Und wer kein Schamhaar entwickelt hatte, wurde den Nachkommen zugeordnet. Atiyya al-Qurazi sagte: „Ich wurde am Tag von Quraiza dem Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) vorgeführt, woraufhin sie an mir zweifelten. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) befahl, bei mir nachzusehen, ob ich bereits Schamhaar entwickelt hätte. Sie sahen nach und stellten fest, dass dies noch nicht der Fall war, woraufhin sie mich den Nachkommen zuordneten.“ Dies ist (11) seinem Sinne nach (12) überliefert. Und Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) schrieb an seinen Statthalter, man solle die Dschizya nur von denjenigen nehmen, deren Schamgegend bereits rasiert wurde (d. h. bei denen das Schamhaar gewachsen ist). Muhammad ibn Yahya ibn Habban (13) überlieferte, dass ein junger Mann von den Ansar eine Frau in seinen Versen besang, weshalb er vor Umar gebracht wurde. Da er bei ihm kein Schamhaar feststellen konnte, sagte er: „Hättest du Schamhaar, würde ich dich auspeitschen.“ Da es sich um ein Merkmal handelt, das meist mit der Pubertät einhergeht und bei Mann und Frau gleichermaßen auftritt, gilt es als Zeichen der Pubertät, so wie der feuchte Traum. Da es zwei Arten von „Ausstretendem“ gibt – kontinuierliches und diskontinuierliches –, ist es, da beim diskontinuierlichen (Samen) die Pubertät eintritt, beim kontinuierlichen (Haar) ebenso. Was bei den Ungläubigen als Pubertät gilt, gilt auch bei den Muslimen als solche, wie der feuchte Traum oder das Alter. Was das Alter betrifft, so tritt die Pubertät bei Jungen und Mädchen mit fünfzehn Jahren ein. Dies ist die Meinung von al-Auza'i, al-Shafi'i, Abu Yusuf und Muhammad. Dawud sagte: „Es gibt keine Altersgrenze für die Pubertät“, aufgrund der Aussage des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): „Die Feder ist bei drei (Personen) aufgehoben: bei dem Kind, bis es die Geschlechtsreife erreicht.“ Die Feststellung der Pubertät durch etwas anderes widerspricht der Überlieferung. Dies ist auch die Ansicht von Malik; seine Anhänger sagten: siebzehn oder achtzehn Jahre. Von Abu Hanifa sind bezüglich des Jungen zwei Überlieferungen bekannt: Eine besagt siebzehn, die zweite achtzehn Jahre. Bei dem Mädchen sind es in jedem Fall siebzehn Jahre, denn eine Grenze lässt sich nur durch eine authentische Anordnung (Tawqif) oder einen Konsens (Ittifaq) festlegen, und für (alles unter) (15) diesem gibt es weder eine Anordnung noch einen Konsens. Unser Argument ist, dass der Sohn von...
(11) Im Original: „muttafaq“ (übereinstimmend). (12) Überliefert von Abu Dawud im Kapitel „Über den Jungen, für den die Hadd-Strafe in Frage kommt“ aus dem Buch der Hadd-Strafen, 2/453; al-Tirmidhi im Kapitel „Was über das Urteil nach dem Schamhaar überliefert wurde“ aus den Kapiteln des Siyar (Kriegsrecht), 'Aridat al-Ahwadhi 7/82; Ibn Madscha im Kapitel „Wer nicht mit der Hadd-Strafe belegt wird“ aus dem Buch der Hadd-Strafen, Sunan Ibn Madscha 2/849; al-Darimi im Kapitel „Die Hadd-Strafe des Kindes und wann es getötet wird“ aus dem Buch des Siyar, Sunan al-Darimi 2/223; und Imam Ahmad im Musnad 4/310, 383, 5/311, 312. (13) Abu Abd Allah Muhammad ibn Yahya ibn Habban al-Ansari, der Rechtsgelehrte; er gab Fatwas, war glaubwürdig, überlieferte viele Hadithe und starb im Jahr 121 n. H. Tahdhib al-Tahdhib 9/507, 508. (14) Fehlt im Original. (15) Fehlt in den Handschriften A, B und M.
ومن لم يُنْبِتْ، أَلْحَقُوهُ بالذُّرِّيَّةِ. وقال عَطِيَّةُ القُرَظِىُّ: عُرِضْتُ على رَسُولِ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يَوْمَ قُرَيْظَةَ، فَشَكُّوا فِىَّ، فأمَرَ النَّبِىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- أن يُنْظَرَ إلَىَّ، هل أَنْبَتُّ بَعْدُ، فنَظَرُوا إلَىَّ، فلم يَجِدُونِى أَنْبَتُّ بَعْدُ، فألْحَقُونِى بالذُّرِّيَّةِ. مُتَعَلِّقٌ (١١) على مَعْنَاه (١٢). وكَتَبَ عمرُ، رَضِىَ اللَّه عنه، إلى عَامِلِه، أنْ لا تَأْخُذَ الجِزْيَةَ إلا من مَن جَرَتْ عليه المَوَاسِى. ورَوَى محمدُ بن يَحْيَى بن حَبَّانَ (١٣)، أنَّ غُلَامًا من الأنْصَارِ شَبَّبَ بِامْرَأَةٍ فى شِعْرِه، فَرُفِعَ إلى عمرَ، فلم يَجِدْهُ أنْبَتَ، فقال: لو أنْبَتَّ الشَّعْرَ لحَدَدْتُكَ. ولأنَّه خَارِجٌ يُلَازِمُه البُلُوغُ غَالِبًا، ويَسْتَوِى فيه الذَّكَرُ والأُنْثَى، فكان عَلَمًا على البُلُوغِ، كالاحْتِلامِ، ولأنَّ الخَارِجَ ضَرْبانِ، مُتَّصِلٌ، ومُنْفَصِلٌ، فلمَّا كان مِن المُنْفَصِلِ ما يَثْبُتُ به البُلُوغُ، كان كذلك المُتَّصِلُ. وما كان بُلُوغًا فى حَقِّ المُشْرِكِينَ، كان بُلُوغًا فى حَقِّ المُسْلِمِينَ، كالاحْتِلامِ، والسِّنِّ. وأمَّا السِّنُّ، فإنَّ البُلُوغَ به فى الغلَامِ والجَارِيَةِ بِخَمْسَ عَشَرَةَ سَنَةً. وبهذا قال الأوْزَاعِىُّ، والشَّافِعِىُّ، وأبو يوسفَ، ومحمدٌ. وقال دَاوُدُ: لا حَدَّ لِلْبُلُوغِ من السِّنِّ، لِقَوْلِه عليه السَّلامُ: "رُفِعَ القَلَمُ عن [ثلاثٍ، عَنِ] (١٤) الصَّبِىُّ حتى يَحْتَلِمَ". وإثْباتُ البُلُوغِ بِغَيْرِه يُخَالِفُ الخَبَرَ. وهذا قولُ مَالِكٍ، وقال أصْحابُه: سَبْعَ عَشرَةَ، أو ثَمَانِى عَشرَةَ. ورُوِىَ عن أبى حنيفةَ فى الغُلَامِ رِوايَتانِ. إحْداهما، سَبْعَ عَشرَةَ، والثانية، ثَمَانِ عَشرَةَ. والجَارِيَةُ سَبْعَ عَشرَةَ بِكُلِّ حالٍ؛ لأنَّ الحَدَّ لا يَثْبُتُ إلّا بِتَوْقِيفٍ، أو اتِّفَاقٍ، ولا تَوْقِيفَ فى [ما دُونَ] (١٥) هذا، ولا اتِّفَاقَ. ولَنا، أن ابنَ
(١١) فى الأصل: "متفق".(١٢) أخرجه أبو داود، فى: باب فى الغلام يصيب الحد، من كتاب الحدود ٢/ ٤٥٣. والترمذى، فى: باب ما جاء فى النزول على الحكم من أبواب السير. عارضة الأحوذى ٧/ ٨٢. وابن ماجه فى: باب من لا يجب عليه الحد، من كتاب الحدود. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٤٩. والدارمى، فى: باب حد الصبى متى يقتل، من كتاب السير. سنن الدارمى ٢/ ٢٢٣. والإمام أحمد، فى: المسند ٤/ ٣١٠، ٣٨٣، ٥/ ٣١١، ٣١٢.(١٣) أبو عبد اللَّه محمد بن يحيى بن حبان الأنصارى الفقيه، كان يفتى، ثقة كثير الحديث، توفى سنة إحدى وعشرين ومائة. تهذيب التهذيب ٩/ ٥٠٧، ٥٠٨.(١٤) سقط من: الأصل.(١٥) سقط من: أ، ب، م.