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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 7 · Seite 43Abschnitt

Übersetzung · DE

„Ich sehe, dass ihr euch davon abwendet? Bei Allah, ich werde sie euch zwischen die Schultern werfen.“ (10) Die meisten Rechtsgelehrten verpflichten nicht dazu, dies zu ermöglichen, und deuten den Hadith als eine Missbilligung des Verbots, nicht als ein Verbot desselben. Zudem wird die Mauer für einen solchen Zweck errichtet, weshalb sie, wie beim gewölbten Bauwerk (Azadj), als Beweis für den Anspruch gewertet wird. Die Anhänger von Abu Hanifa sagten: Der Anspruch wird durch einen einzelnen Balken nicht bevorzugt, da die Mauer nicht für ihn errichtet wird; durch zwei Balken wird er hingegen bevorzugt, da die Mauer für beide errichtet wird. Unsere Auffassung dazu ist, dass er auf der Mauer liegt, womit sein Weniges und sein Vieles in der Bevorzugung des Anspruchs gleichstehen, wie bei einem Gebäude.

Abschnitt: Der Anspruch wird nicht bevorzugt durch den Umstand, dass die Innenseiten, Außenseiten oder die Sichtseiten der Ziegel und Steine zu einem der beiden gehören, noch dadurch, dass die intakten Ziegel auf der Seite des Besitzes eines der beiden liegen, während die Ziegelabschnitte zum Besitz des anderen zeigen, oder durch die Knoten der Seile in der Hütte, das heißt die Knoten der Schnüre, mit denen die Hütte befestigt wird. Dies vertraten auch Abu Hanifa und asch-Schafi'i. Abu Yusuf und Muhammad sagten: Es wird zugunsten dessen entschieden, zu dem die Vorderseite der Mauer und die Knoten der Seile zeigen, aufgrund dessen, was [Nimran ibn Dschariya] (11) al-Tamimi von seinem Vater überlieferte, dass Leute sich beim Propheten - Friede und Segen seien auf ihm - wegen einer Hütte stritten. Er entsandte Hudhaifa ibn al-Yaman, um zwischen ihnen zu richten, und er entschied zugunsten dessen, zu dem die Knoten der Seile zeigten. Dann kehrte er zum Propheten - Friede und Segen seien auf ihm - zurück und berichtete ihm davon, worauf dieser sagte: „Du hast richtig gehandelt und es gut gemacht.“ Dies wurde von Ibn Madscha überliefert (12). Ähnliches wurde auch von Ali überliefert. Zudem entspricht es dem Brauch (13), dass derjenige, der eine Mauer baut, die Vorderseite der Mauer zu sich hin ausrichtet. Unser Gegenbeweis ist die allgemeine Aussage des Propheten - Friede und Segen seien auf ihm: „Der Beweis obliegt dem Kläger, und der Eid obliegt demjenigen, der bestreitet.“ (14) Zudem muss, wenn die Vorderseite der Mauer und die Knoten der Seile bei beiden gleichermaßen vorhanden sind, es zwingend der Fall sein, dass diese...

Anmerkungen

(10) Seine Überlieferungskette wurde bereits auf Seite 35 dargelegt. (11) In den Manuskripten steht „Tamr ibn Haritha“, was eine Korruptel und Entstellung darstellt. Siehe seine Biografie in: Tahdhib al-Tahdhib 10/475. (12) In: Kapitel über die beiden Männer, die über eine Hütte streiten, aus dem Buch der Urteile. Sunan Ibn Madscha 2/785. Ebenso verzeichnet von ad-Daraqutni, in: Kapitel über die Frau, die getötet wird, wenn sie vom Glauben abfällt. Sunan ad-Daraqutni 4/229. (13) In den Manuskripten steht fälschlicherweise „djariyan“ statt „djarin“. (14) Verzeichnet von al-Buchari, in: Kapitel: Wenn sich der Verpfänder und der Pfandnehmer uneinig sind..., aus dem Buch des Pfandes. Sahih al-Buchari 3/187. Und Muslim, in: Kapitel: Der Eid obliegt dem Beklagten, aus dem Buch der Rechtsstreitigkeiten. Sahih Muslim 3/1336. Und at-Tirmidhi, in: Kapitel darüber, dass der Beweis dem Kläger und der Eid dem Beklagten obliegt, aus den Kapiteln der Urteile. 'Aridat al-Ahwadhi 6/87, 88. Und Ibn Madscha, in: Kapitel über den Eid des Klägers und den Eid des Beklagten, aus dem Buch der Urteile. Sunan Ibn Madscha 2/778.

Arabisch (Quelle)

أرَاكُم عنها مُعْرِضِينَ؟ واللهِ لأرْمِيَنَّ بها بين أكْتَافِكُمْ (١٠). وأكْثَرُ الفُقَهَاءِ لا يُوجِبُونَ التَّمْكِينَ من هذا، ويَحْمِلُونَ الحَدِيثَ على كَرَاهَةِ المَنْعِ لا على تَحْرِيمِه. ولأنَّ الحائِطَ يُبْنَى لذلك، فيُرَجَّحُ به، كالأَزَجِ. وقال أصْحابُ أبى حنيفةَ: لا تُرَجَّحُ الدَّعْوَى بالجِذْعِ الواحِدِ؛ لأنَّ الحَائِطَ لا يُبْنَى له، ويُرَجَّحُ بالجِذْعَيْنِ؛ لأنَّ الحَائِطَ يُبْنَى لهما. ولَنا، أنَّه مَوْضُوعٌ على الحَائِطِ، فاسْتَوَى فى تَرْجِيحِ الدَّعْوَى به قَلِيلُه وكثِيرُه، كالبِنَاءِ.

فصل: ولا تُرَجَّحُ الدَّعْوَى بكَوْنِ الدَّوَاخِلِ إلى أحَدِهما والخَوَارِجِ ووُجُوهِ الآجُرِّ والحِجَارَةِ، ولا كَوْنِ الآجُرَّةِ الصَّحِيحَةِ ممَّا يَلِى مِلْكَ أحَدِهِما وأَقْطَاعِ الآجُرِّ إلى مِلْكِ الآخَرِ، ولا بمَعَاقِدِ القِمْطِ فى الخُصِّ، يَعْنِى عَقْدَ الخُيُوطِ التى يُشَدُّ بها الخُصُّ. وبهذا قال أبو حنيفةَ، والشَّافِعِىُّ. وقال أبو يوسفَ، ومحمدٌ: يُحْكَمُ به لمَن إليه وَجْهُ الحائِطِ ومعَاقِدُ القِمْطِ؛ لما رَوَى [نِمْرَانُ بن جَارِيَةَ] (١١) التَّمِيمِىُّ، عن أبِيهِ، أنَّ قَوْمًا اخْتَصَمُوا إلى النبىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- فى خُصٍّ، فبَعَثَ حُذَيْفَةَ بن اليَمَانِ لِيَحْكُمَ بينهم، فحَكَمَ به لمَن يَلِيه معَاقِدُ القِمْطِ، ثم رَجَعَ إلى النبىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فأخْبَرَه، فقال: "أَصَبْتَ، وأَحْسَنْتَ". رَوَاهُ ابنُ مَاجَه (١٢). ورُوِىَ نحوُه عن عَلِىٍّ. ولأنَّ العُرْفَ جَارٍ (١٣) بأن من بَنَى حَائِطًا جَعَلَ وَجْهَ الحائِطِ إليه. ولَنا، عُمُومُ قوله عليه السَّلَامُ: "البَيِّنَةُ عَلَى المُدَّعِى، وَالْيَمِينُ عَلَى مَنْ أنْكَرَ" (١٤). ولأنَّ وَجْهَ الحائِطِ ومعَاقِدَ القِمْطِ إذا كانا شَرِيكَيْنِ فيه لابُدَّ من أن يكونَ

Anmerkungen

(١٠) تقدم تخريجه فى صفحة ٣٥.(١١) فى النسخ: "تمر بن حارثة" تصحيف وتحريف. وانظر ترجمته فى: تهذيب التهذيب ١٠/ ٤٧٥.(١٢) فى: باب الرجلان يدعيان فى خص، من كتاب الأحكام. سنن ابن ماجه ٢/ ٧٨٥.كما أخرجه الدارقطنى، فى: باب فى المرأة تقتل إذا ارتدت. سنن الدارقطنى ٤/ ٢٢٩.(١٣) فى النسخ: "جاريا" خطأ.(١٤) أخرجه البخارى، فى: باب إذا اختلف الراهن والمرتهن. . .، من كتاب الرهن. صحيح البخارى ٣/ ١٨٧. ومسلم، فى: باب اليمين على المدعى عليه، من كتاب الأقضية. صحيح مسلم ٣/ ١٣٣٦. والترمذى، فى: باب ما جاء فى أن البينة على المدعى واليمين على المدعى عليه، من أبواب الأحكام. عارضة الأحوذى ٦/ ٨٧، ٨٨. وابن ماجه، فى: باب اليمين على المدعى واليمين على المدعى عليه، من كتاب الأحكام. سنن ابن ماجه ٢/ ٧٧٨.

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