Händen, indem er sie vor und zurückführte, und sagte dann: So habe ich den Gesandten Gottes - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - handeln sehen. (Dies ist) übereinstimmend überliefert (8). Die Gelehrten sind sich einig darüber, dass sich der Muhrim von der rituellen Unreinheit (Janaba) waschen darf.
Abschnitt: Es ist verpönt (Makruh), dass er seinen Kopf mit Sidr (9) (Lotosblättern) und Khitmi (10) (Eibisch) oder ähnlichem wäscht, da dies dazu führt, dass die Zerzaustheit beseitigt wird und das Risiko besteht, dass dabei Haare herausgerissen werden. Jabir ibn 'Abdullah, Malik, al-Shafi'i und die Anhänger der Meinung (Ahl al-Ra'y) verabscheuten dies. Wenn er es dennoch tut, trifft ihn keine Buße (Fidya). Dies ist die Meinung von al-Shafi'i, Abu Thawr und Ibn al-Mundhir. Von Ahmad wurde überliefert: Es trifft ihn eine Buße. Dies vertraten auch Malik und Abu Hanifa. Seine beiden Gefährten sagten: Es obliegt ihm eine Almosenleistung (Sadaqa), da der Duft von Khitmi als angenehm empfunden wird, er die Zerzaustheit beseitigt und Ungeziefer abtötet, weshalb eine Buße wie bei Wars (11) (Memecylon tinctorium) verpflichtend ist. Wir argumentieren damit, dass der Prophet - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - bezüglich eines Muhrim, der von seinem Reittier gestürzt war (12), sagte: "Wascht ihn mit Wasser und Sidr, hüllt ihn in seine beiden Gewänder, balsamiet ihn nicht ein und bedeckt seinen Kopf nicht, denn er wird am Tag der Auferstehung die Talbiyya rufend auferweckt werden." (Dies ist) übereinstimmend überliefert (13). Er befahl also, ihn mit Sidr zu waschen, während der Rechtsstatus des Ihram für ihn gewahrt blieb; Khitmi ist wie Sidr. Zudem ist es kein Parfum (Tib), daher ist für die Verwendung keine Buße verpflichtend, ähnlich wie bei Erde. Ihre Behauptung, der Duft werde als angenehm empfunden...
(8) Überliefert von al-Bukhari im Kapitel: Die rituelle Waschung für den Muhrim, aus dem Buch über die am Pilgern Gehinderten und die Jagdstrafe. Sahih al-Bukhari 3/20. Und Muslim im Kapitel: Die Zulässigkeit, dass der Muhrim seinen Körper und Kopf wäscht, aus dem Buch der Pilgerfahrt. Sahih Muslim 2/864. Ebenso überliefert von Abu Dawud im Kapitel: Der Muhrim wäscht sich, aus dem Buch der Riten. Sunan Abi Dawud 1/426, 427. Und al-Nasa'i im Kapitel: Waschung des Muhrim, aus dem Buch der Riten. Al-Mujtaba 5/98. Und Ibn Maja im Kapitel: Der Muhrim wäscht seinen Kopf, aus dem Buch der Riten. Sunan Ibn Maja 2/978, 979. Und al-Darimi im Kapitel: Die rituelle Waschung im Zustand des Ihram, aus dem Buch der Riten. Sunan al-Darimi 2/30. Und Imam Malik im Kapitel: Waschung des Muhrim, aus dem Buch der Pilgerfahrt. Al-Muwatta 1/323. Und Imam Ahmad im Musnad 5/421. (9) Sidr: Blätter des Christusdornbaums (Ziziphus spina-christi). (10) Khitmi (mit Fatha oder Kasra auf dem Ha'): eine Pflanze aus der Familie der Malvengewächse. Ihre getrockneten Blätter werden zerstoßen und als Waschmittel für den Kopf verwendet, um ihn zu reinigen. (11) Wars: Eine Pflanze, deren Früchte bei der Reife mit roten Drüsen bedeckt sind; sie wird zum Färben von Seidenkleidung verwendet. (12) Wa-qasahu ba'iruhu: Er wurde von seinem Reittier abgeworfen, wodurch sein Genick brach. (13) Die Überlieferungsnachweise wurden bereits bei 3/376 dargelegt.
لإنْسَانٍ يَصُبُّ عليه الماءَ: صُبَّ. فصَبَّ على رَأْسِه، ثم حَرَّكَ رَأسَه بِيَدَيْه، فأقبَلَ بهما وأدْبَرَ، ثم قال: هكذا رَأيْتُ رسولَ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يَفْعَلُ. مُتَّفَقٌ عليه (٨). وأجْمَعَ أهْلُ العِلْمِ على أن المُحْرِمَ يَغْتَسِلُ من الجَنَابَةِ.
فصل: ويُكْرَهُ له غَسْلُ رَأْسِه بالسِّدْرِ (٩) والخِطْمِىِّ (١٠) وَنحْوِهِما؛ لما فيه من إزَالَةِ الشَّعَثِ، والتَّعَرُّضِ لِقَلْعِ الشَّعْرِ. وكَرِهَهُ جابِرُ بنُ عبدِ اللهِ، ومَالِكٌ، والشَّافِعِىُّ، وأصْحابُ الرَّأْىِ. فإن فَعَلَ فلا فِدْيَةَ عليه. وبهذا قال الشَّافِعِىُّ، وأبو ثَوْرٍ، وابنُ المُنْذِرِ. وعن أحمدَ: عليه الفِدْيَةُ. وبه قال مالِكٌ، وأبو حنيفةَ. وقال صَاحِبَاهُ: عليه صَدَقَةٌ؛ لأنَّ الَخِطْمِىَّ تُسْتَلَذُّ رَائِحَتُه، وتُزِيلُ الشَّعَثَ، وتَقْتُلُ الهَوَامَّ، فوَجَبَتْ به الفِدْيَةُ كالوَرْسِ (١١). ولَنا، أنَّ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قال، فى المُحْرِمِ الذى وَقَصَهُ بَعِيرُه (١٢): "اغْسِلُوهُ بِمَاءٍ وَسِدْرٍ، وكَفِّنُوهُ فى ثَوْبَيْهِ، ولَا تُحَنِّطُوهُ، ولا تُخَمِّرُوا رَأْسَهُ؛ فَإنَّهُ يُبْعَثُ يَوْمَ القِيَامَةِ مُلَبِّيًا". مُتَّفَقٌ عليه (١٣). فأمَرَ بِغَسْلِه بالسِّدْرِ، مع إثْباتِ حُكْمِ الإحْرامِ فى حَقِّهِ، والخِطْمِىُّ كَالسِّدْرِ. ولأنَّه ليس بِطِيبٍ، فلم تَجِب الفِدْيَةُ بِاسْتِعْمَالِه كالتُّرَابِ. وقَوْلُهم: تُسْتَلَذُّ رَائِحَتُه.
(٨) أخرجه البخارى، فى: باب الاغتسال للمحرم، من كتاب المحصر وجزاء الصيد. صحيح البخارى. ٣/ ٢٠. ومسلم، فى: باب جواز غسل المحرم بدنه ورأسه، من كتاب الحج. صحيح مسلم ٢/ ٨٦٤.كما أخرجه أبو داود، فى: باب المحرم يغتسل، من كتاب المناسك. سنن أبى داود ١/ ٤٢٦، ٤٢٧. والنسائى، فى، باب غسل المحرم، من كتاب المناسك. المجتبى ٥/ ٩٨. وابن ماجه، فى: باب المحرم يغسل رأسه، من كتاب المناسك. سنن ابن ماجه ٢/ ٩٧٨، ٩٧٩. والدارمى، فى: باب الاغتسال فى الإحرام، من كتاب المناسك. سنن الدارمى ٢/ ٣٠. والإمام مالك، فى: باب غسل المحرم، من كتاب الحج. الموطأ ١/ ٣٢٣. والإمام أحمد، فى: المسند ٥/ ٤٢١.(٩) السدر: ورق النبق.(١٠) الخطمى بفتح الحاء وكسرها: نبات من الفصيلة الخبازية، يدق ورقه يابسا، ويجعل غسلا للرأس فينقيه.(١١) الورس: نبت يغطى قرنه عند نضجه بغدد حمراء، يستعمل لتلوين الملابس الحريرية.(١٢) وقصه بعيره: رمى به فدق عنقه.(١٣) تقدم تخريجه فى ٣/ ٣٧٦.