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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 5 · Seite 178Abschnitt

Übersetzung · DE

Abschnitt: Der Weihezustand (Ihram) und der heilige Bezirk (Haram) haben keinen Einfluss auf das Verbot von Nutztieren, wie Vieh und Ähnliches; denn dies ist keine Jagd. Gott, der Erhabene, hat nur die Jagd verboten. Der Prophet - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - schlachtete Opfertiere (Budn) während seines Weihezustands im heiligen Bezirk und näherte sich Gott, dem Erhabenen, dadurch an. Er sagte: „Das Beste der Pilgerfahrt ist das laute Rufen (al-'ajj) und das Fließenlassen des Blutes (al-thajj).“ Damit meinte er das Fließenlassen des Blutes beim Schlachten oder rituellen Stechen (Nahr). Hierüber besteht keine Uneinigkeit.

Abschnitt: Die Jagd aus dem Meer ist für denjenigen im Weihezustand erlaubt, aufgrund der Aussage Gottes, des Erhabenen: „Erlaubt ist euch das Jagdwild des Meeres und dessen Nahrung als Versorgung für euch und für die Reisenden.“ Ibn 'Abbas und Ibn 'Umar sagten: „Dessen Nahrung ist das, was es (das Meer) auswirft.“ Von Ibn 'Abbas wird auch überliefert: „Dessen Nahrung ist sein Salz.“ Von Sa'id ibn al-Musayyib und Sa'id ibn Jubayr wird überliefert: „Dessen Nahrung ist das Gesalzene, und dessen Jagdwild ist das, was du gefangen hast.“ Die Gelehrten sind sich einig, dass das Fangen, Essen, Verkaufen und Kaufen von Meeresjagd für denjenigen im Weihezustand erlaubt ist. Meeresjagd ist das Tier, das im Wasser lebt, dort Eier legt und dort brütet, wie Fisch, Schildkröte, Krebs und Ähnliches. Von 'Ata' wird über eine Form überliefert, die an Land lebt, wie Schildkröten und Krebse, dass für sie [eine Entschädigung (Jaza') anfällt; weil es an Land lebt], und es daher den Wasservögeln gleicht. Unser Argument ist, dass es im Wasser Eier legt und dort brütet, weshalb es dem Fisch gleicht. Was Wasservögel wie Enten und Ähnliches betrifft, so gehören sie nach Meinung der Allgemeinheit der Gelehrten zur Jagd an Land, und für sie fällt eine Entschädigung an. Es wurde von 'Ata' überliefert, dass er sagte: „Dort, wo es sich am meisten aufhält, dort ist seine Jagd (d. h. Zuordnung).“ Die Aussage der Allgemeinheit der Gelehrten ist vorzuziehen; denn es legt die Eier an Land und brütet dort, daher gehört es zur Jagd an Land, wie alle anderen Vögel auch. Sein Aufenthalt im Meer dient lediglich der Nahrungssuche und dem Lebensunterhalt daraus, wie bei einem Jäger. Wenn es eine Tiergattung gibt, von der eine Art im Meer und eine Art an Land lebt, wie die Schildkröte, dann hat jede Art ihre eigene Bestimmung, wie beim Rindvieh: Das wilde ist verboten und das domestizierte ist erlaubt.

Anmerkungen

(11) Die Quellenangabe dazu wurde auf Seite 100 bereits aufgeführt. (12) Sure al-Ma'ida 96. (13) In der Handschrift (M): "al-milh" (das Salz). (14) In der Handschrift (M): "istadna" (wir haben gejagt). (15) Fehlt in der Handschrift (M). (16) In der Handschrift (M): "li-annahu" (weil es).

Arabisch (Quelle)

فصل: ولا تَأْثِيرَ لِلإِحْرَامِ ولا لِلْحَرَمِ فى تَحْرِيمِ شىءٍ من الحَيَوَانِ الأهْلِىِّ، كبَهِيمَة الأنْعامِ ونحوِها؛ لأنَّه ليس بِصَيْدٍ، وإنَّما حَرَّمَ اللهُ تعالى الصَّيْدَ، وقد كان النَّبِىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يَذْبَحُ البُدْنَ فى إحْرَامِه فى الحَرَمِ، يَتَقَرَّبُ إلى اللهِ سُبْحَانَه بذلك، وقال: "أفْضَلُ الحَجِّ العَجُّ والثَّجُّ" (١١). يعنى إسَالَةَ الدِّمَاءِ بِالذَّبْحِ والنَّحْرِ. وليس فى هذا اخْتِلافٌ.

فصل: ويَحِلُّ لِلْمُحْرِمِ صَيْدُ البَحْرِ؛ لِقَوْلِه تعالى: {أُحِلَّ لَكُمْ صَيْدُ الْبَحْرِ وَطَعَامُهُ مَتَاعًا لَكُمْ وَلِلسَّيَّارَةِ} (١٢). قال ابنُ عَبّاسٍ وابنُ عمرَ: طعامُه ما ألْقاهُ. وعن ابنِ عَبَّاسٍ: طعامُه مِلْحُه. وعن سَعِيدِ بن المُسَيَّبِ، وسَعِيدِ بن جُبَيْرٍ: طعامُه المالحُ (١٣)، وصَيْدُه ما اصْطَدْتَ (١٤). وأجْمَعَ أهْلُ العِلْمِ على أنَّ صَيْدَ البَحْرِ مُبَاحٌ لِلْمُحْرِمِ اصْطِيَادُه وأَكْلُه وبَيْعُه وشِرَاؤُه. وصَيْدُ البَحْرِ: الحَيَوَانُ الذى يَعِيشُ فى الماءِ، ويَبِيضُ فيه، ويُفْرِخُ فيه، كالسَّمَكِ والسُّلَحْفَاةِ والسَّرَطَانِ، ونحو ذلك. وحُكِىَ عن عَطاءٍ فيما يَعِيشُ فى البَرِّ، مِثْلَىِ السُّلَحْفَاةِ والسَّرَطَانِ، [الجَزَاءُ؛ لأنَّه يعيشُ فى البَرِّ] (١٥)، فأشْبَهَ طَيْرَ الماءِ. ولَنا، أنَّه يَبِيضُ فى الماءِ، ويُفْرِخُ فيه، فأشْبَهَ السَّمَكَ. فأمَّا طَيْرُ الماءِ، كالبَطِّ ونحوِه، فهو من صَيْدِ البَرِّ، فى قولِ عَامَّةِ أهْلِ العِلْمِ. وفيه الجَزَاءُ. وحُكِىَ عن عَطاءٍ أنَّه قال: حيثُ يكونُ أَكْثَرَ، فهو صَيْدُه. وقولُ عَامَّةِ أهْلِ العِلْمِ أوْلَى؛ فإنَّه (١٦) يَبِيضُ فى البَرِّ، ويُفْرِخُ فيه، فكان من صَيْدِ البَرِّ، كسائِرِ طَيْرِه، وإنَّما إقَامَتُه فى البَحْرِ لِطَلَبِ الرِّزْقِ،

Anmerkungen

(١١) تقدم تخريجه فى صفحة ١٠٠.(١٢) سورة المائدة ٩٦.(١٣) فى م: "الملح".(١٤) فى م: "اصطدنا".(١٥) سقط من: م.(١٦) فى م: "لأنه".

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