Und das entspricht etwa der Größe eines Steinwurfes. Er spricht während des Weges die Talbiya, denn al-Fadl ibn 'Abbas saß an jenem Tag hinter dem Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) und es wurde überliefert, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) fortwährend die Talbiya sprach, bis er die Dschamrat al-'Aqaba bewarf. Dies ist konsensual (Muttafaq 'alayh) (3). In einer Überlieferung von ihm heißt es: "Ich erlebte die beiden Eilgänge (Ifadatayn) mit dem Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede seien auf ihm), wobei er Gelassenheit (Sakina) bewahrte, sein Kamel im Zaum hielt und die Talbiya sprach, bis er die Dschamrat al-'Aqaba bewarf." Von al-Aswad wird berichtet, dass er sagte: "'Umar brach am Abend von 'Arafat auf, während er dreimal die Talbiya sprach: 'Labbayka Allahumma Labbayk, Labbayka la scharika laka Labbayk, inna-l-hamda wa-n-ni'mata laka' (Hier bin ich, o Allah, hier bin ich, hier bin ich, Du hast keinen Teilhaber, hier bin ich; wahrlich, alles Lob und jede Wohltat gebühren Dir)." Dies deshalb, weil die Talbiya zu den Symbolen (Scha'a'ir) der Pilgerfahrt gehört und daher nicht unterbrochen wird, außer mit dem Beginn der Entweihung (Ihlal), deren Anfang das Werfen auf die Dschamrat al-'Aqaba ist.
644 – Rechtsfrage; er sagte: (Er nimmt die Kieselsteine für die Dschimar von seinem Weg oder von Muzdalifa.)
Dies wurde nur deshalb empfohlen, damit er bei seiner Ankunft nicht durch etwas vor dem Werfen abgelenkt wird, denn das Werfen (1) ist eine Begrüßung (Tahiyya) für sie, so wie die Umkreisung (Tawaf) die Begrüßung der Moschee ist, weshalb er mit nichts anderem davor beginnen sollte. Ibn 'Umar pflegte die Kieselsteine von Dscham' (Muzdalifa) zu nehmen, und Sa'id ibn Dschubayr handelte ebenso und sagte: "Sie pflegten sich mit Kieselsteinen von Dscham' zu versorgen." Al-Schafi'i empfahl dies ebenfalls. Von Ahmad wird überliefert, dass er sagte: "Nimm die Kieselsteine, woher du willst." Dies ist auch die Auffassung von 'Ata' und Ibn al-Mundhir, und sie ist korrekter, so Allah der Erhabene will, denn Ibn 'Abbas sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) sagte am Morgen von al-'Aqaba, während er auf seinem Kamel saß: "Sammle für mich Kieselsteine." Ich sammelte für ihn sieben Kieselsteine von der Größe, die man mit dem Daumen und Zeigefinger wirft (Hadhaf). Er begann, sie in seiner Handfläche zu halten und sagte: "Werft in der Größe dieser." Dann sagte er: "O Leute, hütet euch vor der Übertreibung in der Religion, denn wahrlich, diejenigen, die vor euch waren, wurden nur durch die Übertreibung in der Religion vernichtet." Überliefert von Ibn Madscha (2). Dies geschah in Mina, und es gibt keinen Dissens darüber, dass es ausreicht, sie von wo auch immer zu nehmen. Das Aufsammeln der Kieselsteine ist besser, als sie zu zerkleinern.
(3) Der Nachweis wurde bereits auf Seite 277 angeführt. (1) In A, B, M: "al-ramya". (2) In: Kapitel über das Maß der Kieselsteine für das Werfen, aus dem Buch der Manasik (Riten). Sunan Ibn Madscha 2/1008. Ebenso überliefert von al-Nasa'i, in: Kapitel über das Aufsammeln von Kieselsteinen, aus dem Buch der Manasik. Al-Mudschtaba 5/218. Und von Imam Ahmad, in: Al-Musnad 1/215, 347.