von Dawud, dass sie einmal im Leben verpflichtend sei, aufgrund des Verses und des Berichts. Unser Argument ist, dass Gott, der Erhabene, als Er dazu aufforderte, dies von der Eignung (Istitaba) abhängig machte, durch Seine Aussage, gepriesen sei Er: {Heiratet, was euch an Frauen gut erscheint}. Das Verpflichtende hängt jedoch nicht von der Eignung ab. Und Er sagte: {zwei oder drei oder vier}. Dies ist jedoch unbestritten nicht verpflichtend, was darauf hindeutet (11), dass mit dem Befehl die Empfehlung (Nadab) gemeint ist. Ebenso ist der Bericht als Empfehlung zu verstehen oder für jemanden, der befürchtet, durch das Unterlassen der Ehe in etwas Verbotenes zu geraten. Der Qadi sagte: Darauf ist die Aussage von Ahmad und Abu Bakr bezüglich der Verpflichtung der Ehe zu deuten.
Abschnitt: Die Menschen werden in Bezug auf die Ehe in drei Gruppen eingeteilt: Die erste ist diejenige, die für sich selbst fürchtet, in etwas Verbotenes (12) zu geraten, wenn sie die Ehe unterlässt; für diese ist die Ehe nach Ansicht der Allgemeinheit der Rechtsgelehrten verpflichtend, da sie sich keusch halten und vor dem Verbotenen bewahren muss, und der Weg dazu ist die Ehe. Die zweite Gruppe sind diejenigen, für die sie empfohlen ist, nämlich diejenigen, die zwar ein Begehren verspüren, sich aber sicher sind, nicht in etwas Verbotenes zu geraten; für diese ist die Beschäftigung mit der Ehe (13) besser, als sich für freiwillige Gottesdienste abzusondern. Dies ist die Ansicht der Leute der Vernunft (As-hab ar-Ra'y). Dies ist auch die offensichtliche Meinung der Gefährten, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, und ihre Praxis. Ibn Mas'ud sagte: Wenn mir nur noch zehn Tage meines Lebens blieben (14) und ich wüsste, dass ich am letzten davon sterben würde, und ich die Mittel zur Heirat hätte, würde ich aus Angst vor der Versuchung (Fitna) heiraten. Ibn Abbas sagte zu Sa'id ibn Jubayr: Heirate, denn die Besten dieser Gemeinschaft sind die mit den meisten Frauen. Ibrahim ibn Maysara sagte: Tawus sagte zu mir: Du musst heiraten, sonst sage ich dir, was Umar zu Abu al-Zawa'id sagte: Nichts hindert dich an der Ehe außer Unvermögen oder Sündhaftigkeit. Ahmad, möge Gott ihm gnädig sein, sagte in der Überlieferung von al-Marwudhi: Die Ehelosigkeit gehört in keiner Weise zur Sache des Islam. Und er sagte: Wer dich zu etwas anderem als der Heirat einlädt, der lädt dich zu etwas anderem als dem Islam ein; wenn ein Mensch heiratet, wäre seine Angelegenheit vollendet. Ash-Shafi'i sagte: Die Absonderung für den Gottesdienst an Gott, den Erhabenen
(11) In M: "fa-yadullu". (12) In M: "al-mahzur". (13) Fehlt in B, M. (14) In B: "umri" (mein Leben).