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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 5 · Seite 445

Übersetzung · DE

Ahmad. Womöglich hat al-Khiraqi die Erwähnung der Qiran-Pilgerreise ausgelassen, weil sie eine Form der Mut'a ist, und er begnügte sich mit der Erwähnung der Mut'a, da beide in ihrer Bedeutung gleich sind; denn der Grund für beide ist nicht verboten, daher gleichen sie dem freiwilligen Opfertier (Tattawu'). Dies ist auch die Ansicht der Leute der Vernunft (Ashab ar-Ra'y). Von Ahmad gibt es zudem die Überlieferung, dass man nicht vom gelobten Opfertier (2) oder vom Sühneopfer für die Jagd (Jaza' as-Sayd) isst, wohl aber von allen anderen. Dies ist die Ansicht von Ibn Umar, 'Ata', al-Hasan und Ishaq, da das Sühneopfer für die Jagd ein Ersatz ist und das Gelübde für Allah, den Erhabenen, bestimmt wurde, im Gegensatz zu anderen. Ibn Abi Musa sagte: Man isst ebenfalls nicht vom Sühneopfer (Kaffara), und man isst von allem außer diesen dreien. Ähnlich ist die Lehrmeinung von Malik; denn das, was nicht dazu gehört, wurde nicht explizit für die Armen benannt, und es gibt keinen Raum für die Speisung daraus, weshalb es dem freiwilligen Opfertier gleicht. Asch-Schafi'i sagte: Man isst von keinem verpflichtenden Opfertier, da es ein Opfertier ist, das durch den Weihezustand (Ihram) verpflichtend wurde, weshalb das Essen davon nicht zulässig ist, wie beim Sühneopfer (Kaffara). Unser Argument ist, dass die Ehefrauen des Propheten, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, mit ihm während der Abschiedswallfahrt die Tamattu'-Pilgerreise vollzogen haben (3). 'Aisha bezog die Wallfahrt (Hajj) in die 'Umra ein und wurde so zu einer Qarina (Pilgerin, die beide verbindet) (4). Dann schlachtete der Prophet, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, für sie die Kuh, und sie aßen von ihrem Fleisch. Ahmad sagte: Die Ehefrauen des Propheten, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, aßen im Hadith von 'Aisha speziell von der Kuh. Und 'Aisha sagte: Der Prophet, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, befahl demjenigen, der kein Opfertier bei sich hatte, den Weihezustand zu beenden, wenn er das Haus (Kaaba) umkreist hatte. Am Tage des Opferfestes wurde uns Fleisch von einer Kuh gebracht. Ich fragte: Was ist das? Es wurde gesagt: Der Prophet, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, hat für seine Ehefrauen geschlachtet (5). Abu Dawud und Ibn Maja überlieferten (6), dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, während der Abschiedswallfahrt für die Familie Muhammads eine Kuh schlachtete. Und Ibn Umar sagte:

Anmerkungen

(2) In A: "an-Nahr" (das Gelübde). (3) Sein Herkunftsnachweis wurde bereits auf Seite 87 dargelegt. (4) Sein Herkunftsnachweis wurde bereits auf Seite 242 dargelegt. (5) Herausgegeben von al-Bukhari, in: Kapitel darüber, was man vom Opferkamel isst..., aus dem Buch der Pilgerreise, und in: Kapitel über den Ausbruch am Ende des Monats..., aus dem Buch des Dschihad. Sahih al-Bukhari 2/211, 212, 4/59, 60. Und Muslim, in: Kapitel über die Darlegung der Arten des Weihezustands (Ihram)..., aus dem Buch der Pilgerreise. Sahih Muslim 2/876. Und Ibn Maja, in: Kapitel über die Auflösung der Pilgerreise, aus dem Buch der Riten. Sunan Ibn Maja 2/992, 993. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 6/194, 273. (6) Herausgegeben von Abu Dawud, in: Kapitel über das Rinder-Opfertier, aus dem Buch der Riten. Sunan Abi Dawud 1/406. Und Ibn Maja, in: Kapitel darüber, für wie viele Personen das Opferkamel und das Rind ausreichen, aus dem Buch der Opfertiere. Sunan Ibn Maja 2/1047.

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