1051 - Rechtsfrage; er sagte: „Und wer einen Sklaven als Sa'iba (Sklave, dessen Wala'-Rechte der Herr aufgibt) freilässt, für den gibt es kein Wala'-Recht. Nimmt er jedoch etwas von dessen Erbe, so gebe er es in gleicher Weise zurück.“
Ahmad sagte in der Überlieferung von Abd Allah: „Ein Mann lässt seinen Sklaven als Sa'iba frei; das ist, wenn ein Mann zu seinem Sklaven sagt: ‚Ich habe dich als Sa'iba freigelassen.‘ Es ist, als ob er ihn für Allah bestimmt; sein Wala'-Recht gehört nicht seinem Herrn, denn er hat ihn für Allah bestimmt und überlassen.“ Von Abu Amr al-Shaibani von Abd Allah ibn Mas'ud: „Der Sa'iba kann sein Vermögen dort einsetzen, wo er will.“ Ahmad sagte, Umar habe gesagt: „Die Sa'iba und die Sadaqa sind für ihren Tag.“ Wann immer ein Mann zu seinem Sklaven sagt: „Ich habe dich als Sa'iba freigelassen“ oder „Ich habe dich freigelassen und ich habe kein Wala'-Recht über dich“, dann hat er kein Wala'-Recht über ihn. Stirbt dieser dann und hinterlässt ein Vermögen, ohne einen Erben zu hinterlassen, so werden mit seinem Vermögen Sklaven gekauft und freigelassen. Dies ist die explizite Aussage von Ahmad. Ibn Umar ließ einen Sklaven als Sa'iba frei; als dieser starb, kaufte Ibn Umar mit dessen Vermögen Sklaven und ließ sie frei. Umar ibn Abd al-Aziz, al-Zuhri, Makhul, Abu al-Aliya und Malik sagten: „Sein Wala'-Recht wird der Gemeinschaft der Muslime zugeschrieben.“ Von Ata' wird überliefert, dass er sagte: „Wir pflegten zu wissen, dass wenn er sagt: ‚Du bist frei als Sa'iba‘, er sich dem anschließen kann, dem er will.“ Vielleicht neigte Ahmad, möge Allah ihm gnädig sein, zum Kauf von Sklaven aus einer Empfehlung (Istihbab) heraus, aufgrund der Handlung von Ibn Umar. Die [zweite Überlieferung] ist: Das Wala'-Recht gebührt dem Befreier. Dies ist die Meinung von al-Nakha'i, al-Sha'bi, Ibn Sirin, Rashid ibn Sa'd, Damra ibn Habib, al-Shafi'i und den Leuten des Irak; dies aufgrund seiner (des Propheten) Aussage: „Das Wala' gebührt demjenigen, der freilässt“ (8). Er machte es zu einem Band (Luhma) wie das Band der Verwandtschaft (9). So wie die Verwandtschaft eines Menschen oder eines Kindes zu einem Ehebett nicht durch eine Bedingung erlischt, so erlischt das Wala'-Recht nicht gegenüber einem Befreiten. Deshalb, als die Angehörigen von Barira darauf bestanden, ihr Wala'-Recht für Aisha zu bedingen, sagte der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) zu ihr: „Kauf sie und bedinge ihnen das Wala'-Recht, denn das Wala' gebührt nur dem, der freilässt“ (8). Er meinte damit, dass ihre Bedingung
(1) In M: „wa-la“. (2) In M: „qala“. (3) Aus M ausgefallen. (4) In M eine Hinzufügung des erhabenen Namens (Allah). (5) Ergänzung aus al-Sharh al-Kabir 4/125. (6) Er ist al-Maqra'i. Erwähnt auf Seite 171. (7) Damra ibn Habib ibn Suhayb al-Zubaydi al-Himsii al-Tabi'i, Muezzin der Freitagsmoschee in Damaskus, vertrauenswürdig (thiqa), gestorben im Jahr 130 n. H. Tahdhib al-Tahdhib 4/459, 460. (8) Seine Herleitung wurde auf 8/359 erwähnt. (9) Seine Herleitung wurde auf Seite 215 erwähnt.
١٠٥١ - مسألة؛ قال: (ومَنْ أعْتَقَ سَائِبةً، لَمْ يَكُنْ لَهُ الوَلَاءُ، فَإنْ أخَذَ مِنْ مِيرَاثِهِ شَيْئًا، رَدَّهُ فى مِثْلِه)
قال أحمدُ، فى روايةِ عبدِ اللَّهِ: الرجلُ يُعْتِقُ عَبْدَه سائِبةً، هو الرجلُ يقولُ لِعَبْدِهِ: قد أعْتَقْتُكَ سائِبَةً. كأنَّه يَجْعَلُهِ للَّه، لا (١) يكون ولاؤُه لمَوْلاه، قد جَعَلَه للَّه وسَلَمَه. عن (٢) أبى عمرو الشَّيْبانِىِّ، عن عبدِ اللَّه بن مَسْعودٍ: السَّائبةُ يَضَعُ مالَه حيثُ شاءَ. وقال أحمدُ، قال عمرُ: السَّائبةُ والصَّدَقةُ لِيَوْمِها. ومتى قال الرجلُ لِعَبْدِه: أعْتَقْتُكَ سائبةً، أو أعْتَقْتُكَ ولا وَلاءَ لِى عليك. لم يَكُن له (٣) عليه وَلاءٌ. فإن مات، وخَلَّفَ مالًا، ولم يَدَعْ وارثًا، اشْتُرِىَ بمالِه رِقَابٌ، فأُعْتِقُوا. فِى المَنْصُوصِ عن أحمدَ. وأعْتَقَ ابنُ عمرَ عبدًا سائبةً، فمات، فاشْتَرَى ابنُ عمرَ بمالِه رِقَابًا فأعْتَقَهُم. وقال عمرُ بن عبدِ العزيزِ، والزُّهْرِىُّ، ومَكْحولٌ، وأبو العَالِيةِ، ومالكٌ: يُجْعَلُ ولاؤُه لجماعةِ المسلمينَ. وعن عَطاءٍ (٤) أنَّه قال: كنا نَعْلَمُ أنَّه إذا قال: أنْتَ حُرٌّ سائِبَةُ. فهو يُوالِى مَنْ شاء. ولعلَّ أحمدَ، رَحِمَه اللَّهُ، ذَهَبَ إلى شِرَاءِ الرِّقابِ اسْتِحْبَابًا لِفِعْل ابنِ عمرَ. و [الرِّوايةُ الثانيةُ] (٥): الولاءُ لِلمُعْتِقِ. وهذا قول النَّخَعِىِّ، والشَّعْبِىِّ، وابنِ سِيرينَ، وراشدِ بن سعدٍ (٦)، وضَمْرةَ بن حَبِيبٍ (٧)، والشافعىِّ، وأهلِ العراقِ؛ لقوله عليه السلام: "الولاءُ لمن أعْتَقَ" (٨). وجعَله لُحْمةً كلُحْمةِ النَّسَبِ (٩). فكما لا يزولُ نَسَبُ إنسانٍ ولا ولدٍ عن فِرَاشٍ بشَرْطٍ، لا يزولُ ولاءٌ عن مُعْتَقٍ، ولذلك لمَّا أراد أهلُ بَرِيرةَ اشْتِرَاطَ وَلائِها على عائشةَ، قال لها النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "اشْتَرِيهَا، واشْتَرِطِى لَهُمُ الْوَلَاءَ، فَإنَّمَا الوَلَاءُ لِمَنْ أعْتَقَ" (٨). يعنى أَنَّ اشْتِرَاطَهم
(١) فى م: "ولا".(٢) فى م: "قال".(٣) سقط من: م.(٤) فى م زيادة لفظ الجلالة.(٥) تكملة من الشرح الكبير ٤/ ١٢٥.(٦) هو المقرائى. تقدم فى صفحة ١٧١.(٧) ضمرة بن حبيب بن صهيب الزُّبيدى الحمصى التابعى، مؤذن المسجد الجامع بدمشق، ثقة، توفى سنة ثلاثين ومائة. تهذيب التهذيب ٤/ ٤٥٩، ٤٦٠.(٨) تقدم تخريجه فى: ٨/ ٣٥٩.(٩) تقدم تخريجه فى صفحة ٢١٥.