Sein Erbe steht ihm zu, wie bei allen anderen Rechten auch, anders als in dem Fall, in dem sie sich über die Unkenntnis einig sind, denn dann wird kein Eid gefordert; ein Eid ist nämlich nicht an einer Stelle angebracht, an der Einigkeit über die Unkenntnis besteht. Diejenigen, die die Ansicht vertraten, dass sie einander nicht beerben, argumentierten mit dem, was Saʿīd (6) überlieferte: uns berichtete Ismāʿīl ibn ʿAyyāš, von Yaḥyā ibn Saʿīd, dass die Gefallenen von al-Yamāma, die Gefallenen von Ṣiffīn und die Gefallenen von al-Ḥarra einander nicht beerbten, sondern ihre lebenden agnatischen Verwandten [ʿaṣaba] erben ließen. Er (6) sagte: Uns berichtete ʿAbd al-ʿAzīz ibn Muḥammad, von Ǧaʿfar ibn Muḥammad, von seinem Vater, dass Umm Kulṯūm, die Tochter von ʿAlī, verstarb, ebenso ihr Sohn Zaid ibn ʿUmar, und ihre Rufe [beim Sterben] trafen sich auf dem Weg, so dass nicht gewusst wurde, welcher von beiden zuerst starb; daher beerbte sie ihn nicht und er beerbte sie nicht. Und dass die Leute von Ṣiffīn und die Leute von al-Ḥarra einander nicht beerbten. Und dies, weil die Bedingung für das Erben das Leben des Erben nach dem Tod des Erblassers ist, was hier nicht bekannt ist; die Erbberechtigung lässt sich nicht bei einem Zweifel an ihrer Bedingung feststellen. Und weil das Leben [des Erben] zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers nicht bekannt war, konnte er nicht erben, ähnlich wie bei einem Fötus, wenn er tot zur Welt kommt. Und weil der Grundsatz das Nicht-Erben ist, beweisen wir dies nicht durch Zweifel. Und weil das Beerben eines jeden von beiden mit Sicherheit ein Fehler ist; denn es ist zwangsläufig so, dass sie entweder gemeinsam starben oder einer von beiden dem anderen zuvorkam. Das Beerben desjenigen, der dem Tod zuvorkam, während der andere mit ihm starb, ist mit Sicherheit ein Fehler und widerspricht dem Konsens [iǧmāʿ], wie könnte man also danach handeln! Sollte man sagen: "Das Einstellen des Erbes führt auch zum Einstellen des Erbes desjenigen, der beim Tod zuvorkam, was ebenfalls ein Fehler ist", so antworten wir: Dies ist nicht gewiss, da die Möglichkeit besteht, dass sie beide gleichzeitig starben, sodass keiner von beiden dem anderen zuvorkam. Einige unserer Anhänger argumentierten mit dem, was Iyās ibn ʿAbd (7) al-Muzanī überlieferte, dass der Prophet - Allahs Segen und Friede seien auf ihm - nach einer Gruppe gefragt wurde, auf die ein Haus eingestürzt war. Er sagte: "Sie beerben einander." Das Korrekte ist jedoch, dass dies von Iyās selbst stammt und er die fragliche Person war, und es keine Überlieferung vom Propheten - Allahs Segen und Friede seien auf ihm - ist. So überlieferte es Saʿīd in seinen "Sunan" (8). Und Imam Aḥmad berichtete es von ihm. Abū Ṯaur, [Ibn Suraiǧ] (9) und eine Gruppe der Baṣrier sagten: Jedem Erben wird [etwas] gegeben.
(6) In: Bāb al-ġarqā wa al-ḥarqā, Sunan Saʿīd ibn Manṣūr 1/86. Der zweite Hadith wurde auch von al-Baihaqī in: Bāb mīrāṯ man ʿamiya mautuhu, aus dem Kitāb al-Farāʾiḍ, überliefert. Al-Sunan al-Kubrā 6/222. (7) In M: "ʿAbd Allāh". Und es wurde bereits auf Seite 171 erwähnt. (8) In: Bāb al-ġarqā wa al-ḥarqā. Al-Sunan 1/85. Ebenso angeführt von al-Baihaqī in: Bāb mīrāṯ man ʿamiya mautuhu, aus dem Kitāb al-Farāʾiḍ. Al-Sunan al-Kubrā 6/223. Und al-Dāraquṭnī in: Kitāb al-Farāʾiḍ. Sunan al-Dāraquṭnī 4/74. (9) In M: "wa-Šuraiḥ".
الميراثُ له، كما فى سائرِ الحُقوقِ، بخِلافِ ما إذا اتَّفقُوا على الجهلِ، فلا تتَوَجَّهُ يَمينٌ؛ لأن اليمينَ لا يُشْرَعُ فى مَوْضِعٍ اتَّفقوا على الجَهْلِ به. واحتجَّ مَنْ قال بعَدمِ تَوْريثِ بعضِهم مِن بعضٍ، بما روَى سعيدٌ (٦)، حدَّثَنا إسماعيلُ بنُ عَيَّاشٍ، عن يحيى بن سَعيدٍ: أَنَّ قَتْلَى الْيَمامَةِ، قتْلَى صِفِّينَ والْحَرَّةِ، لَمْ يُوِّرثُوا بَعْضَهُمْ مِنْ بَعْض، وَوَرَّثُوا عَصَبَتَهُم الأَحْيَاءَ. وقال (٦): حَدّثَنا عبدُ العزيزِ بنُ محمدٍ، عن جَعْفرِ بنِ محمدٍ، عن أبيه: أَنَّ أُمَّ كُلْثوم بنتَ علىٍّ تُوُفِّيَتْ هى وابنُها زيدُ بنُ عمَرَ، فالْتَقَتِ الصَّيْحَتانِ فى الطَّريقِ، فلم يُدْرَ أيُّهُما ماتَ قَبْلَ صاحِبه، فلمْ تَرِثْه ولم يَرِثْها. وأنَّ أهْلَ صِفِّينَ، وأهْلَ الْحَرَّةِ لم يتَوارَثوا. ولأنَّ شَرْطَ التَّوْريثِ حياةُ الوارِثِ بعْدَ مَوْتِ الموْرُوثِ، وهو غيرُ مَعْلومٍ، ولا يَثْبُتُ التَّوريثُ مع الشَّكِّ فى شَرْطِه، ولأنَّه لم تُعْلَمْ حياتُه حينَ مَوْتِ مَوْرُوثِه، فلم يَرِثْه، كالْحَمْلِ إذا وَضَعَتْه مَيِّتًا، ولأنَّ الأصْلَ عَدَمُ التَّوْريثِ فلا نُثبِتُه بالشَّكِّ، ولأنَّ تَوْريثَ كُلِّ واحدٍ منهما خَطَأٌ يَقِينًا؛ لأَنَّه لا يَخْلُو من أنْ يكونَ مَوْتُهما معًا، أو سَبَقَ أحَدُهما به، وتَوْريثُ السّابقِ بالموْتِ والميِّتِ معه خطأٌ يقينًا، مخالفٌ للإِجْماعِ، فكيفَ يُعْمَلُ به! فإنْ قيلَ: فمى قَطْعِ التَّوْريثِ قَطْعُ تَوْريثِ المَسْبوقِ بالمَوْتِ، وهو خَطَأٌ أيضًا. قُلْنا: هذا غيرُ مُتَيقَّن؛ لأنَّه يَحْتَمِلُ مَوْتَهُما جيعًا، فلا يكونُ فيهما مَسْبوقٌ. وقد احتجَّ بَعْضُ أصْحابِنا بما رَوى إياسُ بنُ عَبْدٍ (٧) المُزَنىُّ، أنّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- سُئِلَ عَنْ قَوْمٍ وَقَعَ عَلَيْهِم بَيْتٌ. فقال: يَرِثُ بَعْضُهُمْ بَعْضًا. والصَّحيحُ أَنَّ هذا إنَّما هو عن إياسٍ نَفْسِه، وأنَّه هو المسئولُ، وليس بروايةٍ عنِ النّبىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-. هكذا رواه سعيدٌ فى "سُنَنِه" (٨). وحَكاهُ الإِمامُ أحْمدُ عنه. وقال أبو ثَوْرٍ، [وابن سُرَيْجٍ] (٩)، وطائِفةٌ مِنَ البَصْرِيِّينَ: يُعْطَى كُلُّ وارثٍ
(٦) فى: باب الغرقى والحرقى، سنن سعيد بن منصور ١/ ٨٦. والحديث الثانى أخرجه أيضًا البيهقى، فى: باب ميراث من عمى موته، من كتاب الفرائض. السنن الكبرى ٦/ ٢٢٢.(٧) فى م: "عبد اللَّه". وتقدم فى صفحة ١٧١.(٨) فى: باب الغرقى والحرقى. السنن ١/ ٨٥.كما أورده البيهقى، فى: باب ميراث من عمى موته، من كتاب الفرائض. السنن الكبرى ٦/ ٢٢٣. والدارقطنى، فى: كتاب الفرائض. سنن الدارقطنى ٤/ ٧٤.(٩) فى م: "وشريح".