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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 6 · Seite 326

Übersetzung · DE

Das hörte der Prophet, Friede und Segen Allahs seien auf ihm, und Aischa berichtete dem Propheten, Friede und Segen Allahs seien auf ihm, davon. Er sagte: „Nimm sie und bedinge das Wala-Recht, denn das Wala-Recht steht einzig dem zu, der freigelassen hat.“ Aischa tat dies. Dann stand der Gesandte Allahs, Friede und Segen Allahs seien auf ihm, unter den Menschen auf, pries Allah und lobte Ihn. Danach sagte er: „Was ist mit Leuten, die Bedingungen stellen, die nicht im Buche Allahs stehen? Jede Bedingung, die nicht im Buche Allahs steht, ist nichtig, auch wenn es hundert Bedingungen wären. Die Entscheidung Allahs ist wahrhaftiger, und die Bedingung Allahs ist zuverlässiger. Das Wala-Recht steht wahrlich dem zu, der freigelassen hat.“ (Überliefert von al-Bukhari und Muslim). Damit erklärte er die Bedingung für nichtig, nicht aber den Vertrag selbst. Ibn al-Mundhir sagte: „Die Nachricht über Barira ist feststehend. Wir kennen keine Nachricht, die ihr widerspricht, daher ist es verpflichtend, ihr zu folgen.“ Wenn eingewendet wird, dass mit seinen Worten „Bedinge für sie das Wala-Recht“ gemeint sei, dass sie es ihnen gewähren solle, mit dem Beweis, dass er es ihr befahl und er sie nicht zu etwas Verderbtem anweisen würde, so antworten wir: Diese Interpretation ist in zweierlei Hinsicht unzutreffend. Erstens: Das Wala-Recht gebührt ihr [Aischa] durch ihre Freilassung, daher bedarf es keiner Bedingung dafür. Zweitens: Sie [die Verkäufer] lehnten den Verkauf ab, es sei denn, das Wala-Recht würde ihnen vorbehalten; wie sollte er ihr also befehlen, was sie, wie er wusste, nicht von ihr akzeptieren würden? Was seinen Befehl dazu betrifft, so ist dies kein Befehl im wahren Sinne, sondern die Form des Befehls dient hier der Gleichstellung zwischen dem Stellen der Bedingung und deren Unterlassen, wie im Worte Allahs: „... bitte um Vergebung für sie oder bitte nicht um Vergebung für sie“ (Sure 9:80) und Seinem Wort: „... seid geduldig oder seid nicht geduldig“ (Sure 52:16). Die Bedeutung ist also: Bedinge für sie das Wala-Recht oder bedinge es nicht.

Anmerkungen

(19) Ausgeführt von al-Bukhari in: Kapitel über die Unterstützung des Mukatab (Sklaven im Freikaufvertrag) und sein Bitten der Menschen, aus dem Buch der Mukataba. Und Kapitel über das, was an Bedingungen für den Mukatab zulässig ist..., und Kapitel über Bedingungen bezüglich des Wala-Rechts, aus dem Buch der Bedingungen. Sahih al-Bukhari 3/199, 250-252. Und Muslim in: Kapitel darüber, dass das Wala-Recht nur dem zusteht, der freilässt, aus dem Buch der Freilassung (al-'Itq). Sahih Muslim 2/1141-1143. Ebenso ausgeführt von Abu Dawud in: Kapitel über den Verkauf eines Mukatab, wenn der Freikaufvertrag aufgelöst wird, aus dem Buch der Freilassung. Sunan Abi Dawud 2/346, 347. Und al-Tirmidhi in: Kapitel darüber, was über einen Mann berichtet wurde, der zum Zeitpunkt des Todes Almosen gibt oder freilässt, aus den Kapiteln über Testamente. 'Aridat al-Ahwadhi 8/280, 281. Und an-Nasa'i in: Kapitel über den Verkauf eines Mukatab und Kapitel über den Mukatab, der verkauft wird, bevor er etwas von seinem Freikaufvertrag erfüllt hat, aus dem Buch der Verkäufe. al-Mujtaba 7/268, 269. Und Imam Malik in: Kapitel über das Schicksal des Wala-Rechts für denjenigen, der freilässt, aus dem Buch der Freilassung. al-Muwatta 2/780, 781. (20) In M: „sifa“ (Form/Eigenschaft). (21) Sure at-Tawba, 80. (22) Sure at-Tur, 16.

Arabisch (Quelle)

لهم. فسَمِعَ النَّبِيُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فأخْبَرَتْ عائِشَةُ النَّبيَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فقال: "خُذِيهَا، وَاشْتَرِطِى الْوَلَاءَ، فَإنَّمَا الْوَلَاءُ لِمَنْ أعْتَقَ". ففَعَلَتْ عائِشَةُ، ثمَّ قامَ رسولُ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فى النَّاسِ، فحَمِدَ اللهَ، وأثْنَى عليه، ثمَّ قال: "أمَّا بَعْدُ، مَا بَالُ رِجَالٍ يَشْتَرِطُونَ شُرُوطًا لَيْسَتْ فى كِتَابِ اللهِ، مَا كَانَ مِنْ شَرْطٍ لَيْسَ فى كِتَابِ اللهِ فهُوَ بَاطِلٌ، وَإنْ كَانَ مَائَةَ شَرْطٍ، قَضَاءُ اللهِ أحَقُّ، وَشَرْطُ اللهِ أوْثَقُ، وَإنَّمَا الْوَلَاءُ لِمَنْ أعْتَقَ". مُتَّفَقٌ عليه (١٩). فأَبْطَلَ الشَّرْطَ، ولم يُبْطِلِ العَقْدَ. قال ابنُ المُنْذِرِ: خَبَرُ بَرِيرَةَ ثابِتٌ. ولا نَعْلَمُ خَبَرًا يُعارِضُه، فالقَوْلُ به يَجِبُ. فإنْ قِيلَ: المُرادُ بقَوْلِه: "اشْتَرِطِى لَهُمُ الْوَلَاءَ". أى عليهم. بدَلِيلِ أَنَّه أمَرَها به، ولا يَأْمُرُها بفاسِدٍ. قُلْنا: لا يَصِحُّ هذا التَّأْوِيلُ بِوَجْهَيْنِ؛ أحَدُهما، أنّ الوَلاءَ لها بإعتاقِها، فلا حاجَةَ إلى اشْتِراطِه. الثَّانِى، أَنَّهم أبَوا البَيْعَ، إلَّا أنْ يشْتَرِط الوَلاءُ لهم، فكَيْفَ يَأْمُرُها بما يَعْلَمُ أنَّهم لا يَقْبَلُونَه منها؟ وأمّا أمْرُه بذلك فليس هو أمْرًا على الحَقِيقةِ، وإنّما هو صِيغَةُ (٢٠) الأمْرِ بمَعْنَى التَّسْوِيَةِ بين الاشْتِراطِ وتَرْكِه، كَقَوْلِه تعالى: {اسْتَغْفِرْ لَهُمْ أَوْ لَا تَسْتَغْفِرْ لَهُمْ} (٢١). وقولِه: {فَاصْبِرُوا أَوْ لَا تَصْبِرُوا} (٢٢) والتَّقْدِيرُ: واشْتَرِطِى لهم

Anmerkungen

(١٩) أخرجه البخارى، فى: باب استعانة المكاتب وسؤاله النَّاس، من كتاب المكاتب. وباب ما يجوز من شروط المكاتب. . .، وباب الشروط فى الولاء، من كتاب الشروط. صحيح البخارى ٣/ ١٩٩، ٢٥٠ - ٢٥٢. ومسلم، فى: باب إنما الولاء لمن أعتق، من كتاب العتق. صحيح مسلم ٢/ ١١٤١ - ١١٤٣.كما أخرجه أبو داود، فى: باب فى بيع المكاتب إذا فسخت الكتابة، من كتاب العتق. سنن أبي داود ٢/ ٣٤٦، ٣٤٧. والترمذى، فى: باب ما جاء فى الرجل يتصدق أو يعتق عند الموت، من أبواب الوصايا. عارضة الأحوذى ٨/ ٢٨٠، ٢٨١. والنسائي، فى: باب بيع المكاتب، وباب المكاتب يباع قبل أن يقضى من كتابته شيئا، من كتاب البيوع. المجتبى ٧/ ٢٦٨، ٢٦٩. والإمام مالك، فى: باب مصير الولاء لمن أعتق، من كتاب العتق. الموطأ ٢/ ٧٨٠، ٧٨١.(٢٠) فى م: "صفة".(٢١) سورة التوبة ٨٠.(٢٢) سورة الطور ١٦.

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