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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 8 · Seite 196

Übersetzung · DE

..., unter Beweis gestellt durch das Wort Gottes, des Erhabenen: „O Kinder Adams“ und „O Kinder Israels“. Der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden) sagte: „Übt das Bogenschießen, ihr Kinder Ismaels, denn euer Vater war ein Bogenschütze.“ Und er sagte: „Wir sind die Kinder von an-Nadr ibn Kināna.“ Die Stämme werden alle auf ihre Vorfahren zurückgeführt. Und weil, wenn er einen Waqf zugunsten der Kinder von soundso stiftete, während diese ein Stamm sind, die Kinder der Söhne darunter fallen, so ist dies ebenso der Fall, wenn sie kein Stamm sind. Der Qādī und seine Gefährten sagten: „Die Kinder des Kindes fallen unter keinen Umständen darunter, dies gilt gleichermaßen für die Kinder der Söhne und die Kinder der Töchter; denn das Wort ‚Kind‘ (walad) bezeichnet in der Wahrheit und nach dem Brauch nur das Kind, das aus dem eigenen Lenden hervorgegangen ist. Dass man das Kindeskind als ‚Kind‘ bezeichnet, geschieht nur metaphorisch. Aus diesem Grund ist es korrekt, die Abstammung zu verleugnen; man sagt: ‚Dies ist nicht mein Kind, es ist lediglich mein Kindeskind.‘ Wenn er sagt: ‚Zugunsten meines Kindes aus meinem Lenden‘, so ist dies noch nachdrücklicher. Wenn er sagt: ‚Zugunsten meines Kindes und meines Kindeskindes, danach zugunsten der Bedürftigen‘, so fallen die erste und die zweite Generation darunter, die dritte Generation jedoch nicht. Wenn er sagt: ‚Zugunsten meines Kindes, meines Kindeskindes und des Kindes meines Kindeskindes‘, so fallen drei Generationen darunter, nicht aber diejenigen, die nach ihnen kommen. Dies ist der Gegenstand des Streits bei einer absoluten Formulierung. Wenn jedoch ein Hinweis vorliegt, der auf eine der beiden Auslegungsmöglichkeiten deutet, so wird die Aussage ohne Meinungsverschiedenheit darauf bezogen, etwa wenn er sagt: ‚Zugunsten der Kinder von soundso‘, während diese ein Stamm sind, unter denen sich kein Kind aus seinem eigenen Lenden befindet, dann wird es ohne Meinungsverschiedenheit auf die Kindeskinder bezogen. Dasselbe gilt, wenn er sagt: ‚Zugunsten meiner Kinder‘ oder ‚meines Kindes‘, während er kein Kind aus seinem Lenden hat, oder wenn er sagt: ‚Die Kinder des Ältesten oder des Wissenden werden gegenüber den anderen bevorzugt‘, oder wenn er sagt: ‚Wenn das Land frei von meiner Nachkommenschaft ist, fällt es an die Bedürftigen zurück‘, oder wenn er sagt: ‚Zugunsten meiner Kinder, ausgenommen die Kinder der Töchter‘ oder ‚ausgenommen die Kinder von soundso‘, oder wenn er sagt: ‚Die höhere Generation wird gegenüber der zweiten bevorzugt‘, oder ‚die höhere und dann die höhere‘, und Ähnliches. In all diesen Fällen wird der Wortlaut auf seine gesamte Nachkommenschaft und Nachfahren bezogen. Wenn ein Indiz hinzukommt, das die Spezifizierung seiner Kinder aus seinem eigenen Lenden für den Waqf erfordert, wie wenn er sagt: ‚Zugunsten meines Kindes aus meinem Lenden‘ oder ‚diejenigen, die mir unmittelbar folgen‘ und Ähnliches, so beschränkt es sich auf die erste Generation und keine anderen. Wenn wir von einer Verallgemeinerung bezüglich ihrer ausgehen,

Anmerkungen

(4) Überliefert von al-Buchārī in: Kapitel über den Ansporn zum Bogenschießen, aus dem Buch des Dschihād; und in: Kapitel über das Wort Gottes, des Erhabenen: „Und erwähne im Buch Ismael...“, aus dem Buch der Propheten; und in: Kapitel über die Abstammung des Jemen auf Ismael, aus dem Buch der Vorzüge (Manāqib). Sahīh al-Buchārī 4/45, 179, 219. Sowie von Ibn Mādscha in: Kapitel über das Bogenschießen auf dem Wege Gottes, aus dem Buch des Dschihād. Sunan Ibn Mādscha 2/941. Und von Imām Ahmad in: al-Musnad 1/364, 4/50. (5) Überliefert von Ibn Mādscha in: Kapitel über jemanden, der einen Mann aus einem Stamm verleugnet, aus dem Buch der Hudūd-Strafen. Sunan Ibn Mādscha 2/871. Und von Imām Ahmad in: al-Musnad 2/871.

Arabisch (Quelle)

له، بِدَلِيلِ قولِ اللَّه تعالى: {يَابَنِي آدَمَ} و {يَابَنِي إِسْرَائِيلَ}. وقال النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "ارْمُوا بَنِى إسْمَاعِيلَ، فَإنَّ أبَاكُمْ كَانَ رَامِيًا" (٤). وقال: "نَحْن بَنُو النَّضْرِ بْنِ كِنَانَةَ" (٥). والقَبَائِلُ كلها تُنْسَبُ إلى جُدُودِها. ولأنَّه لو وَقَفَ على وَلَدِ فُلَانٍ، وهم قَبِيلَةٌ، دَخَلَ فيه وَلَدُ البَنِين، فكذلك إذا لم يَكُونُوا قَبِيلَةً. وقال القاضي، وأصْحابُه: لا يَدْخُل فيه وَلَدُ الوَلَدِ بحالٍ، سواءٌ في ذلك وَلَدُ البَنِين وَوَلَدُ البَنَاتِ؛ لأنَّ الوَلَدَ حَقِيقَةٌ وعُرْفًا إنَّما هو وَلَدُه لِصُلْبِه، وإنَّما يُسَمَّى وَلَدُ الوَلَدِ وَلَدًا مجازًا، ولهذا يَصِحُّ نَفْيُه، فيُقال: ما هذا وَلَدِى، إنَّما هو وَلَدُ وَلَدِى. وإن قال: على وَلَدِى لِصُلْبِى. فهو آكَدُ. وإن قال: على وَلَدِى، وَوَلَدِ وَلَدِى، ثم على المَسَاكِينِ. دَخَلَ فيه البَطْنُ الأَوّلُ والثانى، ولم يَدْخُلْ فيه البَطْنُ الثالِثُ وإن قال: على وَلَدِى، وَوَلَدِ وَلَدِى، وَوَلَدِ وَلَدِ وَلَدِى. دَخَلَ فيه ثلاثةُ بُطُونٍ دُونَ مَنْ بعدَهم. ومَوْضِعُ الخِلَافِ المُطْلَق، فأمَّا مع وُجُودِ دَلَالَةٍ تَصْرِفُ إلى أحدِ المَحْمِلَيْنِ، فإنَّه يُصْرَفُ إليه بغيرِ خِلَافٍ، مثل أن يقولَ: على وَلَدِ فُلَانٍ. وهم قَبِيلَةٌ ليس فيهم وَلَدٌ من صُلْبِه، فإنَّه يُصْرَفُ إلى أوْلادِ الأَوْلادِ بغير خِلَافٍ. وكذلك إن قال: على أوْلَادِى، أو وَلَدِى. وليس له وَلَدٌ من صُلْبِه. أو قال: ويُفَضَّلُ وَلَدُ الأَكْبَرِ أو الأعْلَمِ على غيرِهم. أو قال: فإذا خَلَتِ الأرْضُ من عَقِبِى عادَ إلى المَسَاكِينِ. أو قال: على وَلَدِى غيرِ وَلَدِ البَناتِ. أو غير وَلَدِ فُلَانٍ. أو قال: يُفَضَّلُ البَطْنُ الأَعْلَى على الثاني. أو قال: الأَعْلَى فالأعْلَى. وأشْباه ذلك، فهذا يُصْرَفُ لَفْظُه إلى جَمِيعِ نَسلِه وعاقِبَته. وإن اقْتَرَنَتْ به قَرِينَةٌ تَقْضِى تَخْصيِصَ أوْلادِه لِصُلْبِه بالوَقْفِ، مثل أن يقول: على وَلَدِى لِصُلْبِى. أو الذين يَلُونَنِى. ونحو هذا، فإنَّه يَخْتَصُّ بالبَطْنِ الأَوَّلِ دُونَ غيرِهم. وإذا قُلْنا بالتَّعْمِيم فيهم،

Anmerkungen

(٤) أخرجه البخاري، في: باب التحريض على الرمى، من كتاب الجهاد، وفى: باب قول اللَّه تعالى: {وَاذْكُرْ فِي الْكِتَابِ إِسْمَاعِيلَ}. . .، من كتاب الأنبياء، وفى: باب نسبة اليمن إلى إسماعيل، من كتاب المناقب. صحيح البخاري ٤/ ٤٥، ١٧٩، ٢١٩. وابن ماجه، في: باب الرمى فى سبيل اللَّه، من كتاب الجهاد. سنن ابن ماجه ٢/ ٩٤١. والإِمام أحمد، في: المسند ١/ ٣٦٤، ٤/ ٥٠.(٥) أخرجه ابن ماجه، في: باب من نفى رجلا من قبيلة، من كتاب الحدود. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٧١. والإِمام أحمد، في: المسند ٢/ ٨٧١.

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