625 - Problem: Er sagte: (Das Tawaf der Frauen und ihr Sa'y [zwischen Safa und Marwa] ist vollständig Gehen).
Ibn al-Mundhir sagte: Die Gelehrten sind sich einig, dass es für Frauen kein Ramal (schnelles Gehen beim Tawaf) um das Haus herum gibt, noch zwischen Safa und Marwa, und es obliegt ihnen kein Idtiba' (das Entblößen der rechten Schulter). Dies liegt daran, dass der Grund dafür in beiden Fällen das Zeigen von Stärke und Tapferkeit ist, was bei Frauen nicht beabsichtigt ist. Zudem ist bei Frauen die Verhüllung (Sitr) das Ziel, während im Ramal und Idtiba' die Gefahr einer Entblößung liegt.
626 - Problem: Er sagte: (Und wer den Sa'y zwischen Safa und Marwa ohne rituelle Reinheit vollzieht, den missbilligen wir zwar dafür, aber es ist für ihn ausreichend).
Die Mehrheit der Gelehrten ist der Ansicht, dass die rituelle Reinheit (Tahara) für den Sa'y zwischen Safa und Marwa nicht zur Bedingung gemacht wird. Zu denjenigen (1), die dies sagten, gehören 'Ata, Malik, al-Shafi'i, Abu Thawr und die Anhänger der Vernunftlehre (Ashab al-Ra'y). Al-Hasan sagte: Wenn er sich daran erinnert, bevor er den Ihram-Zustand verlässt (halalla), so soll er den Tawaf wiederholen, und wenn er sich erst danach daran erinnert, so liegt keine Verpflichtung auf ihm. Unser Beweis ist die Aussage des Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – an 'Aisha, als sie ihre Menstruation bekam: „Verrichte, was der Pilger verrichtet, außer dass du das Haus nicht umkreisst (tawufi)“ (2). Und weil dies ein Ritus (Ibadah) ist, der sich nicht auf das Haus (die Kaaba) bezieht, ähnelt es dem Aufenthalt [in 'Arafat]. Abu Dawud sagte: Ich hörte Ahmad sagen: Wenn eine Frau das Haus umkreist und dann ihre Periode bekommt, so soll sie den Sa'y zwischen Safa und Marwa vollziehen und dann abreisen. Es wurde von 'Aisha und Umm Salama überliefert, dass sie sagten: Wenn eine Frau das Haus umkreist und zwei Gebetseinheiten (Rak'atayn) betet, dann ihre Periode bekommt, so soll sie den Sa'y zwischen Safa und Marwa vollziehen. Dies überlieferte al-Athram. Dennoch ist es für denjenigen, der zur Reinheit fähig ist, empfehlenswert, den Sa'y nur in einem Zustand der Reinheit zu vollziehen. Ebenso ist es empfehlenswert, in all seinen Riten (Manasik) rein zu sein. Auch die Freiheit von Unreinheit (Najasah) und das Bedecken des Körpers sind keine Bedingung für den Sa'y; denn wenn die rituelle Reinheit vom Hadath (kleine Verunreinigung), welche schwerwiegender ist, keine Bedingung ist, so gilt dies für andere Dinge erst recht. Einige unserer Gefährten haben eine Überlieferung von Ahmad erwähnt, dass...
(1) Weggefallen in: B, M. (2) Die Quellenangabe wurde bereits auf Seite 209 erwähnt.
٦٢٥ - مسألة؛ قال: (وطَوَافُ النِّسَاءِ وسَعْيُهُنَّ مَشْىٌ كُلُّهُ)
قال ابنُ المُنْذِرِ: أجْمَعَ أهْلُ العِلْمِ، على أنَّه لا رَمَلَ على النِّسَاءِ حَوْلَ البَيْتِ، ولا بَيْنَ الصَّفَا والمَرْوَةِ، وليس عَلَيْهِنَّ اضْطِبَاعٌ. وذلك لأنَّ الأصْلَ فيهما إظْهَارُ الجَلَدِ، ولا يُقْصَدُ ذلك فى حَقِّ النِّساءِ، ولأنَّ النِّساءَ يُقْصَدُ فِيهِنَّ السَّتْرُ، وفى الرَّمَلِ والاضْطِبَاعِ تَعَرُّضٌ لِلتَّكَشُّفِ.
٦٢٦ - مسألة؛ قال: (ومَنْ سَعَى بَيْنَ الصَّفَا والْمَرْوَةِ عَلَى غَيْرِ طَهَارَةٍ، كَرِهْنَا لَهُ ذلِك، وأجْزَأَهُ)
أكْثَرُ أهْلِ العِلْمِ يَرَوْنَ أنْ لا تُشْتَرَطَ الطهارةُ لِلسَّعْىِ بين الصَّفَا والمَرْوَةِ. ومِمَّن (١) قال ذلك عَطَاءٌ، ومَالِكٌ، والشَّافِعِىُّ، وأبو ثَوْرٍ، وأصْحابُ الرَّأْىِ. وكان الحسنُ يقول: إن ذَكَرَ قبلَ أن يَحِلَّ، فلْيُعِدِ الطَّوَافَ، وإن ذَكَرَ بعدَ ما حَلَّ، فلا شىءَ عليه. ولَنا، قَوْلُ النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- لِعائشةَ، حين حَاضَتْ: "اقْضِى مَا يَقْضِى الحَاجُّ، غَيْرَ أنْ لَا تَطُوفِى بِالْبَيْتِ" (٢). ولأنَّ ذلك عِبَادَةٌ لا تَتَعَلَّقُ بِالبَيْتِ، فأشْبَهَتِ الوُقُوفَ. قال أبو دَاوُدَ: سمعتُ أحمدَ يقولُ: إذا طَافَتِ المَرْأَةُ بِالْبَيْتِ، ثمَّ حَاضَتْ، سَعَتْ بينَ الصَّفَا والمَرْوَةِ، ثمَّ نَفَرَتْ. ورُوِىَ عن عائشةَ، وأُمِّ سَلَمَةَ، أنَّهما قالَتا: إذا طافَتِ المَرْأَةُ بِالْبَيْتِ، وصَلَّتْ رَكْعَتَيْنِ، ثمَّ حَاضَتْ، فلْتَطُفْ بِالصَّفَا والمَرْوَةِ. رَوَاهُ الأَثْرَمُ. والمُسْتَحَبُّ مع ذلك لمن قَدَرَ على الطهارةِ أن لا يَسْعَى إلَّا مُتَطَهِّرًا، وكذلك يُسْتَحَبُّ أن يَكُونَ طَاهِرًا فى جَميعِ مَنَاسِكِه، ولا يُشْتَرَطُ أيضًا الطهارةُ من النَّجَاسَةِ والسِّتَارَةُ لِلسَّعْىِ؛ لأنَّه إذا لم تُشْتَرَط الطهارةُ من الحَدَث، وهى آكَدُ، فغيْرُها أوْلَى. وقد ذَكَرَ بعضُ أصْحَابِنا رِوَايَةً عن أحمدَ، أنَّ
(١) سقط من: ب، م.(٢) تقدَّم تخريجه فى صفحة ٢٠٩.