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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 5 · Seite 455Abschnitt

Übersetzung · DE

Überlieferung, und weil er meist Kamele als Opfer darbrachte, wurde dies häufiger überliefert.

Abschnitt: Es ist empfohlen (sunna), Kamele und Rinder zu kennzeichnen (ish'ar). Dies geschieht, indem man die rechte Seite ihres Höckers aufschlitzt, bis sie blutet; dies ist die Ansicht der Allgemeinheit der Gelehrten. Abu Hanifa sagte: Dies ist eine Verstümmelung (muthla) und nicht zulässig, da der Prophet (Friede und Segen Gottes seien auf ihm) das Quälen von Tieren untersagte (3) und weil es Schmerz zufügt, was einem Abtrennen eines Körperteils gleichkommt. Malik sagte: Wenn das Rind einen Höcker hat, so ist nichts dagegen einzuwenden, es zu kennzeichnen (ish'ar), andernfalls nicht. Unser Argument ist das, was A'ischa (möge Allah mit ihr zufrieden sein) überlieferte: „Ich flocht die Halsbänder für das Opfertier des Propheten (Friede und Segen Gottes seien auf ihm), dann kennzeichnete er es und legte ihm das Halsband an.“ Übereinstimmend überliefert (4). Ibn Abbas und andere haben dies ebenfalls überliefert, und die Gefährten (Sahaba) haben es praktiziert; daher ist diese Handlung den allgemeinen Aussagen vorzuziehen, als Beweis für die sie ihre Ansicht stützten. Zudem ist es eine Schmerzbehandlung für einen rechtmäßigen Zweck, daher ist sie erlaubt, wie das Brennen, das Brandmarken, das Aderlassen und das Schröpfen. Der Zweck ist, dass sie sich nicht mit anderen Tieren vermischen (5) und dass ein Dieb sie meidet. Dies wird durch das bloße Anlegen eines Halsbandes nicht erreicht, da dieses abfallen oder verloren gehen könnte. Ihre Analogie (Qiyas) wird durch das Brennen und Brandmarken widerlegt. Auch Rinder werden durch Aufschlitzen gekennzeichnet, da sie zu den großen Opferkamele (budn) zählen und wie diese behandelt werden. Was Schafe betrifft, so ist ihre Kennzeichnung durch Aufschlitzen nicht empfohlen, da sie schwach sind und ihre Wolle sowie ihre Haare die Stelle der Kennzeichnung verdecken. Wenn dies feststeht, so ist die Sunna das Aufschlitzen an der rechten Seite. Dies vertraten auch al-Shafi'i und Abu Thawr. Malik und Abu Yusuf sagten hingegen: Es wird an der linken Seite aufgeschlitzt. Von Ahmad wurde Ähnliches überliefert, da Ibn Umar dies so praktizierte.

Anmerkungen

(3) Überliefert von al-Bukhari in: Kapitel über das Verbotene an Verstümmelung und dem lebendigen Zielschießen, aus dem Buch der Schlachtungen. Sahih al-Bukhari 7/122. Und Muslim in: Kapitel über das Verbot, Tiere lebendig als Zielscheibe zu verwenden, aus dem Buch der Jagd und der Schlachtungen. Sahih Muslim 3/1549, 1550. Und al-Nasa'i in: Kapitel über das Verbot, Tiere angebunden zu töten, aus dem Buch der Opfertiere. al-Mujtaba 7/210. Und al-Darimi in: Kapitel über das Verbot der Verstümmelung von Tieren, aus dem Buch der Opfertiere. Sunan al-Darimi 2/83. Und Imam Ahmad in: al-Musnad 2/43, 103. (4) Überliefert von al-Bukhari in: Kapitel über denjenigen, der das Opfertier bei Dhu l-Hulaifa kennzeichnete und mit einem Halsband versah, bevor er in den Weihezustand eintrat, und Kapitel über das Kennzeichnen der Opferkamele..., aus dem Buch der Pilgerfahrt, sowie in: Kapitel über die Stellvertretung bei Opferkamelen..., aus dem Buch der Stellvertretung. Sahih al-Bukhari 2/207, 3/134. Und Muslim in: Kapitel über die Empfehlung, Opfertiere zum Haram zu senden..., aus dem Buch der Pilgerfahrt. Sahih Muslim 2/957, 958. Ebenso überliefert von Abu Dawud in: Kapitel über denjenigen, der sein Opfertier sendet und selbst bleibt, aus dem Buch der Riten. Sunan Abi Dawud 1/407. Und al-Nasa'i in: Kapitel über das Kennzeichnen von Kamelen, aus dem Buch der Riten. al-Mujtaba 5/135. Und Imam Ahmad in: al-Musnad 6/78, 224, 238. (5) In der Handschrift M: "takhlit" (vermischt).

Arabisch (Quelle)

الحَدِيثِ، ولأنَّه كان يُهْدِى الإبِلَ أَكْثَرَ، فكَثُرَ نَقْلُه.

فصل: ويُسَنُّ إشْعارُ الإِبِلِ والبَقَرِ، وهو أن يَشُقَّ صَفْحَةَ سَنَامِها الأيْمَنِ حتى يُدْمِيَها، فى قَوْلِ عَامَّةِ أهْلِ العِلْمِ. وقال أبو حنيفةَ: هذا مُثْلَةٌ غيرُ جَائِزٍ؛ لأنَّ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- نَهَى عن تَعْذِيبِ الحَيَوَانِ (٣)، ولأنَّه إِيلَامٌ، فهو كقَطْعِ عُضْوٍ منه. وقال مَالِكٌ: إن كانت البَقَرَةُ ذَاتَ سَنَامٍ، فلا بَأْسَ بإشْعَارِها، وإلَّا فلا. ولَنا، ما رَوَتْ عائشةُ، رَضِىَ اللهُ عنها، قالت: فَتَلْتُ قَلَائِدَ هَدْىِ النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، ثم أشْعَرَها وقَلَّدَها. مُتَّفَقٌ عليه (٤). رَوَاهُ ابنُ عَبّاسٍ، وغيرُه، وفَعَلَهُ الصَّحَابَةُ، فيَجِبُ تَقْدِيمُه على عُمُومِ ما احْتَجُّوا به، ولأنَّه إيلَامٌ لِغَرَضٍ صَحِيحٍ، فجازَ، كالكَىِّ، والوَسْمِ، والفَصْدِ، والحِجَامَةِ. والغَرَضُ أن لا تَخْتَلِطَ (٥) بِغَيْرِهَا، وأن يَتَوَقَّاهَا اللِّصُّ، ولا يَحْصُلُ ذلك بِالتَّقْلِيدِ؛ لأنَّه يَحْتَمِلُ أن يَنْحَلَّ ويَذْهَبَ. وقِياسُهم مُنْتَقِضٌ بِالكَىِّ والوَسْمِ. وتُشْعَرُ البَقَرَةُ؛ لأنَّها من البُدْنِ، فتُشْعَرُ كذاتِ السَّنَامِ. وأمَّا الغَنَمُ فلا يُسَنُّ إشْعَارُها؛ لأنَّها ضَعِيفَةٌ، وَصُوفُهَا وشَعْرُهَا يَسْتُرُ مَوْضِعَ إشْعَارِها. إذا ثَبَتَ هذا فالسُّنَّةُ الإِشْعارُ فى صَفْحَتِها اليُمْنَى. وبهذا قال الشَّافِعِىُّ، وأبو ثَوْرٍ. وقال مَالِكٌ، وأبو يوسفَ: بل تُشْعَرُ فى صَفْحَتِها اليُسْرَى. وعن أحمدَ

Anmerkungen

(٣) أخرجه البخارى، فى: باب ما يكره من المثلة والمصبورة، من كتاب الذبائح. صحيح البخارى ٧/ ١٢٢. ومسلم، فى: باب النهى عن صبر البهائم، من كتاب الصيد والذبائح. صحيح مسلم ٣/ ١٥٤٩، ١٥٥٠. والنسائي، فى: باب النهى عن المجثمة، من كتاب الضحايا. المجتبى ٧/ ٢١٠. والدارمى، فى: باب النهى عن مثلة الحيوان، من كتاب الأضاحى. سنن الدارمى ٢/ ٨٣. والإمام أحمد، فى: المسند ٢/ ٤٣، ١٠٣.(٤) أخرجه البخارى، فى: باب من أشعر وقلد بذى الحليفة ثم أحرم، وباب إشعار البدن. . .، من كتاب الحج، وفى: باب الوكالة فى البدن. . .، من كتاب الوكالة. صحيح البخارى ٢/ ٢٠٧، ٣/ ١٣٤. ومسلم، فى: باب استحباب بعث الهدى. . .، من كتاب الحج. صحيح مسلم ٢/ ٩٥٧، ٩٥٨.كما أخرجه أبو داود، فى: باب من بعث بهديه وأقام، من كتاب المناسك. سنن أبى داود ١/ ٤٠٧. والنسائى، فى: باب تقليد الإبل، من كتاب المناسك. المجتبى ٥/ ١٣٥. والإمام أحمد، فى: المسند ٦/ ٧٨، ٢٢٤، ٢٣٨.(٥) فى م: "تخلط".

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