Allah ist am größten, Allah ist am größten, und Allah gebührt das Lob; es gibt keinen Gott außer Allah allein, Er hat keinen Teilhaber, Sein ist die Herrschaft und Sein ist das Lob, o Allah, leite mich durch die Rechtleitung, schütze mich durch die Gottesfurcht (Taqwa), und vergib mir im Jenseits und im Diesseits. Er lässt die Hände sinken und schweigt so lange (5), wie ein Mensch die Eröffnungssure (al-Fatiha) lesen würde, dann kehrt er zurück, hebt seine Hände und spricht das Gleiche. Dies tat er immer wieder, bis er (von Arafat) aufbrach. Sufyan ibn Uyayna wurde nach dem besten Bittgebet am Tag von Arafat gefragt. Er sagte: Es gibt keinen Gott außer Allah allein, Er hat keinen Teilhaber, Sein ist die Herrschaft und Sein ist das Lob, und Er ist über alle Dinge mächtig. Es wurde zu ihm gesagt: Dies ist Lobpreisung (Thana'), kein Bittgebet (Du'a). Er sagte: Hast du nicht das Wort des Dichters gehört (6):
Soll ich meine Not erwähnen, oder hat mir schon ausgereicht... Deine Schamhaftigkeit? Wahrlich, Deine Wesensart ist Schamhaftigkeit.
Wenn ein Mensch Dich eines Tages lobpreist... dann reicht ihm das Lobpreisung anstelle seines Bittens.
Es wurde überliefert, dass zu den Bittgebeten des Propheten - Allahs Segen und Frieden seien auf ihm - in Arafat gehörte: "O Allah, Du siehst meinen Ort, hörst meine Rede, kennst mein Geheimnis und mein Offenkundiges; nichts von meiner Angelegenheit ist vor Dir verborgen. Ich bin der Bedürftige, der Arme, der Hilfe Suchende, der Zuflucht Suchende, der Ängstliche, der Besorgte, derjenige, der seine Sünde zugibt und bekennt. Ich bitte Dich mit der Bitte des Armen, ich flehe zu Dir mit dem Flehen des gedemütigten Sünders, und ich rufe Dich mit dem Ruf des ängstlichen Bedürftigen an, dessen Nacken sich vor Dir beugte, dessen Körper sich vor Dir demütigte, dessen Auge für Dich überfloss und dessen Nase sich vor Dir in den Staub legte (9) (10)." Wir überlieferten von Sufyan ath-Thawri, dass er sagte: Ich hörte einen Beduinen, während er in Arafat auf dem Rücken lag, sagen: "Mein Gott, wer wäre würdiger bezüglich des Fehltritts und der Nachlässigkeit (11) als ich, während Du mich schwach erschaffen hast? Und wer wäre würdiger, mir zu vergeben, als Du, wo Dein Wissen über mich vorherbestimmt ist und Dein Befehl mich umschließt? Ich habe Dir mit Deiner Erlaubnis gehorcht, und das Verdienst gebührt Dir; ich habe Dir mit Deinem Wissen ungehorsam gehandelt, und das Beweisargument liegt bei Dir. So bitte ich Dich bei der Verbindlichkeit Deines Beweises und der Unterbrechung
(5) In A, B, M: "ka-qadri" (so lange wie). (6) Dies ist Umayya ibn Abi as-Salt aus einem Gedicht, mit dem er Abdullah ibn Jud'an lobte. Die beiden Verse finden sich in: Al-Ishtiqaq 143, und Al-Aghani 8/328, und der erste in: Tabaqat Fuhul ash-Shu'ara 1/265. (7) Fehlt in B, M. (8) Im Original: "wa-tasma'u" (und Du hörst). (9) Raghm: (ein Wort mit) drei möglichen Vokalisationen des Ghayn: Demütigung. (10) Erwähnt von Al-Haythami in: "Kapitel über den Aufbruch nach Mina und Arafat", aus dem Buch der Pilgerfahrt. Madschma' az-Zawa'id 3/252. Er schrieb es At-Tabarani im al-Kabir und al-Saghir zu. (11) Im Original: "wa-bil-taqsir" (und durch Nachlässigkeit).