Er brach auf, bevor die Sonne aufging, und nahm al-Fadl ibn Abbas hinter sich auf das Reittier. Dieser war ein Mann mit schönem Haar, hellhäutig und von stattlicher Erscheinung. Als der Gesandte Gottes (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) aufbrach, kamen Kamelreiterinnen an ihm vorbei. Al-Fadl begann, sie anzusehen. Da legte der Gesandte Gottes (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) seine Hand auf das Gesicht von al-Fadl. [Al-Fadl wandte] sein Gesicht auf die andere Seite, um zu schauen, doch der Gesandte Gottes (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) legte seine Hand von der anderen Seite auf das Gesicht von al-Fadl. Er wandte sein Gesicht abermals zur anderen Seite, um zu schauen, bis er das Tal von Muhassir erreichte. Er trieb das Reittier ein wenig an und schlug dann den mittleren Weg ein, der zur großen Dschamra (Dschamrat al-Aqaba) führt, bis er die Dschamra erreichte, die sich beim Baum befand. Er bewarf sie mit sieben Kieselsteinen, wobei er bei jedem Stein den Takbir sprach. Sie waren von der Größe der Kieselsteine beim Khadhf (Wurf zwischen Daumen und Zeigefinger). Er warf sie vom Talgrund aus. Dann wandte er sich zum Opferplatz (Manhar) und schlachtete dreiundsechzig Kamele mit eigener Hand. Danach gab er sie Ali, der den Rest schlachtete, und ließ ihn an seinem Opfer teilhaben. Er befahl von jedem Kamel ein Stück Fleisch, das in einen Topf gegeben und gekocht wurde, woraufhin sie beide von dessen Fleisch aßen und von dessen Brühe tranken. Dann ritt der Gesandte Gottes (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) weiter, vollzog die Tawaf al-Ifada zum Hause (der Kaaba) und betete in Mekka das Mittagsgebet. Er kam zu den Söhnen von Abd al-Muttalib, die gerade Wasser aus dem Zamzam-Brunnen schöpften, und sagte: "Schöpft, ihr Söhne von Abd al-Muttalib! Wäre es nicht so, dass die Menschen euch bei eurem Dienst des Wasserschöpfens überwinden würden, so hätte ich mit euch geschöpft." Da reichten sie ihm einen Eimer, aus dem er trank. Ata sagte: "Der Wohnsitz des Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) in Mina befand sich im Khaif."
632 - Fragestellung; Er sagte: "Wenn der Tag der Tarwiya (Tag der Wasserversorgung) gekommen ist, soll er den Haddsch ankündigen und nach Mina weiterziehen."
Der Tag der Tarwiya ist der achte Tag des Monats Dhu l-Hiddscha. Er wurde deshalb so genannt, weil die Leute sich an diesem Tag mit Wasser versorgten und es für den Tag von Arafat bereithielten.
(10) Im Original steht: "fasarafa" (er wandte ab). (11) Im Original steht: "ila" (zu). (12) Kieselsteine beim Khadhf: So groß wie eine Ackerbohne. (13) Fehlt in der Vorlage. (14) Ma ghabara: Was übrig blieb. Dies ist die Vervollständigung der Hundert. (15) Al-Bid'a: Ein Stück Fleisch. (1) In b und m steht: "yusammu" (er wird genannt). Von diesem Wort bis zu dem Ausdruck "li-yaum 'Arafa" (für den Tag von Arafat) fehlt es in A aufgrund eines Abschreibfehlers.