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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 5 · Seite 186Abschnitt

Übersetzung · DE

in jedem Fall, sei es, dass die Menschen sie gepflanzt haben oder sie von selbst gewachsen sind; dies aufgrund der Allgemeingültigkeit seiner Aussage (Friede und Segen seien auf ihm): „Dessen Bäume dürfen nicht gefällt werden.“ Zudem handelt es sich um einen Baum, der im heiligen Bezirk gewachsen ist, daher gleicht er dem, was nicht von Menschen gepflanzt wurde. Abu Hanifa sagte: Es gibt keine Strafe für das, wovon die Menschen die Art pflanzen, wie Walnuss, Mandel, Dattelpalmen und Ähnliches. Und es ist nichts fällig für das, was Menschen von anderem pflanzen, wie Eichen, Salam-Bäume und dorniges Gehölz (2); denn der heilige Bezirk ist in seinem Verbot auf das beschränkt, was von der Jagd wild ist, ebenso verhält es sich mit den Bäumen. Die Aussage von al-Khiraqi „Und was der Mensch gepflanzt hat“ kann dahingehend verstanden werden, dass sie sich nur auf die Feldfrüchte bezieht und nicht auf die Bäume, was dann der Ansicht von al-Shafi'i entspricht. Es ist aber auch möglich, dass sie alle Arten von Anpflanzungen umfasst, womit die Bäume eingeschlossen wären, oder dass damit das gemeint ist, wovon die Menschen die Art pflanzen. Am angemessensten ist es, sich an die Allgemeinheit des Hadith bezüglich des Verbots aller Bäume zu halten, durch seine Aussage (Friede und Segen seien auf ihm): „Dessen Bäume dürfen nicht gefällt werden.“ Ausgenommen ist das, was die Menschen von der Art ihrer Bäume gepflanzt haben, durch Analogie zu dem, was sie an Feldfrüchten und domestizierten Tieren aufgezogen haben; denn wir haben von der Jagd nur das ausgeschlossen, dessen Ursprung domestiziert ist, nicht aber das, was von dem Wilden gezähmt wurde; so verhält es sich auch hier.

Kapitel: Es ist verboten, Dornen und den Bocksdorn (3) zu schneiden. Der Qadi und Abu al-Khattab sagten: Es ist nicht verboten. Dies wurde auch von 'Ata', Mujahid, 'Amr ibn Dinar und al-Shafi'i überliefert, weil er von Natur aus schädigt, womit er den Raubtieren unter den Tieren gleicht. Unsere Argumentation stützt sich auf die Aussage des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): „Dessen Dornen dürfen nicht geschnitten werden (4).“ Im Hadith von Abu Hurayra heißt es: „Dessen Dornen dürfen nicht geerntet werden (5).“ Dies ist eindeutig. Zudem ist das Dornengewächs das Überwiegende bei den Bäumen des heiligen Bezirks; als der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) das Fällen seiner Bäume verbot, und Dornen den größten Teil davon ausmachen, war dies ein deutlicher Hinweis auf deren Verbot.

Kapitel: Es gibt nichts, was dagegen spricht, vertrocknete Bäume und Gras zu schneiden, denn sie sind wie Tote.

Anmerkungen

(2) Al-'idah: Dornige Bäume, wie Talh (Akazien) und Bocksdorn. (3) Al-'awsaj: Ein dorniger Baum mit runden Früchten. (4) In der Handschrift M: "dessen Bäume". Die Überlieferungskette des Hadith wurde bereits auf Seite 179 dargelegt. (5) Dessen Überlieferungskette wurde bereits auf Seite 185 dargelegt.

Arabisch (Quelle)

بكل حالٍ، أنْبَتَهُ الآدَمِيُّونَ، أو نَبَتَ بِنَفْسِه؛ لِعُمُومِ قَوْلِه عليه السَّلَامُ: "لَا يُعْضَدُ شَجَرُهَا". ولأنَّها شَجَرَةٌ نَابِتَةٌ فى الحَرَمِ، أشْبَهَ ما لم يُنْبِتْه الآدَمِيُّونَ. وقال أبو حنيفةَ: لا جَزَاءَ فيما يُنْبِتُ الآدَمِيُّونَ جِنْسَه، كالجَوْزِ واللَّوْزِ والنَّخْلِ ونحوِه، ولا يَجِبُ فيما يُنْبِتُه الآدَمِيُّ مِن غيرِه، كَالدَّوْحِ وَالسَّلَمِ والعِضَاهِ (٢)؛ لأنَّ الحَرَمَ يَخْتَصُّ تَحْرِيمُه ما كان وَحْشِيًّا من الصَّيْدِ، كذلك الشَّجَرُ. وقَوْلُ الخِرَقِىِّ: "ومَا زَرَعَهُ الإِنْسَانُ" يَحْتَمِلُ اخْتِصَاصَه بِالزَّرْعِ دُونَ الشَّجَرِ، فيكونُ كقَوْلِ الشَّافِعِىِّ. ويَحْتَمِلُ أن يَعُمَّ جَمِيعَ ما يُزْرَعُ، فيَدْخُلُ فيه الشَّجَرُ، ويَحْتَمِلُ أن يُرِيدَ ما يُنْبِتُ الآدَمِيُّونَ جِنْسَه. والأوْلَى الْأخْذُ بِعُمُومِ الحَدِيثِ فى تَحْرِيمِ الشَّجَرِ كُلِّهِ، بِقَوْلِه عليه السَّلَامُ: "لَا يُعْضَدُ شَجَرُهَا". إلَّا ما أَنْبَتَه الآدَمِىُّ مِن جِنْسِ شَجَرِهِم، بِالقِياسِ على ما أَنْبَتُوهُ من الزَّرْعٍ، والأَهْلِيِّ من الحَيَوانِ، فإنَّنا إنَّما أخْرَجْنَا من الصَّيْدِ ما كان أَصْلُه إِنْسِيًّا، دون ما تَأَنَّسَ من الوَحْشِىِّ، كذا هاهُنا.

فصل: ويَحْرُمُ قَطْعُ الشَّوْكِ، والعَوْسَجِ (٣). وقال القاضى، وأبو الخَطَّابِ: لا يَحْرُمُ. ورُوِىَ ذلك عن عَطاءٍ، ومُجاهِدٍ، وعمرو بن دِينَارٍ، والشَّافِعِىِّ، لأنَّه يُؤْذِى بِطَبْعِه، فأشْبَه السِّبَاعَ من الحَيَوَانِ. ولَنا، قَوْلُ النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "لَا يُعْضَدُ شَوْكُها (٤) ". وفى حديثِ أبي هُرَيْرَةَ: "لَا يُخْتَلَى شَوْكُها" (٥). وهذا صَرِيحٌ. ولأنَّ الغَالِبَ فى شَجَرِ الحَرَمِ الشَّوْكُ، فلما حَرَّمَ النَّبِىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قَطْعَ شَجَرِها، والشَّوْكُ غَالِبُه، كان ظَاهِرًا فى تَحْرِيمِه.

فصل: ولا بَأْسَ بِقَطْعِ اليَابِسِ من الشَّجَرِ والحَشِيشِ؛ لأنَّه بِمَنْزِلَةِ المَيِّتِ. ولا

Anmerkungen

(٢) العضاه: من شجر الشوك، كالطلح والعوسج.(٣) العوسج: من شجر الشوك، له ثمر مدور.(٤) فى م: "شجرها".وتقدم تخريج الحديث في صفحة ١٧٩.(٥) تقدَّم تخريجه في صفحة ١٨٥.

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