auf Termin (Nasi'a). Und weil es sich um zwei Finanzwerte handelt, bei denen kein Riba al-Fadl eintritt, ist der Aufschub (Nasi'a) bei ihnen zulässig, wie bei Waren gegen Dinar. Und weil der Aufschub eine der beiden Arten des Riba ist, ist er nicht bei allen Arten (4) zulässig, wie bei der anderen Art. Die zweite Überlieferung besagt: Der Aufschub ist bei jedem Gut verboten, das gegen seine eigene Gattung verkauft wird, wie Tiere gegen Tiere und Kleidung gegen Kleidung, bei anderem jedoch nicht verboten. Dies ist die Lehrmeinung von Abu Hanifa. Zu denjenigen, die den Verkauf von Tieren gegen Tiere mit Aufschub ablehnten, zählen Ibn al-Hanafiyya, Abdullah ibn Umayr, Ata', Ikrimah ibn Khalid, Ibn Sirin und al-Thawri. Dies wurde auch von Ammar und Ibn Umar überliefert; dies stützt sich auf das, was Samurah überlieferte: Dass der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – den Verkauf von Tieren gegen Tiere mit Aufschub verbot. Al-Tirmidhi sagte (5): Dies ist ein guter und authentischer Hadith (Hasan Sahih). Und weil die Gattung eines der beiden Merkmale der Ursache (Illa) für Riba al-Fadl ist, ist der Aufschub verboten, wie beim Abmessen (Kayl) und Abwägen (Wazn). Die dritte Überlieferung besagt: Der Aufschub ist nur dort verboten, wo es gegen die gleiche Gattung differenziert (Tafadul) verkauft wird; bei Gleichwertigkeit hingegen nicht; dies stützt sich auf das, was Jabir überlieferte, dass der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte: „Tiere, zwei (6) gegen eins, sind mit Aufschub nicht zulässig, aber es ist kein Problem, dies Hand gegen Hand zu tun.“ Al-Tirmidhi sagte (7): Dies ist ein guter Hadith (Hasan). Ibn Umar überlieferte: Dass ein Mann sagte: „O Gesandter Gottes, was sagst du zu einem Mann, der ein Pferd gegen mehrere Pferde und ein edles Kamel gegen mehrere Kamele verkauft?“ Er antwortete: „Es ist kein Problem, wenn es Hand gegen Hand geschieht.“ Aus dem Musnad (8). Dies weist durch sein implizites Verständnis (Mafhum) auf die Erlaubnis des Aufschubs bei Gleichwertigkeit hin. Die vierte Überlieferung besagt: Der Aufschub ist bei jedem Gut verboten, das gegen ein anderes Gut verkauft wird, egal ob es von derselben Gattung ist [oder nicht] (9). Dies
(4) In der Handschrift (M): "Vermögenswerte (Amwal)". (5) Im Kapitel über das, was zum Verbot des Verkaufs von Tieren gegen Tiere mit Aufschub überliefert wurde, aus den Kapiteln der Verkäufe. Aridat al-Ahwadhi 5/246. Ebenso überliefert von Abu Dawud im Kapitel über Tiere gegen Tiere mit Aufschub, aus dem Buch der Verkäufe. Sunan Abi Dawud 2/224. Al-Nasa'i im Kapitel über den Verkauf von Tieren gegen Tiere mit Aufschub, aus dem Buch der Verkäufe. Al-Mujtaba 7/257. Ibn Majah im Kapitel über Tiere gegen Tiere mit Aufschub, aus dem Buch der Handelsgeschäfte. Sunan Ibn Majah 2/763. Al-Darimi im Kapitel über das Verbot des Verkaufs von Tieren gegen Tiere, aus dem Buch der Verkäufe. Sunan al-Darimi 2/204. (6) In den Kopien: "zwei" (ithnayn). Bei Ibn Majah: "Es ist kein Problem, Tiere eins gegen zwei Hand gegen Hand zu tauschen". (7) Im Kapitel über das, was zum Verbot des Verkaufs von Tieren gegen Tiere mit Aufschub überliefert wurde, aus den Kapiteln der Verkäufe. Aridat al-Ahwadhi 5/247. Ebenso überliefert von Ibn Majah im Kapitel über Tiere gegen Tiere mit Aufschub, aus dem Buch der Handelsgeschäfte. Sunan Ibn Majah 2/763. (8) Al-Musnad 2/109. (9) Fehlt im Originaltext.
إلى أَجَلٍ. ولأنَّهما مَالَانِ لا يَجْرِى فيهما رِبا الفَضْلِ، فجازَ النَّسَاءُ فيهما كالعَرْضِ بالدِّينَارِ، ولأنَّ النَّسَاءَ أحَدُ نَوْعَىِ الرِّبَا، فلم يَجُزْ فى الأنواع (٤) كُلِّها، كالنَّوْعِ الآخَرِ. والرِّوايةُ الثانية، يَحْرُمُ النَّساءُ فى كلِّ مالٍ بِيعَ بجِنْسِه، كالحيوانِ بالحيوانِ، والثِّيابِ بالثِّيابِ، ولا يَحْرُمُ فى غير ذلك. وهذا مَذهَبُ أبى حنيفةَ. ومِمَّنْ كَرِهَ بَيْعَ الحَيَوانِ بالحَيَوانِ نَساءً ابنُ الحَنَفِيَّةِ، وعبدُ اللهِ بن عُمَيْرٍ، وعَطاءٌ، وعِكْرِمَةُ ابن خالِدٍ، وابنُ سِيرِينَ، والثَّوْرِىُّ. وَرُوِىَ ذلك عن عَمَّارٍ، وابنِ عمرَ؛ لِمَا رَوَى سَمُرَةُ: أنَّ النَّبِىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- نَهَى عن بَيْعِ الحَيَوانِ بالحَيَوانِ نَسِيئَةً. قال التِّرْمِذِىُّ (٥): هذا حَدِيثٌ حسنٌ صحيحٌ، ولأنَّ الجِنْسَ أحدُ وَصْفَىْ عِلَّةِ رِبَا الفَضْلِ، فَحُرِمَ النَّسَاءُ، كالكَيْلِ والوَزْنِ. والثالثة، لا يَحْرُمُ النَّساءُ إلَّا فيما بيعَ بِجِنْسِه مُتَفَاضِلًا، فأمَّا مع التَّمَاثُلِ فلا؛ لِمَا رَوَى جابرٌ، أن النبىَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قال: "الحَيَوانُ اثْنَانِ (٦) بِوَاحِدٍ لا يَصْلُحُ نَسَاءً، ولا بَأْسَ به يَدًا بِيَدٍ"، قال التِّرْمِذِىُّ (٧): هذا حديثٌ حَسَنٌ. ورَوَى ابنُ عُمَرَ: أن رَجُلًا قال: يا رَسُولَ اللهِ، أرَأَيْتَ الرَّجُلَ يَبِيعُ الفَرَسَ بالأَفْراسِ والنَّجِيبَةَ بالإِبِلِ؟ فقال: "لا بَأْسَ إذا كانَ يَدًا بِيَدٍ". من المسْنَدِ (٨). وهذا يَدُلُّ على إباحةِ النَّسَاءِ مع التَّمَاثُلِ بمَفْهُومِهِ. والرابعة، يَحْرُمُ النَّساءُ فى كلِّ مالٍ بِيعَ بمالٍ آخَرَ، سَواءٌ كان من جِنْسِه [أو من غيرِ جِنْسِه] (٩). وهذا
(٤) فى م: "الأموال".(٥) فى: باب ما جاء فى كراهية بيع الحيوان بالحيوان نسيئة، من أبواب البيوع. عارضة الأحوذى ٥/ ٢٤٦.كما أخرجه أبو داود، فى: باب فى الحيوان بالحيوان نسيئة، من كتاب البيوع. سنن أبى داود ٢/ ٢٢٤. والنسائى، فى: باب بيع الحيوان بالحيوان نسيئة، من كتاب البيوع. المجتبى ٧/ ٢٥٧. وابن ماجه, فى: باب الحيوان بالحيوان نسيئة، من كتاب التجارات. سنن ابن ماجه ٢/ ٧٦٣. والدارمى, فى: باب فى النهى عن بيع الحيوان بالحيوان، من كتاب البيوع. سنن الدارمى ٢/ ٢٠٤.(٦) فى النسخ: "اثنين". وعند ابن ماجه: "لا بأس بالحيوان واحدًا باثنين يدًا بيد".(٧) فى: باب ما جاء فى كراهية بيع الحيوان بالحيوان نسيئة، من أبواب البيوع. عارضة الأحوذى ٥/ ٢٤٧.كما أخرجه ابن ماجه، فى: باب الحيوان بالحيوان نسيئة، من كتاب التجارات. سنن ابن ماجه ٢/ ٧٦٣.(٨) المسند ٢/ ١٠٩.(٩) سقط من: الأصل.