Die Zuordnung zu ihm und zu seinen Förderern (Mawali) ist wie der Fall, in dem ein Ehemann, der den Li'an-Eid vollzogen hat, sein Kind nachträglich anerkennt. Dies ist die Ansicht der Mehrheit der Gefährten und der Rechtsgelehrten. Dies wird überliefert von Umar, Uthman, Ali, al-Zubair, Abd Allah, Zaid ibn Thabit, Marwan, Sa'id ibn al-Musayyab, al-Hasan, Ibn Sirin, Umar ibn Abd al-Aziz und an-Nakh'i. Dies ist auch die Auffassung von Malik, ath-Thawri, al-Awza'i, al-Laith, Abu Hanifa und seinen Schülern, ash-Shafi'i, Ishaq und Abu Thaur.
Es wird von Rafi' ibn Khadij überliefert, dass das Wala'-Recht nicht von den Förderern der Mutter abgezogen werden kann. Dies ist auch die Ansicht von Malik ibn Aws ibn al-Hadathan, az-Zuhri, Maimun ibn Mihran, Humayd ibn Abd ar-Rahman und Dawud, denn das Wala'-Recht ist ein Band wie das Verwandtschaftsband, und die Verwandtschaft erlischt nicht für denjenigen, für den sie einmal feststand, und ebenso verhält es sich mit dem Wala'-Recht. Ähnliches wurde auch von Uthman und Zaid überliefert. Ibn al-Labban wies dies jedoch zurück und sagte: „Es ist von Uthman bekannt, dass er zugunsten von az-Zubair gegen Rafi' ibn Khadij entschied, dass das Wala'-Recht auf ihn übertragen wird.“ Unser Argument ist, dass die Abstammung zum Vater gehört, und so verhält es sich auch mit dem Wala'-Recht. Wenn beide frei wären, läge das Wala'-Recht des Kindes beim Förderer des Vaters. Da er jedoch ein Sklave war, lag das Wala'-Recht notgedrungen beim Förderer der Mutter. Wenn der Vater jedoch frei wird, entfällt die Notwendigkeit, und die Zuordnung zum Vater sowie das Wala'-Recht zu seinen Förderern kehren zurück.
Abd ar-Rahman überlieferte von az-Zubair, dass dieser, als er nach Chaibar kam, eine Gruppe junger Männer sah, die eine dunkle Lippenfärbung (La'as) aufwiesen. Er war beeindruckt von ihrer Eleganz und Schönheit und fragte nach ihnen. Es wurde ihm gesagt: „Sie sind die Schützlinge (Mawali) von Rafi' ibn Khadij, und ihr Vater ist ein Sklave der Banu al-Hurqa.“ Daraufhin kaufte az-Zubair ihren Vater und ließ ihn frei. Er sagte zu dessen Kindern: „Ordnet eure Abstammung mir zu, denn euer Wala'-Recht gehört mir.“ Rafi' ibn Khadij sagte: „Das Wala'-Recht gehört mir, denn sie wurden durch meine Freilassung ihrer Mutter frei.“ Sie riefen Uthman als Schiedsrichter an, und er entschied, dass das Wala'-Recht az-Zubair zusteht, und die Gefährten stimmten dem zu. „La'as“ bezeichnet eine Schwärze an den Lippen, die von den Arabern als schön empfunden wird, ebenso wie „Lama“. Dhu r-Rumma sagte dazu:
(1) In den Manuskripten: "yunjaz". Siehe die Aussage von Ibn al-Labban, die folgt. (2) Malik ibn Aws ibn al-Hadathan an-Nasri, einer der Nachfolger (Tabi'un) aus Medina, verstarb im Jahr 92 n. H. Siehe al-Lubab 3/226, al-'Ibar 1/106, Tahdhib at-Tahdhib 10/10. (3) Fehlt in M. (4) In M: "a'taqa", danach findet sich in M die Ergänzung "al-'abd" (der Sklave). (5) al-Hurqa: ein Unterstamm der Juhaina. Siehe al-Mushtabih 227. (6) In A und M: "tastahibbuhu" (sie lieben es). (7) Diwan 1/33.
النِّسْبةُ إليه وإلى مُوَلِّيه، بمنزلةِ ما لو اسْتَلْحقَ الْملاعِنُ ولدَه. هذا قولُ جُمْهورِ الصَّحابةِ والفُقَهاءِ، يُرْوَى هذا عن عمرَ، وعثمانَ، وعلىٍّ، والزُّبَيرِ، وعبدِ اللَّه، وزيدِ بن ثابتٍ، ومَرْوانَ، وسعيد بن المُسَيَّبِ، والحسنِ، وابنِ سِيرِينَ، وعمرَ بن عبدِ العزيزِ، والنَّخَعِىِّ. وبه قال مالكٌ، والثَّوْرِىُّ، والأوْزَاعىُّ، واللَّيْثُ، وأبو حنيفةَ وأصحابُه، والشَّافعىُّ، وإسحاقُ، وأبو ثَوْرٍ. ويُروَى عن رافعِ بن خَدِيجٍ أَنَّ الولاءَ لا يَنْجَرُّ (١) عن مَوالِى الأُمِّ. وبه قال مالكُ بن أوْس بن الْحَدَثانِ (٢)، والزُّهْرِىُّ، ومَيْمُونُ بن مِهْرانَ، وحُمَيْدُ بن عبدِ الرحمن، وداودُ؛ لأنَّ الوَلاءَ لُحْمةٌ كلُحْمةِ النَّسَبِ، والنَّسَبُ لا يزولُ عَمَّنْ ثبَتَ له، فكذلك الولاءُ. وقد رُوِىَ عن عثمانَ نحوُ هذا، وعن زيدٍ. وأنْكرَهُما ابنُ اللَّبَّانِ، وقال: مشهورٌ عن عُثمانَ أنَّه قَضَى بِجَرِّ (٣) الوَلَاءِ للزُّبَيْرِ على رافعِ بن خَدِيج. ولَنا، أنَّ الانْتِسَابَ إلى الأبِ، فكذلك الوَلاءُ، ولذلك لو كانا حُرَّيْنِ، كان ولاءُ وَلَدِهما لمَولى أبِيه، فلما كان مَمْلُوكًا كان الولاءُ لمَوْلَى الأُمِّ ضرورةً، فإذا عَتَقَ (٤) الأبُ زالتِ الضرورةُ، فعادت النِّسْبةُ إليه، والولاءُ إلى مَوَالِيه. ورَوى عبد الرحمنِ، عن الزُّبيرِ، أنَّه لمَّا قَدِمَ خَيْبَرَ رأى فِتْيةً لُعْسًا، فأعجبه ظَرْفُهم وجَمالُهم، فسأَل عنهم، فقيل له: مَوالِى رافعِ بن خَدِج، وأبُوهُم مملوكٌ لآلِ الْحُرَقَةِ (٥)، فاشترَى الزُّبيرُ أباهُم فأعْتَقَه، وقال لأولادِه: انتسِبُوا إلىَّ، فإن وَلاءَكم لِى. فقال رافعُ بن خَدِيج: الوَلاءُ لِى، فإنَّهم عَتَقُوا بعِتْقِى أُمَّهم. فاحْتَكَمُوا إلى عثمانَ، فقَضَى بالولاءِ للزُّبَيْرِ، فاجْتَمَعَتِ الصَّحابةُ عليه. اللَّعَسُ سَوادٌ فى الشَّفَتَيْنِ تَسْتَحْسِنُه (٦) العَرَبُ، ومثله اللَّمَى، قال ذو الرُّمَّةِ (٧):
(١) فى النسخ: "ينجز". وانظر قول ابن اللبان الآتى.(٢) مالك بن أوس بن الحدثان النَّصْرى، من تابعى المدينة، توفى سنة اثنين وتسعين. اللباب ٣/ ٢٢٦، العبر ١/ ١٠٦، تهذيب التهذيب ١٠/ ١٠.(٣) سقط من: م.(٤) فى م: "أعتق" وفيها بعد ذلك زيادة: "العبد".(٥) الحرقة: بطن من جهينة. انظر: المشتبه ٢٢٧.(٦) فى أ، م: "تستحبه".(٧) ديوانه ١/ ٣٣.