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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 6 · Seite 372Abschnitt

Übersetzung · DE

einer Frau und ihrer Tochter, woraufhin Abu Bakr ihm die Tochter als Beute (Nafl) zusprach. Der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) erbat sie ihm dann als Geschenk, und er schenkte sie ihm (44). Des Weiteren wurde dem Propheten (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) Maria geschenkt, zusammen mit ihrer Schwester Sirin. Der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) gab Sirin an Hassan ibn Thabit weiter und behielt Maria für sich (46). Zudem erlangt man nach der Pubertät Selbstständigkeit, und es ist üblich, bei Freien eine Trennung vorzunehmen; so verheiratet eine Frau ihre Tochter, und zwischen einer freien Frau und ihrem Kind wird getrennt, wenn die Eltern sich trennen.

Abschnitt: Wenn jemand von jemandem kauft, dessen Besitz sowohl Halal als auch Haram enthält, wie etwa von einem ungerechten Herrscher oder einem Wucherer: Wenn er weiß, dass die verkaufte Sache aus dessen Halal-Besitz stammt, so ist sie Halal. Wenn er jedoch weiß, dass sie [Haram] (47) ist, so ist sie Haram, und die Aussage des Käufers diesbezüglich wird im juristischen Urteil (Hukm) nicht akzeptiert, da das Äußere besagt, dass das, was sich im Besitz eines Menschen befindet, sein Eigentum ist. Wenn er nicht weiß, aus welchem Teil es stammt, so empfinden wir dies als verpönt (Makruh), aufgrund der Möglichkeit, dass es Haram sein könnte. Der Verkauf ist jedoch nicht ungültig, da die Möglichkeit besteht, dass es Halal ist, ganz gleich, ob der Haram-Anteil gering oder groß ist. Dies ist der Bereich des Zweifels (Shubha), und je nachdem, wie gering oder groß der Haram-Anteil ist, nimmt das Ausmaß des Zweifels zu oder ab. Ahmad sagte: "Es gefällt mir nicht, davon zu essen", gemäß der Überlieferung von al-Nu'man ibn Bashir, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) sagte: "Das Halal ist klar und das Haram ist klar, und dazwischen liegen zweifelhafte Dinge, die viele Menschen nicht kennen. Wer also die zweifelhaften Dinge meidet, der bewahrt seine Religion und seine Ehre. Und wer in die zweifelhaften Dinge gerät, der gerät in das Haram, wie der Hirte, der um eine Schutzzone (Hima) weidet und bald darin weiden könnte. Wahrlich, jeder Herrscher hat eine Schutzzone, und Allahs Schutzzone sind Seine verbotenen Dinge." Dies ist übereinstimmend überliefert (49). Und dies

Anmerkungen

(44) Fehlt in M. (45) Von Muslim überliefert in: Kapitel über das Nafl-Geschenk und das Freikaufen der Muslime durch Gefangene, aus dem Buch der Feldzüge. Sahih Muslim 3/ 1375, 1376. Ebenso Abu Dawud in: Kapitel über die Erlaubnis bei den Eingeholten..., aus dem Buch des Dschihad. Sunan Abi Dawud 2/ 58, 59. Und Ibn Madscha in: Kapitel über das Freikaufen von Gefangenen, aus dem Buch des Dschihad. Sunan Ibn Madscha 2/ 949. (46) Von al-Bukhari überliefert in: Kapitel darüber, was über das Schreiben des Propheten an den Muqawqis berichtet wurde. Dala'il al-Nubuwwa 4/ 395, 396. Al-Zayla'i erwähnte es im Kapitel über den ungültigen Verkauf, aus dem Buch der Verkäufe. Nasb al-Raya 4/ 28, 29. (47) Im Original: "علم". (48) Im Original: "إن". (49) Von al-Bukhari überliefert in: Kapitel über den Vorzug dessen, der seine Religion bewahrt, aus dem Buch des Glaubens, und in: Kapitel "Das Halal ist klar und das Haram ist klar...", aus dem Buch der Verkäufe. Sahih al-Bukhari 1/ 20, 3/ 69, 70. Und Muslim in: Kapitel über das Nehmen des Halal

Arabisch (Quelle)

بامْرَأةٍ وابْنَتِها، فنَفَّلَه أبو بكرٍ ابْنَتَها، فاسْتَوْهَبَها مِنه (٤٤) النَّبِىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فوَهَبَها له (٤٥). وأُهْدِىَ إلى النَّبىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- مارِيَةُ، وأخْتُها سِيرِينُ، فأعْطَى النَّبىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- سِيرِينَ لحَسّانَ بن ثابِتٍ، وتَرَكَ مارِيَةَ له (٤٦). ولأنَّه بعدَ البُلُوغِ يَصِيرُ مُسْتَقِلًّا بنَفْسِه، والعادَةُ التَّفْرِيقُ بين الأحرارِ، فإنَّ المَرْأةَ تُزَوِّجُ ابْنَتَها، ويُفَرَّقُ بينَ الحُرَّةِ ووَلَدِها إذا افْتَرَقَ الأبَوانِ.

فصل: وإذا اشْتَرَى مِمَّن فى مالِه حرامٌ وحلالٌ، كالسُّلْطانِ الظّالِمِ، والمُرَابِى؛ فإنْ عَلِمَ أنَّ المَبِيعَ مِن حلالِ مالِه، فهو حلالٌ، وإنْ [عَلِمَ أنَّه] (٤٧) حرامٌ، فهو حرامٌ، ولا يُقْبَلُ قولُ المُشْتَرِى عليه فى الحُكْمِ؛ لأنَّ الظّاهِرَ أنَّ ما فى يَدِ الإنسانِ مِلْكُه، فإنْ لم يَعْلَمْ مِن أيِّهما هو، كَرِهْناه؛ لاحْتِمالِ التَّحْرِيمِ فيه، ولم يَبْطُلِ البَيْعُ؛ لِإمكانِ الحلالِ، قَلَّ الحرامُ أو كَثُرَ. وهذا هو الشُّبْهَةُ، وبقَدْرِ قِلَّةِ الحرامِ وكَثْرَتِه، تَكُونُ كَثْرَةُ الشُّبْهَةِ وقِلَّتُها. قال أحمدُ: لا يُعْجِبُنِى أنْ يَأْكُلَ مِنه؛ لما رَوَى النُّعْمانُ بن بَشِيرٍ، أنَّ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قال: "الْحَلَالُ بَيِّنٌ وَالْحَرَامُ بَيِّنٌ، وَبَيْنَهُما أُمُورٌ مُشْتَبِهَاتٌ، لَا يَعْلَمُها كَثِيرٌ مِنَ النَّاسِ، فَمَنِ اتَّقَى الشُّبُهَاتِ اسْتَبْرَأ لِدِينِه وَعِرْضِهِ، وَمَنْ وَقَعَ فى الشُّبُهاتِ وَقَعَ فى الحَرَامِ، كالرَّاعِى حَوْلَ الْحِمَى، يُوشِكُ أنْ يَرْتَعَ فِيهِ. ألَا وَإنَّ (٤٨) لِكُلِّ مَلِكٍ حِمًى، وَحِمَى اللهِ مَحَارِمُهُ". مُتَّفَقٌ عليه (٤٩). وهذا

Anmerkungen

(٤٤) سقط من: م.(٤٥) أخرجه مسلم، فى: باب التنفيل وفداء المسلمين بالأسارى، من كتاب المغازى. صحيح مسلم ٣/ ١٣٧٥، ١٣٧٦. وأبو داود، فى: باب فى الرخصة فى المدركين. . .، من كتاب الجهاد. سنن أبى داود ٢/ ٥٨، ٥٩. وابن ماجه، فى: باب فداء الأسارى، من كتاب الجهاد. سنن ابن ماجه ٢/ ٩٤٩.(٤٦) أخرجه البخارى، فى: باب ما جاء فى كتاب النبى إلى المقوقس. دلائل النبوة ٤/ ٣٩٥، ٣٩٦. وذكره الزيلعى، فى باب البيع الفاسد، من كتاب البيوع. نصب الراية ٤/ ٢٨، ٢٩.(٤٧) فى الأصل: "علمه".(٤٨) فى الأصل: "إن".(٤٩) أخرجه البخارى، فى: باب فضل من استبرأ لدينه، من كتاب الإيمان، وفى: باب الحلال بين والحرام بين. . .، من كتاب البيوع. صحيح البخارى ١/ ٢٠، ٣/ ٦٩، ٧٠. ومسلم، فى: باب أخذ الحلال =

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