bei den Leuten der Religion und der Tugend mangelhaft. Der Beweis für die Berücksichtigung der Abstammung (Nasab) bei der Ebenbürtigkeit ist das Wort von Umar, möge Gott mit ihm zufrieden sein: "Ich werde die Keuschheit der Frauen von hohem Ansehen nur vor ebenbürtigen Männern schützen." Er wurde gefragt: "Und was sind die Ebenbürtigen?" Er antwortete: "Diejenigen, die in der Abstammung (Hasab) gleichgestellt sind." Dies wurde von Abu Bakr 'Abd al-'Aziz mit seinem Isnad überliefert (9). Zudem betrachten die Araber die Ebenbürtigkeit in der Abstammung als gegeben, scheuen die Heirat mit den Klienten (Mawali) (11) und sehen dies als Mangel und Schande an. Wenn also die Ebenbürtigkeit (ohne nähere Spezifizierung) genannt wird, muss sie gemäß dem verstanden werden, was üblich ist. Da das Fehlen dieser (Bedingung) eine Schande und einen Mangel darstellt, muss sie, wie die Religion, bei der Ebenbürtigkeit berücksichtigt werden (13).
Abschnitt: Es gibt unterschiedliche Überlieferungen von Ahmad. Einer Überlieferung nach sind Nicht-Quraisch den Arabern nicht ebenbürtig, und Nicht-Banu Haschim sind den Banu Haschim nicht ebenbürtig. Dies ist die Ansicht einiger Anhänger von al-Shafi'i; dies gründet auf dem, was vom Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, überliefert wurde: "Gott hat Kinana aus den Nachkommen Ismaels auserwählt, Kinana aus den Quraisch, die Banu Haschim aus den Quraisch, und Er hat mich aus den Banu Haschim auserwählt" (15). Denn die Araber wurden vor (anderen) Nationen durch den Gesandten Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, bevorzugt, und die Quraisch stehen ihm näher als die übrigen Araber, und die Banu Haschim stehen ihm näher als die Quraisch. Ebenso sagten Uthman und Jubayr ibn Mut'im: "Wir leugnen nicht den Vorzug, den unsere Brüder von den Banu Haschim uns gegenüber haben, aufgrund deiner Stellung, die Gott dir unter ihnen verliehen hat" (17). Abu Hanifa sagte: Die Nicht-Araber (Ajam) sind den Arabern nicht ebenbürtig, und die Araber sind den Quraisch nicht ebenbürtig, während die Quraisch alle untereinander ebenbürtig sind; denn Ibn Abbas sagte: "Die Quraisch sind untereinander ebenbürtig."
(9) In M: "al-ahsab". (10) Die Überlieferung wurde bereits auf Seite 387 zitiert. (11) In M: "al-mawla". (12) In der Vorlage: "wa-ya'udduna". (13) In M: "al-din". (14) In M eine Hinzufügung: "'an". (15) Überliefert von Muslim, im Kapitel: Über den Vorzug der Abstammung des Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm ..., aus dem Buch der Vorzüge (Fada'il). Sahih Muslim 4/1782. Und von al-Tirmidhi, im Kapitel über den Vorzug des Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, aus den Kapiteln der Vorzüge (Manaqib). 'Aridat al-Ahwadhi 13/94, 95. Und Imam Ahmad, im Musnad 4/107. (16) Weggelassen in: der Vorlage, A. (17) Die Überlieferung wurde bereits zitiert in: 4/111.