und dessen Vermögen verkaufte. Dies überlieferte al-Khallal mit seinem Isnad (Überlieferungskette) (7). Von Abd al-Rahman ibn Ka'b wurde überliefert, dass er sagte: Mu'adh ibn Jabal gehörte zu den besten jungen Männern seines Volkes, aber er hielt nichts zurück. Er verschuldete sich immer weiter, bis er sein gesamtes Vermögen in Schulden ertränkte. Da sprach der Prophet – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – mit seinen Gläubigern. Wäre jemals jemand aufgrund der Fürsprache eines anderen verschont worden, so hätten sie Mu'adh aufgrund des Gesandten Allahs – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – verschont. Doch der Gesandte Allahs – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – verkaufte sein Vermögen für sie, bis Mu'adh ohne jeglichen Besitz dastand (8). Einige Gelehrte sagten: Die Gläubiger ließen Mu'adh deshalb nichts, als der Gesandte Allahs – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – mit ihnen sprach, weil sie Juden waren.
800 – Rechtsfrage; er sagte: „Wenn der Herrscher (Hakim) über einen Mann das Verfügungsverbot (Hajr) verhängt und einer der Gläubiger die Substanz seines Gutes vorfindet, so hat er einen vorrangigen Anspruch darauf, es sei denn, er möchte darauf verzichten und den anderen Gläubigern gleichgestellt sein.“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Zahlungsunfähiger (Muflis), sobald das Verfügungsverbot gegen ihn verhängt wurde, wenn einer seiner Gläubiger seine Ware, die er ihm verkauft hat, in ihrer Substanz unter den von ihm genannten Bedingungen vorfindet, berechtigt ist, den Verkauf rückgängig zu machen und seine Ware zurückzunehmen. Dies wurde von Uthman, Ali und Abu Huraira überliefert. Dasselbe vertraten Urwa, Malik, al-Awza'i, al-Shafi'i, al-'Anbari, Ishaq, Abu Thawr und Ibn al-Mundhir. Al-Hasan, al-Nakha'i, Ibn Shubruma und Abu Hanifa sagten hingegen: Er ist den anderen Gläubigern gleichgestellt, da der Verkäufer das Recht zum Zurückbehalten bis zum Erhalt des Preises hatte; als er sie jedoch übergab, gab er sein Recht auf Zurückbehaltung auf, sodass er bei Zahlungsunfähigkeit nicht mehr darauf zurückgreifen kann, ähnlich wie ein Pfandgeber, wenn er das Pfand an den Pfandnehmer übergibt. Zudem ist er den Gläubigern hinsichtlich des Anspruchsgrundes gleichgestellt, weshalb er ihnen auch hinsichtlich des Anspruchs selbst gleichgestellt ist, wie alle anderen Gläubiger auch. Unser Gegenbeweis ist das, was Abu Huraira überlieferte, dass der Prophet – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – sagte: „Wer seine Ware in ihrer Substanz bei einem Menschen vorfindet, der zahlungsunfähig geworden ist, der hat einen vorrangigen Anspruch darauf.“
(7) Überliefert von al-Bayhaqi in: Bab al-Hajr 'ala al-muflis wa bay' malihi fi duyunihi (Kapitel: Das Verfügungsverbot über den Zahlungsunfähigen und der Verkauf seines Vermögens zur Tilgung seiner Schulden), aus dem Kitab al-Taflis (Buch über die Zahlungsunfähigkeit). Al-Sunan al-Kubra 6/48. Und al-Hakim in: Bab al-Sulh ja'iz bayna al-muslimin illa ma harrama halalan (Kapitel: Versöhnung zwischen Muslimen ist zulässig, außer was ein Erlaubtes verbot), aus dem Kitab al-Ahkam (Buch der Rechtsurteile). Al-Mustadrak 4/101. Und al-Daraqutni in: Kitab al-Aqdiya wa al-Ahkam (Buch der Rechtsprechung und Urteile) und anderen. Sunan al-Daraqutni 4/231. (8) Überliefert von al-Bayhaqi in: Bab al-Hajr 'ala al-muflis wa bay' malihi fi duyunihi (Kapitel: Das Verfügungsverbot über den Zahlungsunfähigen und der Verkauf seines Vermögens zur Tilgung seiner Schulden), aus dem Kitab al-Taflis. Al-Sunan al-Kubra 6/48. Und 'Abd al-Razzaq in: Bab al-Muflis wa al-mahjur 'alayhi (Kapitel: Der Zahlungsunfähige und derjenige, über den ein Verfügungsverbot verhängt wurde), aus dem Kitab al-Buyu' (Buch der Kaufverträge). Al-Musannaf 8/268. Und al-Hakim in: Bab anna Mu'adhan kana ummatan qanitan lillah (Kapitel: Dass Mu'adh ein demütiger Diener Allahs war), aus dem Kitab Ma'rifat al-Sahaba (Buch über die Kenntnis der Gefährten). Al-Mustadrak 3/273.
مُعاذِ بن جَبَلٍ، وبَاعَ مَالَهُ. رَوَاهُ الخَلَّالُ بإِسْنَادِه (٧). وعن عبد الرحمنِ بن كَعْبٍ، قال: كان مُعَاذُ بن جَبَلٍ من أَفْضَلِ شَبَابِ قَوْمِه، ولم يكُنْ يُمْسِكُ شَيْئًا، فلم يَزَلْ يُدَانُ حتى أَغرَقَ مَالَهُ فى الدَّيْنِ، فكَلَّمَ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- غُرَمَاءَهُ، فلو تُرِكَ أحَدٌ من أجْلِ أحَدٍ لَتَرَكُوا مُعَاذًا من أَجْلِ رسولِ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فبَاعَ لهم رسولُ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- مَالَهُ، حتى قَامَ مُعَاذٌ بغَيرِ شىءٍ (٨). قال بعضُ أهْلِ العِلْمِ: إنَّما لم يَتْرُكِ الغُرَمَاءُ لِمُعَاذٍ حين كَلَّمَهُم رسولُ اللَّه -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، لأنَّهم كانوا يَهُودًا.
٨٠٠ - مسألة؛ قال: (وإِذَا فَلَّسَ الْحَاكِمُ رَجُلًا، فَأَصَابَ أحَدُ الغُرَمَاءِ عَيْنَ مَالِهِ، فَهُوَ أَحَقُّ بِهِ، إِلَّا أنْ يَشَاءَ تَرْكَهُ، ويَكُونَ أُسْوَةَ الغُرَمَاءِ)
وجُمْلتُه أنَّ المُفْلِسَ متى حُجِرَ عليه، فوَجَدَ بعضُ غُرَمَائِه سِلْعَتَهُ التى بَاعَه إيَّاهَا بِعَيْنِها، بالشُّرُوطِ التى يَذْكُرُها، مَلَكَ فَسْخَ البَيْعِ، وأخَذَ سِلْعَتَه. ورُوِىَ ذلك عن عُثْمَانَ، وعَلِىٍّ، وأبى هُرَيْرَةَ. وبه قال عُرْوَةُ، ومالِكٌ، والأوْزَاعِىُّ، والشَّافِعِىُّ، والعَنْبَرِىُّ، وإسحاقُ، وأبو ثَوْرٍ، وابنُ المُنْذِرِ. وقال الحسَنُ، والنَّخَعِىُّ، وابنُ شُبْرُمَةَ، وأبو حنيفةَ: هو أُسْوَةُ الغُرَمَاءِ؛ لأنَّ البائِعَ كان له حَقُّ الإمْسَاكِ لِقَبْضِ الثَّمَنِ، فلمَّا سَلَّمَه أَسْقَطَ حَقَّه من الإِمْساكِ، فلم يكُنْ له أن يَرْجِعَ فى ذلك بالإِفْلاسِ، كالمُرْتَهِنِ إذا سَلَّمَ الرَّهْنَ إلى الرَّاهِنِ. ولأنَّه ساوَى الغُرَماءَ فى سَبَبِ الاسْتِحْقاقِ، فَيُساوِيهم فى الاسْتِحْقاقِ، كسائِرِهم. ولَنا، ما روَى أبو هُرَيْرَةَ، أنَّ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قال: "مَنْ أَدْرَكَ مَتَاعَهُ بِعَيْنِهِ عِنْدَ إنْسَانٍ قَدْ أفْلَسَ فَهُوَ أَحَقُّ
(٧) وأخرجه البيهقى، فى: باب الحجر على المفلس وبيع ماله فى ديونه، من كتاب التفليس. السنن الكبرى ٦/ ٤٨. والحاكم، فى: باب الصلح جائز بين المسلمين إلا ما حرم حلالا، من كتاب الأحكام. المستدرك ٤/ ١٠١. والدارقطنى، فى: كتاب الأقضية والأحكام وغير ذلك، سنن الدارقطنى ٤/ ٢٣١.(٨) أخرجه البيهقى، فى: باب الحجر على المفلس وبيع ماله فى ديونه، من كتاب التفليس، السنن الكبرى ٦/ ٤٨. وعبد الرزاق، فى: باب المفلس والمحجور عليه، من كتاب البيوع. المصنف ٨/ ٢٦٨. والحاكم، فى: باب أن معاذا كان أمة قانتا للَّه، من كتاب معرفة الصحابة. المستدرك ٣/ ٢٧٣.