al-Muwaṭṭaʾ (69) von az-Zuhrī, von ʿUrwa, von ʿAbd Allāh ibn az-Zubair. ʿAbd ar-Razzāq (69) erwähnte von ihm, von Maʿmar, von az-Zuhrī, dass dieser sagte: „Wir prüften das Wort des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: ‚Dann staue das Wasser, bis es die Knöchel erreicht.‘ Dies entsprach den beiden Knöcheln.“ Abū ʿUbaid sagte: „Al-Širāj“ ist der Plural von „Šarj“, und „Šarj“ ist ein kleiner Fluss. „Al-Ḥarra“ ist ein Boden, der mit schwarzen Steinen bedeckt ist. „Al-Jadr“ bedeutet „die Mauer“ (al-Jidār). Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – befahl az-Zubair nur zu bewässern und dann das Wasser weiterzuleiten, um es anderen zu erleichtern. Als der Anṣārī jedoch sagte, was er sagte, gewährte der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – dem Zubair sein volles Recht. Mālik überlieferte ebenfalls im „al-Muwaṭṭaʾ“ (70) von ʿAbd Allāh ibn Abī Bakr ibn Ḥazm, dass ihn die Nachricht erreichte, dass der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – über die Sturzbäche (Sail) von Mahzūz und Mudhainīb sagte: „Es wird bis zu den Knöcheln gestaut, dann leitet es der Oberlieger zum Unterlieger weiter.“ Ibn ʿAbd al-Barr sagte: „Dies ist eine medinensische Überlieferung, die bei den Leuten von Medina bekannt ist und nach der sie handeln.“ ʿAbd al-Malik ibn Ḥabīb sagte: „Mahzūz und Mudhainīb sind zwei Täler in Medina, durch die bei Regen Wasser fließt und um deren Abfluss die Besitzer der Gärten wetteifern.“ Abū Dāwūd (71) überlieferte mit seinem Isnād von Thaʿlaba ibn Abī Mālik, dass er seine Ältesten erwähnen hörte, dass ein Mann von den Quraisch einen Anteil bei den Banū Quraiza hatte und sich wegen des Sturzbachs von Mahzūz und des Wassers, das sie untereinander aufteilten, vor dem Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – stritt. Da entschied der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – zwischen ihnen, dass das Wasser bis zu den Knöcheln reicht und der Oberlieger es nicht für den Unterlieger zurückhalten darf. Und weil derjenige, dessen Land näher an der Mündung des Flusses liegt, das Wasser schneller erreicht, ist er berechtigter dazu, wie jemand, der zuerst zu einer Tränke kommt. Wenn das Land des Oberliegers unterschiedlich beschaffen ist, teils höher gelegen und teils tiefer, so bewässert er jedes Teil einzeln. Wenn zwei Personen in der Nähe zum Anfang des Flusses gleichgestellt sind, teilen sie das Wasser unter sich auf, falls dies möglich ist. Ist es nicht möglich, wird unter ihnen das Los entschieden; wer durch das Los bestimmt wird, hat Vorrang. Wenn das Wasser für nur einen von beiden reicht, bewässert derjenige, auf den das Los entfällt, entsprechend seinem Anteil am Wasser und überlässt es dann dem anderen. Er darf nicht das gesamte Wasser nutzen, da der andere denselben Anspruch auf das Wasser hat und das Los nur der Reihenfolge bei der Wahrnehmung des Rechts dient, nicht aber dem Recht an sich – anders als beim Verhältnis zwischen Ober- und Unterlieger, da der Unterlieger kein Recht außer an dem hat, was dem Oberlieger übrig bleibt.
= Ebenso überliefert von Abū Dāwūd in: Bāb abwāb min al-qaḍāʾ (Kapitel über Rechtsprechung), aus dem Buch al-Aqḍiya (Das Buch über die Rechtsprechung). Sunan Abī Dāwūd 2/283, 284. Und at-Tirmidhī in: Bāb mā jāʾa fī ar-rajulain yakūnu aḥaduhumā asfal min al-ākhar fī al-māʾ (Kapitel über zwei Männer, von denen einer bezüglich des Wassers unterhalb des anderen liegt), aus den Abwāb al-aḥkām (Kapitel über die rechtlichen Bestimmungen), ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 6/119, 120. Und an-Nasāʾī in: Bāb ar-rukhṣa lil-ḥākim al-amīn an yaḥkuma wa-huwa ghaḍbān (Kapitel über die Erlaubnis für einen vertrauenswürdigen Richter, zu urteilen, während er zornig ist) und Bāb išārat al-ḥākim bi-r-rifq (Kapitel über die Anweisung des Richters zur Sanftheit), aus dem Buch al-Quḍāt (Das Buch der Richter). Al-Mujtabā 8/209, 215. Und Ibn Mājah in: Bāb taʿẓīm ḥadīth rasūl Allāh... (Kapitel über die Verehrung der Hadithe des Gesandten Gottes), aus der Muqaddima (Einleitung), sowie in: Bāb aš-šurb min al-awdiya wa-miqdār ḥabs al-māʾ (Kapitel über das Trinken aus den Tälern und das Ausmaß des Wasserstaus), aus dem Buch ar-Ruhūn (Das Buch der Pfänder). Sunan Ibn Mājah 1/7, 8, 2/829. Und Imam Aḥmad in: al-Musnad 4/5. (69) Wir konnten dies weder im al-Muwaṭṭaʾ noch im Muṣannaf von ʿAbd ar-Razzāq finden. (70) In: Bāb al-qaḍāʾ fī al-miyāh (Kapitel über Urteile bei Wasserrechten), aus dem Buch al-Aqḍiya. Al-Muwaṭṭaʾ 2/744. (71) In: Bāb abwāb min al-qaḍāʾ, aus dem Buch al-Aqḍiya. Sunan Abī Dāwūd 2/284.
"مُوَطَّئِه" (٦٩) عن الزُّهْرِىِّ، عن عُرْوَةَ، عن عبدِ اللَّه بن الزُّبَيْرِ. وذَكَرَ عنه عبدُ الرَّزّاقِ (٦٩)، عن مَعْمَرٍ، عن الزُّهْرِىِّ قال: نَظَرْنا في قولِ النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "ثُمَّ احْبِسِ الْماءَ حَتَّى يَبْلُغَ إلى الجدْرِ". فكان ذلك إلى الكَعْبَيْنِ. قال أبو عُبَيْدٍ: الشِّرَاجُ: جَمْعُ شَرْجٍ، والشَّرْجُ: نَهْرٌ صَغِيرٌ، والحَرَّةُ: أَرْضٌ مُلْتَبِسَةٌ بحِجَارَةٍ سُودٍ، والجَدْرُ: الجِدَارُ، وإنَّما أمَرَ النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- الزُّبَيْرَ أن يَسْقِىَ ثم يُرْسِلَ الماءَ، تَسْهِيلًا على غيرِه، فلما قال الأنصارِىُّ ما قال، اسْتَوْعَى النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- الزُّبَيْرَ حَقَّهُ. ورَوَى مالِكٌ، في "المُوَطَّإِ" (٧٠) أيضًا، عن عبدِ اللَّه بن أبي بَكْرِ بن حَزْمٍ، أنَّه بَلَغَهُ أنَّ رسولَ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- قال في سَيْلِ مَهْزُوزٍ ومُذَيْنِيبٍ: "يُمْسِكُ حَتَّى الكَعْبَيْنِ، ثُمَّ يُرْسِلُ الْأعْلَى عَلَى الأَسْفَلِ". قال ابنُ عبدِ البَرِّ: هذا حَدِيثٌ مَدَنِىٌّ، مَشْهُورٌ عند أهْلِ المَدِينةِ، مَعْمُولٌ به عندَهم. قال عبدُ المَلِكِ بن حبيبٍ: مَهْزُوزٌ ومُذَيْنِيب: وادِيَانِ من أوْدِيَةِ المَدِينَةِ، يَسِيلَانِ بالمَطَرِ، وتَتَنافَسُ أهْلُ الحَوَائطِ في سَيْلِهِما. ورَوَى أبو داوُدَ (٧١)، بإسْنادِه عن ثَعْلَبةَ بن أبي مالِكٍ، أنَّه سَمِعَ كُبَرَاءَهُم يَذْكُرُونَ، أنَّ رَجُلًا من قُرَيْشٍ كان له سَهْمٌ في بَنِى قُرَيْظَةَ، فخاصَمَ إلى رسولِ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- في سَيْلِ مَهْزُوزٍ والسَّيْلِ الذي يَقْتَسِمُونَ ماءَه، فقَضَى بينهم رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- أنَّ الماءَ إلى الكَعْبَيْنِ، لا يَحْبِسُ الأعْلَى على الأسْفلِ. ولأنَّ مَنْ أرضُه قَرِيبَةٌ من فُوَّهَةِ النَّهْرِ أسْبَقُ إلى الماءِ، فكان
= كما أخرجه أبو داود، في: باب أبواب من القضاء، من كتاب الأقضية. سنن أبي داود ٢/ ٢٨٣، ٢٨٤. والترمذي، في: باب ما جاء في الرجلين يكون أحدهما أسفل من الآخر في الماء، من أبواب الأحكام، عارضة الأحوذى ٦/ ١١٩، ١٢٠. والنسائي، في: باب الرخصة للحاكم الأمين أن يحكم وهو غضبان، وباب إشارة الحاكم بالرفق، من كتاب القضاة. المجتبى ٨/ ٢٠٩، ٢١٥. وابن ماجه، في: باب تعظيم حديث رسول اللَّه. . . ., من المقدمة، وفى: باب الشرب من الأودية ومقدار حبس الماء، من كتاب الرهون. سنن ابن ماجه ١/ ٧، ٨، ٢/ ٨٢٩. والإِمام أحمد، في: المسند ٤/ ٥.(٦٩) لم نجده في الموطأ، ولا في مصنف عبد الرزاق.(٧٠) في: باب القضاء في المياه، من كتاب الأقضية. الموطأ ٢/ ٧٤٤.(٧١) في: باب أبواب من القضاء، من كتاب الأقضية. سنن أبي داود ٢/ ٢٨٤.