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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 9 · Seite 338Abschnitt

Übersetzung · DE

Hasan nahm seine Gabe entgegen, während Ibn Sirin sich weigerte, sie anzunehmen. Da sagte er zu Ibn Sirin: "Was hält dich davon ab, sie anzunehmen?" Er antwortete: "Bis sie den Leuten gleichermaßen zugutekommt." Hasan entgegnete: "Bei Gott, wenn dir ein Dieb als Vormund begegnen würde und mein Gewand und dein Gewand an sich nähme, und es ihm dann in den Sinn käme, mir mein Gewand zurückzugeben, würde ich dann sagen: 'Ich nehme mein Gewand nicht an, bis du Ibn Sirin sein Gewand zurückgibst?' Ich hätte mir gewünscht, dass du, o Ibn Sirin, verständiger wärst, als du es bist." Denn die Gaben des Sultans haben einen Aspekt, der für ihre Erlaubtheit und Zulässigkeit spricht, da er (der Sultan) über viele Quellen verfügt, wie den Fay' (Kriegsbeute), die Sadaqa und anderes.

Abschnitt: Ahmad sagte: "Die Gaben des Sultans sind mir lieber als die Sadaqa." Er meint damit, dass die Sadaqa der Schmutz der Menschen ist, wovor der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – und seine Familie aufgrund ihrer Geringfügigkeit bewahrt wurden, während sie vor den Gaben des Sultans nicht bewahrt wurden. Ahmad wurde über jemanden befragt, der mit dem Sultan Geschäfte machte und tausend gewann, und einen anderen, dem der Sultan tausend als Gabe gewährte. Er wurde gefragt: "Welches davon ist dir lieber?" Er antwortete: "Die Gabe." Dies ist so, weil derjenige, der mit ihm tausend gewinnt, dies meist nur durch eine Art Täuschung (Tadlis) und massiven Betrug (Ghabn al-fahish) erreicht, während die Gabe ein Geschenk des Imams aus seinem Wohlwollen ist, das keine Täuschung und keinen Betrug beinhaltet. Ahmad sagte weiter: "Wenn zwischen dir und dem Sultan ein Vermittler steht, dann ist mir das lieber, als wenn man es direkt von ihm nimmt." Dies ist so, weil die Vermittler, je zahlreicher sie sind, die Angelegenheit dem Erlaubten näherbringen; denn durch die Distanz verändern sie sich, und es entstehen für sie erlaubende Gründe. Gott, der Erhabene, weiß es am besten.

Anmerkungen

(11) In A und B mit der Ergänzung: "in". (12) Fehlt in: B. (13) In B mit der Ergänzung: "denn er".

Arabisch (Quelle)

الحسنُ جائِزَتَه، وأبَى ابنُ سِيرِينَ أن يَقْبِضَ، فقال لِابن سِيرِينَ: مالَكَ لا تَقْبِضُ؟ قال: حتى يَعُمَّ الناسَ. فقال الحسنُ: واللَّهِ لو عَرَضَ لَكَ ولى لِصٌّ، فأخَذَ رِداِئى ورِداءَك، ثم بَدَا له أن يَرُدَّ علىَّ رِدائِى، كنت أقولُ: لا أقْبَلُ رِدائِى حتى تَرُدَّ على ابن سِيرِينَ رِدَاءَه؟ كنتُ أُحِبُّ أن تكونَ أفْقَه ممَّا أنتَ يا ابْنَ سِيرِينَ. ولأنَّ جواِئزَ السلطانِ لها وَجْهٌ فى الإِباحةِ والتَّحْلِيلِ، فإنَّ له جِهَاتٍ كثيرةً من الفَىْءِ والصَّدقةِ وغيرِهما.

فصل: وقال أحمدُ (١١): جوائزُ السلطانِ أحَبُّ إلىَّ من الصدقةِ. يعنى أَنَّ الصَّدقةَ أوْساخُ الناسِ، صِينَ عنها النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- وآلُه، لدَناءَتِها، ولم يُصانُوا عن جَوائزِ السُّلطانِ. وسُئِلَ أحمدُ عَمَّنْ عامَلَ السلطانَ فرَبِحَ ألفًا، وآخرَ أجازَه السُّلْطانُ بألْفٍ، أيُّهُما أحَبُّ إليك؟ قال: الجائِزةُ. وذلك لأنَّ الذى يَرْبَحُ عليه (١٢) ألفًا، لا يَرْبَحُها فى الغالِب إلَّا بنوْعٍ من التَّدْلِيسِ والغَبْنِ الفاحِشِ، والجائزةُ عَطاءٌ من الإِمامِ برِضَاه (١٣)، لا تَدْلِيسَ فيها ولا غبْنَ. وقال أحمدُ: إذا كان بَيْنَكَ وبين السلطانِ رَجُلٌ. يعنى فهو أحَبُّ إلىَّ من أخْذِه منه. وذلك لأنَّ الوَسائِطَ كلَّما كَثُرَتْ، قَرُبَت إلى الحِلِّ؛ لأنَّها مع البُعْدِ تَتَبدَّلُ، وتَحْصُلُ فيها أسبابٌ مُبِيحَةً، واللَّه سُبْحانَه أعلمُ.

Anmerkungen

(١١) فى أ، ب زيادة: "فى".(١٢) سقط من: ب.(١٣) فى ب زيادة: "لأنه".

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