entspricht dem Wortlaut von al-Khiraqi. Es ist möglich, dass er damit die dritte Überlieferung meinte, denn es handelt sich um einen Verkauf von Ware gegen Ware, weshalb der Aufschub (Nasi'a) zwischen ihnen verboten wurde, ähnlich wie bei zwei Arten von Riba-Gütern. Der Qadi sagte: Wenn dies der Fall ist und jemand eine Ware gegen eine Ware verkauft, wobei mit einer der beiden Waren auch Dirham (Münzgeld) verbunden sind, so ist es zulässig, wenn die Waren bar (Naqdan) und die Dirham auf Termin (Nasi'a) gehandelt werden (10). Wenn jedoch die Dirham bar und die Waren auf Termin gehandelt werden, ist es nicht zulässig, da dies zu einem Aufschub bei Waren führen würde. Diese Überlieferung ist sehr schwach, da sie ein Urteil festlegt, das dem Grundsatz widerspricht, ohne dass ein Text (Nass), ein Konsens (Ijma') oder eine korrekte Analogie (Qiyas) dafür vorliegt. Denn bei den Fällen, in denen Konsens besteht oder die durch einen Text belegt sind, gibt es Merkmale, die einen Einfluss auf das Verbot von Tafadul (Differenzierung) haben, weshalb es nicht zulässig ist, diese von der Berücksichtigung auszuschließen. Wenn etwas dieser Art ist, darf darin kein Urteil begründet werden, selbst wenn es keinem Grundsatz widerspricht; wie könnte es dann Bestand haben, wenn es dem Grundsatz bezüglich der Erlaubnis des Verkaufs widerspricht! Die stärkste der Überlieferungen ist die erste, da sie mit dem Grundsatz übereinstimmt. Zu den ihr widersprechenden Hadithen sagte Abu Abdullah: „Es gibt keinen Hadith darunter, auf den man sich stützen könnte, und mir ist es lieber, wenn man sich davon fernhält.“ Man erwähnte ihm gegenüber den Hadith von Ibn Abbas und Ibn Umar in dieser Sache, worauf er sagte: „Beide sind Mursal.“ Was den Hadith von Samurah betrifft, so überliefert ihn al-Hasan von Samurah (12). Al-Athram sagte: Abu Abdullah sagte: „Das Hören von al-Hasan von Samurah ist nicht authentisch.“ Bezüglich des Hadith von Jabir sagte Abu Abdullah: „Dieser Hajjaj hat darin das Wort 'Nasi'a' (mit Aufschub) hinzugefügt, während Laith ibn Sa'd ihn von Abu al-Zubayr gehört hat und darin kein 'Nasi'a' erwähnt.“ Dieser Hajjaj ist Hajjaj ibn Artah. Yaqub ibn Shaybah sagte: „Er ist schwach (wahi) im Hadith, aber er ist wahrhaftig (saduq).“ Wenn einer der beiden verkauften Gegenstände zu den Gütern gehört, in denen kein Riba vorkommt, und der andere zu den Gütern gehört, in denen Riba vorkommt, wie etwa beim Tausch von Abgemessenem (Makil) gegen Abgezähltes (Ma'dud), so gibt es darüber zwei Überlieferungen (14). Eine davon lautet: Der Aufschub ist in beiden Fällen verboten. Die zweite lautet: Er ist nicht verboten, so wie wenn man Abgezähltes gegen Abgezähltes einer anderen Gattung verkauft.
(10) Fehlt im Originaltext. (11) Im Original: "al-Mujtama'". (12) Nach dieser Stelle im Original befindet sich ein Zusatz: "er sagte". (13) Im Original: "Und er sagte". (14) In der Handschrift (M): "in ihm" (fihi).