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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 9 · Seite 317Abschnitt

Übersetzung · DE

Umar und Uthman, die al-mu'allafatu qulubuhum Gaben zukommen zu lassen; möglicherweise benötigten sie es schlicht nicht, ihnen etwas zu geben, und unterließen dies daher mangels Notwendigkeit, nicht weil der Status als solcher entfallen wäre.

Abschnitt: Die al-mu'allafatu qulubuhum sind von zwei Arten: Ungläubige und Muslime. Sie alle sind führende, gehorsam befolgte Personen unter ihrem Volk und in ihren Stämmen. Die Ungläubigen sind wiederum in zwei Gruppen unterteilt: Die erste ist diejenige, von der man die Annahme des Islam erhofft. Ihnen wird etwas gegeben, um ihre Entschlossenheit für den Islam zu stärken, damit sich ihre Seele ihm zuneigt und sie den Islam annehmen. Denn der Prophet – Allahs Segen und Friede auf ihm – gewährte Safwan ibn Umayya am Tag der Eroberung von Mekka Sicherheit. Safwan erbat eine Aufschubfrist von vier Monaten, um seine Angelegenheit zu überdenken, und zog mit ihm nach Hunayn. Als der Prophet – Allahs Segen und Friede auf ihm – dann die Zuwendungen verteilte, fragte Safwan: "Was ist mit meinem Anteil?" Der Prophet – Allahs Segen und Friede auf ihm – deutete auf ein Tal, in dem sich Kamele befanden, die mit Lasten bepackt waren, und sagte: "Dies ist für dich." Da sagte Safwan (7): "Dies ist die Gabe dessen, der Armut nicht fürchtet (8)." Die zweite Gruppe der Ungläubigen ist diejenige, deren Übel man fürchtet und von deren Zuwendung man erhofft, ihr Übel sowie das Übel anderer mit ihnen gemeinsam abzuwehren. Es wurde von Ibn Abbas überliefert, dass Leute zum Propheten – Allahs Segen und Friede auf ihm – kamen; wenn er ihnen etwas gab, lobten sie den Islam und sagten: "Dies ist eine gute Religion." Wenn er ihnen jedoch nichts gab, tadelt und kritisierten sie ihn (9). Was die Muslime betrifft, so sind sie in vier Gruppen unterteilt: Die erste Gruppe sind führende Muslime, die unter den Ungläubigen Ihresgleichen haben, sowie solche unter den Muslimen, die eine gute Absicht im Islam hegen. Wenn ihnen etwas gegeben wird, erhofft man die Annahme des Islam ihrer Ihresgleichen und deren gute Absichten; daher ist es erlaubt, ihnen etwas zu geben. Denn Abu Bakr, möge Allah mit ihm zufrieden sein, gab 'Adi ibn Hatim und al-Zibriqan ibn Badr etwas, trotz ihrer guten Absichten und ihres Islam. Die zweite Gruppe sind führende, gehorsam befolgte Personen in ihrem Volk, bei denen man sich durch ihre Zuwendung eine Stärkung ihres Glaubens und ihren aufrichtigen Rat im Dschihad erhofft. Ihnen wird etwas gegeben, denn der Prophet – Allahs Segen und Friede auf ihm – gab 'Uyayna ibn Hisn, al-Aqra' ibn Habis, 'Alqama ibn 'Ulatha sowie den freigelassenen Gefangenen von Mekka [at-tulaqa'], und sagte zu den Ansar: "O Gemeinschaft der Ansar, worüber seid ihr betrübt? Über ein vergängliches Gut (10) der Welt, mit dem ich Menschen gewonnen habe, die keinen Glauben [in ihren Herzen] haben, während ich euch eurem Glauben überlassen habe?"

Anmerkungen

(7) In M ein Zusatz: "in". (8) Ausgegeben von Muslim im Kapitel über das Thema, dass der Prophet – Allahs Segen und Friede auf ihm – niemals um etwas gebeten wurde und sagte: "Nein", sowie über die Großzügigkeit seiner Gaben, aus dem Buch der Vorzüge [Fada'il]. Sahih Muslim 4/1806. (9) Siehe Irwa' al-Ghalil 3/369. (10) al-La'a'a: Das Fruchtbare oder ein vergängliches Gut der Welt.

Arabisch (Quelle)

عمرَ وعثمانَ إعطاءَ المُؤَلَّفةِ، ولعلَّهم لم يَحْتاجُوا إلى إعطائِهم، فتَرَكُوا ذلك لعَدَمِ الحاجةِ إليه، لا لِسُقُوطِه.

فصل: والمُؤَلّفةُ قُلُوبُهُم ضَرْبانِ؛ كُفّارٌ ومُسْلِمونَ، وهم جميعًا السَّادةُ المُطَاعُونَ فى قَوْمِهِم وعَشائِرِهم. فالكُفارُ ضَرْبانِ؛ أحدهما، مَنْ يُرْجَى إسْلامُه، فيُعْطَى لِتَقْوَى نِيَّتُه فى الإِسْلامِ، وتَمِيلَ نَفْسُه إليه، فيُسْلِمَ؛ فإنَّ النبىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- يومَ فَتْحِ مَكَّةَ، أعْطى صَفوانَ بنَ أُمَيّةَ الأمانَ، واسْتَنْظَرَه صَفْوانُ أرْبعةَ أشْهُرٍ ليَنْظُرَ فى أمْرِه، وخَرَجَ معه إلى حُنَيْنٍ، فلما أعْطى النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- العَطَايَا قال صفوانُ: مالِى؟ فأوْمأَ النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- إلى وادٍ فيه إبلٌ مُحَمَّلةٌ، فقال: "هذَا لَكَ". فقال صَفْوانُ (٧): هذا عَطاءُ مَنْ لا يَخْشَى الفَقْرَ (٨). والضربُ الثانى، مَنْ يُخْشَى شَرُّه، ويُرْجَى بعَطِيَّتِه كَفُّ شَرِّه وكَفُّ غيرِه معه. ورُوِىَ عن ابنِ عباسٍ أَنَّ قومًا كانوا يَأْتُونَ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، فإنْ أعْطاهُم مَدَحُوا الإِسلامَ، وقالوا: هذا دِينٌ حَسَنٌ. وإن مَنَعَهُم ذَمُّوا وعابُوا (٩). وأمَّا المسلمونَ فأَرْبَعةُ أضْرُبٍ؛ قومٌ من ساداتِ المُسْلِمينَ لهم نُظَرَاءُ من الكُفَّارِ، ومن المُسلمينَ الذين لهم نِيَّةٌ حَسَنةٌ فى الإِسلامِ، فإذا أُعْطُوا رُجِىَ إسلامُ نُظَرَائِهِم وحُسْنُ نِيَّاتِهِم، فيجوزُ إعطاؤُهم؛ لأنَّ أبا بكرٍ رَضِىَ اللَّهُ عنه، أعْطى عَدِىَّ بن حاتمٍ، والزِّبْرِقانَ بن بَدْرٍ، مع حُسْنِ نِيَّاتِهِما وإسْلامِهِما. الضرب الثانى، ساداتٌ مُطاعُونَ فى قَوْمِهِمْ يُرْجَى بعَطِيَّتِهِم قُوّةُ إيمانِهِم، ومُنَاصَحَتُهم فى الجِهادِ، فإنهم يُعْطَوْنَ؛ لأنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أعْطى عُيَيْنةَ بن حِصْنٍ، والأقْرَعَ بن حَابسٍ، وعَلْقَمةَ بن عُلاثَةَ، والطُّلَقاءَ من أهلِ مَكّةَ، وقال للأنْصارِ: "يا مَعْشَرَ الأنْصَارِ عَلَامَ تَأْسَوْنَ؟ عَلَى لُعَاعةٍ (١٠) مِنَ الدُّنْيا تأَلَّفْتُ بِهَا قَوْمًا

Anmerkungen

(٧) فى م زيادة: "إن".(٨) أخرجه مسلم، فى: باب ما سئل رسول اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- شيئا قط، فقال: لا. وكثرة عطائه، من كتاب الفضائل. صحيح مسلم ٤/ ١٨٠٦.(٩) انظر إرواء الغليل ٣/ ٣٦٩.(١٠) اللعاعة: الخصب والدنيا.

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