eine Verlagerung des Wala'-Rechts vom Befreier bringt nichts und beseitigt das Wala'-Recht gegenüber dem Befreiten nicht. Muslim (9) überlieferte mit seiner Überlieferungskette von Huzayl ibn Shurahbil, dass er sagte: „Ein Mann kam zu Abd Allah und sagte: ‚Ich habe meinen Sklaven freigelassen und ihn als Sa'iba bestimmt. Er ist nun verstorben und hinterließ ein Vermögen, ohne einen Erben zu hinterlassen.‘ Abd Allah antwortete: ‚Die Leute des Islam führen das Sa'iba-Konzept nicht weiter, während die Leute der Dschahiliyya es taten. Du bist der Vormund seiner Wohltat. Wenn du dich vor einer Sünde fürchtest oder Bedenken hast, so akzeptieren wir es und legen es in das öffentliche Schatzhaus (Bait al-Mal).‘“ Sa'id (10) sagte: „Hushaym berichtete uns, Bishr berichtete uns von Ata', dass Tariq ibn al-Muraqqa' Sklaven als Sa'iba freiließ. Als sie starben, schrieb er an Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm. Umar schrieb zurück: ‚Gib das Vermögen des Mannes seinem Herrn. Wenn er es akzeptiert, so gut; andernfalls kaufe davon Sklaven und lass sie für ihn frei.‘“ Er sagte (11): „Hushaym berichtete uns von Mansur, dass Umar und Ibn Mas'ud bezüglich des Erbes des Sa'iba sagten: ‚Es gehört demjenigen, der ihn freigelassen hat.‘ Diese Auffassung ist in der Überlieferung und in der juristischen Betrachtung die korrektere. In jenen Fällen, in denen die Gefährten (Sahaba) sein Erbe dem öffentlichen Schatzhaus zuschrieben oder Ähnliches, geschah dies aus der Freigiebigkeit des Befreiers und seiner Vorsicht (Wara') bezüglich dessen Erbes heraus, wie im Fall von Ibn Umars Handeln beim Erbe seines Befreiten und dem Handeln von Umar und Ibn Mas'ud in Bezug auf das Erbe dessen, dessen Herr sich scheute, dessen Vermögen zu nehmen. Es wurde überliefert, dass Salima, die ehemalige Sklavin von Abu Hudhayfa, von Lubna bint Yu'ar als Sa'iba freigelassen wurde. Sie wurde getötet und hinterließ eine Tochter, woraufhin Umar ihr die Hälfte ihres Vermögens gab und die andere Hälfte in das öffentliche Schatzhaus legte.“ Gemäß der expliziten Aussage von Ahmad gilt: Wenn der Sa'iba ein Vermögen hinterlässt, werden davon Sklaven gekauft und freigelassen. Sollte von deren Erbe etwas zurückfließen, werden davon ebenfalls Sklaven gekauft und freigelassen. Hinterlässt der Sa'iba einen Pflichtteilsberechtigten, der nicht sein gesamtes Vermögen beansprucht, so nimmt dieser seinen Anteil, und mit dem Rest werden Sklaven gekauft und freigelassen; es wird nichts auf den Pflichtteilsberechtigten zurückgewiesen.
(9) Wir haben dies bei Muslim nicht gefunden, jedoch hat es al-Bukhari in dem Kapitel „Das Erbe des Sa'iba“ aus dem Buch der Erbteile (Kitab al-Fara'id) in Sahih al-Bukhari 8/192 gekürzt überliefert. Ebenso al-Bayhaqi in dem Kapitel „Wer einen Sklaven als Sa'iba freilässt“ aus dem Buch des Wala' (al-Sunan al-Kubra 10/300), mit dem Hinweis, dass al-Bukhari es gekürzt in seinem Sahih überlieferte. Zudem Abd al-Razzaq im Kapitel „Das Erbe des Sa'iba“ aus dem Buch des Wala' (al-Musannaf 9/25, 26). Siehe auch Tuhfat al-Ashraf 7/154; dort wird es lediglich al-Bukhari zugeschrieben. (10) In: Kapitel „Das Erbe des Sa'iba“, Sunan Sa'id ibn Mansur 1/83. Es wurde ebenfalls von al-Bayhaqi in dem Kapitel „Wer einen Sklaven als Sa'iba freilässt“ aus dem Buch des Wala' (al-Sunan al-Kubra 10/300, 301) überliefert. (11) In: Voriges Kapitel, selbe Stelle.
تَحْوِيلَ الولاءِ عن المُعْتِقِ لا يُفِيدُ شيئًا، ولا يُزِيلُ الولاءَ عن المُعْتَقِ، ورَوَى مسلمٌ (٩)، بإسنادِه عن هُزَيْلِ بن شُرَحْبيلٍ، قال: جاء رجلٌ إلى عبدِ اللَّه، فقال: إنى أعْتَقْتُ عبدًا لى، وجَعَلْتُه سائبةً، فمات، وتَرَكَ مالًا، ولم يَدَعْ وارِثًا، فقال عبدُ اللَّه: إن أهلَ الإِسلامِ لا يُسَيِّبُون، وإنَّ أهلَ الجاهِليَّة كانوا يُسَيِّبُونَ، وأنت وَلِىُّ نِعْمَتِه، فإن تَأثَّمْتَ وتَحَرَّجْتَ من شىءٍ فنحنُ نَقْبَلُه، ونَجْعَلُه فى بيتِ المالِ. وقال سعيدٌ (١٠): ثنا هشيمٌ، ثنا بِشْرٌ، عن عطاءٍ، أن طارِقَ بن المُرَقِّعِ أعْتَقَ سَوَائِبَ، فماتُوا، فكتَب إلى عمرَ رَضِىَ اللَّهُ عنه، فكتب عمرُ، أن ادْفَعْ مالَ الرَّجُلِ إلى مَوْلاه، فإن قَبِلَه، وإلَّا فاشْتَرِ به رِقابًا فأعْتِقْهُم عنه. وقال (١١): ثنا هُشَيْمٌ عن منصورٍ، أَنَّ عمرَ وابنَ مسعودٍ قالا فى ميراثِ السَّائِبَةِ: هو للذى أعْتَقَه. وهذا القولُ أصحُّ فى الأثَرِ والنَّظَرِ، وفى المواضِعِ التى جعَل الصَّحابةُ مِيراثَه لِبَيْتِ المالِ أو فى مِثْله، كان لتَبَرُّعِ المُعْتِقِ وتَوَرُّعِه عن مِيراثِه، كفِعْلِ ابنِ عمرَ فى مِيراثِ مُعْتَقِه، وفِعْلِ عمرَ وابنِ مسعودٍ فى ميِراثِ الذى تَوَرَّعَ سَيِّدُه عن أخْذِ مالِه، وقد رُوِىَ أَنَّ سالِمًا مَوْلَى أبى حُذَيْفةَ أعْتَقَتْه لُبنى بنتُ يُعار سائبةً، فقُتِلَ وتَرَكَ ابنةً، فأعطاها عمرُ نِصْفَ مالِه، وجعَل النِّصْفَ فى بيتِ المالِ. وعلى القَوْلِ المَنْصُوصِ عن أحمدَ، إنْ خَلَّفَ السَّائِبةُ مالًا، اشْتُرِىَ به رقابٌ فأُعْتِقُوا، فإن رَجَعَ من مِيراثِهم شىءٌ، اشْتُرِىَ به أيضًا رِقابٌ فأُعْتِقُوا. وإن خَلَّفَ السائبة ذا فَرْضٍ لا يَسْتَغْرِقُ مالَه، أَخَذَ فرضَه، واشْتُرِى بباقِيه رِقابٌ فأُعْتِقُوا، ولا يُرَدُّ على ذى الفَرْضِ.
(٩) لم نجده عند مسلم، وأخرجه البخارى، فى: باب ميراث السائبة، من كتاب الفرائض. صحيح البخارى ٨/ ١٩٢. مختصرًا. والبيهقى، فى: باب من أعتق عبدًا له سائبة، من كتاب الولاء. السنن الكبرى ١٠/ ٣٠٠. وأشار إلى أن البخارى رواه مختصرًا فى صحيحه. وعبد الرزاق، فى: باب ميراث السائبة، من كتاب الولاء. المصنف ٩/ ٢٥، ٢٦. وانظر تحفة الأشراف ٧/ ١٥٤. فقد عزاه إلى البخارى فحسب.(١٠) فى: باب ميراث السائبة، سنن سعيد بن منصور ١/ ٨٣.كما أخرجه البيهقى، فى: باب من أعتق عبدًا له سائبة، من كتاب الولاء. السنن الكبرى ١٠/ ٣٠٠، ٣٠١.(١١) فى: الباب السابق، الموضع السابق.