Abd Allah ibn Amr ibn al-As sagte: Der Gesandte Gottes (Friede und Segen Gottes seien auf ihm) befahl mir, ein Kamel gegen zwei Kamele oder mehrere Kamele zu kaufen, bis der Steuereinnehmer (Musaddiq) eintrifft (18). Wir haben dieses Hadith bereits im Kapitel über den Wucher (Riba) erwähnt (19). Da es als Brautgabe (Sadaq) in der Haftung (Dhimma) feststeht, ist es auch beim Salam-Vertrag zulässig, genau wie bei Kleidung. Was das Hadith von Umar angeht, so wurde es von den Gelehrten, die die abweichenden Meinungen behandelten, nicht erwähnt; zudem ist es dahingehend zu verstehen, dass sie den Deckakt eines Hengstes eines bestimmten Stammes zur Bedingung machten. Al-Sha'bi sagte: Ibn Mas'ud missbilligte den Salam-Vertrag bei Tieren nur deshalb, weil sie den Nachwuchs eines bestimmten Hengstes zur Bedingung machten. Dies wurde von Sa'id überliefert. Es wurde auch von Ali überliefert, dass er ein ihm gehörendes Kamel, das 'Usayfir genannt wurde, gegen zwanzig Kamele auf einen festen Termin verkaufte. Selbst wenn die Aussage von Umar bezüglich des Verbots des Salam-Vertrags bei Tieren belegt wäre, stünde ihr die Aussage derjenigen entgegen, die wir unter jenen genannt haben, die unserer Meinung zustimmen.
Abschnitt: Es gibt unterschiedliche Überlieferungen [bezüglich des Salam-Vertrags] (20) bei anderen Dingen als Tieren, die weder nach Volumen (Kayl) noch nach Gewicht (Wazn) gemessen werden und nicht angebaut werden. Ishaq ibn Ibrahim überlieferte von Ahmad, dass er sagte: Ich sehe den Salam-Vertrag nur bei Dingen als zulässig an, die gemessen, gewogen oder durch eine Grenze festgelegt werden können. Abu al-Khattab sagte: Dies bedeutet, dass es durch eine bekannte Grenze festgelegt werden kann [die nicht variiert] (21), wie bei Getreide. Was Granatäpfel und Eier angeht, so sehe ich den Salam-Vertrag darin nicht als zulässig an. Ibn al-Mundhir berichtete von ihm und von Ishaq, dass es nichts Gutes im Salam-Vertrag bei Granatäpfeln, Quitten, Melonen, Gurken und Zucchini gibt, da sie weder gemessen noch gewogen werden und es davon sowohl kleine als auch große Exemplare gibt. Nach dieser Überlieferung ist der Salam-Vertrag bei allem Zählbaren, das variiert, wie bei den genannten Dingen, nicht zulässig.
= Ebenso wurde es von Abu Dawud im Kapitel über die korrekte Begleichung aus dem Buch der Kaufgeschäfte (Sunan Abi Dawud 2/222), von al-Nasa'i im Kapitel über den Salam-Vertrag bei Tieren und deren Leihe aus dem Buch der Kaufgeschäfte (al-Mujtaba 7/256), von Ibn Majah im Kapitel über den Salam-Vertrag bei Tieren aus dem Buch des Handels (Sunan Ibn Majah 2/767), von Imam Malik im Kapitel über die zulässigen Formen von Vorausverträgen aus dem Buch der Kaufgeschäfte (al-Muwatta' 2/680), von al-Darimi im Kapitel über die Erlaubnis der Leihe von Tieren aus dem Buch der Kaufgeschäfte (Sunan al-Darimi 2/254) sowie von Imam Ahmad (al-Musnad 6/390) herausgegeben. (18) In A und M: "al-Sadaqa". (19) Die Überlieferungsnachweisführung dazu wurde bereits auf Seite 64 dargelegt. (20) Fehlt in: M. (21) Fehlt im Original.
عبدُ اللَّه بنُ عمْرِو بن العَاصِ قال: أمَرَنِى رسولُ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- أن أَبْتَاعَ البَعِيرَ بِالبَعِيرَيْنِ وبالأْبْعِرَةِ إلى مَجِىءِ المُصَدِّقِ (١٨). وقد ذَكَرْنَا هذا الحَدِيثَ فى بَابِ الرِّبَا (١٩). ولأنه ثَبَتَ فى الذِّمَّةِ صَداقًا، فثَبَتَ فى السَّلَمِ كالثِّيَابِ، فأمَّا حَدِيثُ عُمرَ، فلم يَذْكُرْهُ أصْحَابُ الاخْتِلَافِ، ثم هو مَحْمُولٌ على أنَّهم يَشْتَرِطُونَ من ضِرَابِ فَحْلِ بَنِى فُلَانٍ. قال الشَّعْبِيُّ: إنَّما كَرِهَ ابنُ مَسْعُودٍ السَّلَفَ فى الحَيَوانِ؛ لأنَّهم اشْتَرَطُوا نِتَاجَ فَحْلٍ مَعْلُومٍ. رَوَاهُ سَعِيدٌ. وقد رُوِىَ عن عَلِىٍّ؛ أنَّه بَاعَ جَمَلًا له يُدْعَى عُصَيْفِيرًا، بِعِشْرِينَ بَعِيرًا، إلى أجَلٍ. ولو ثَبَتَ قولُ عمرَ فى تَحْرِيمِ السَّلَمِ فى الحَيَوانِ، فقد عارَضَهُ قولُ مَن سَمَّيْنَا ممَّن وَافَقَنَا.
فصل: واخْتَلَفَتِ الرِّوَايَةُ [فى السَّلَمِ] (٢٠) فى غير الحَيَوانِ، ممَّا لا يُكَالُ ولا يُوزَنُ ولا يُزْرَعُ، فنَقَلَ إسْحاقُ بن إبْراهيمَ، عن أحمدَ، أنَّه قال: لا أرَى السَّلَمَ إلَّا فيما يُكَالُ أو يُوزَنُ أو يُوقَفُ عليه. قال أبو الخَطَّابِ: مَعْنَاهُ يُوقَفُ عليه بِحَدٍّ مَعْلُومٍ [لا يَخْتَلِفُ] (٢١)، كالزَّرْعِ، فأما الرُّمَّانُ والبَيْضُ، فلا أرَى السَّلَمَ فيه. وحَكَى ابنُ المُنْذِرِ عنه وعن إسحاقَ، أنَّه لا خَيْرَ فى السَّلَمِ فى الرُّمَّانِ، والسَّفَرْجَلِ، والبِطِّيخِ، والقِثَّاءِ، والخِيَارِ؛ لأنَّه لا يُكَالُ ولا يُوزَنُ، ومنه الصَّغِيرُ والكَبِيرُ. فعلى هذه الرِّوَايَةِ، لا يَصِحُّ السَّلَمُ فى كلِّ مَعْدُودٍ مُخْتَلِفٍ، كالذى سَمَّيْناه،
= كما أخرجه أبو داود، فى: باب فى حسن القضاء، من كتاب البيوع. سنن أبي داود ٢/ ٢٢٢. والنسائي، فى: باب استسلاف الحيوان واستقراضه، من كتاب البيوع. المجتبى ٧/ ٢٥٦. وابن ماجه، فى: باب السلم فى الحيوان، من كتاب التجارات. سنن ابن ماجه ٢/ ٧٦٧. والإمام مالك، فى: باب ما يجوز من السلف، من كتاب البيوع. الموطأ ٢/ ٦٨٠. والدارمى، فى: باب فى الرخصة فى استقراض الحيوان، من كتاب البيوع. سنن الدارمى ٢/ ٢٥٤. والإمام أحمد، فى: المسند ٦/ ٣٩٠.(١٨) في أ، م: "الصدقة".(١٩) تقدم تخريجه فى صفحة ٦٤.(٢٠) سقط من: م.(٢١) سقط من: الأصل.