die Basrier; diese Methode besteht darin, eine der drei Zahlen anzuhalten (waqf) und die Übereinstimmung zwischen ihr und den anderen beiden zu ermitteln, sie dann auf ihre jeweiligen Wafq-Werte zurückzuführen, und anschließend die beiden Wafq-Werte zu betrachten: Wenn sie identisch sind, multiplizierst du eine von ihnen mit der angehaltenen Zahl; wenn sie in einem Verhältnis zueinander stehen, multiplizierst du die größere von ihnen; wenn sie disjunkt sind, multiplizierst du eine von ihnen mit der anderen und dann mit der angehaltenen Zahl; wenn sie übereinstimmend sind, multiplizierst du das Wafq einer von ihnen mit der Gesamtheit der anderen und dann mit der angehaltenen Zahl. Das Ergebnis multiplizierst du dann mit dem Ursprung des Falles. Ein Beispiel hierfür: zehn Großmütter, zwölf Onkel väterlicherseits und fünfzehn Töchter. Halte die Zehn an (waqf); die Zwölf stimmt mit ihr zur Hälfte überein (wa-tuwāfiquhā), was sechs ergibt, und die Fünfzehn stimmt mit ihr in den Fünfteln überein (bil-akhmas), was drei ergibt. Da die drei in der sechs enthalten ist, multiplizierst du die sechs mit der zehn, was sechzig ergibt, und dies dann mit dem Ursprung des Falles, was dreihundertsechzig ergibt. Wenn du die Zwölf anhieltest, würde die Zehn auf ihre Hälfte, fünf, zurückgeführt werden, und die Fünfzehn auf ihr Drittel, fünf. Da diese beiden identisch sind, multiplizierst du die fünf mit der zwölf, was sechzig ergibt. Wenn du die Fünfzehn anhieltest, würde die Zehn auf zwei zurückgeführt werden und die Zwölf auf vier; da die zwei in der vier enthalten ist, multiplizierst du sie mit der Fünfzehn, was sechzig ergibt, und dies dann mit dem Ursprung des Falles.
Abschnitt: Zur Erkenntnis von Übereinstimmung (muwafaqa), Verhältnis (munasaba) und Disjunktion (mubayana): Die Methode hierfür besteht darin, die kleinere der beiden Zahlen wiederholt von der größeren abzuziehen. Wenn sie dadurch aufgeht, stehen die beiden Zahlen in einem Verhältnis (mutanasiban). Wenn sie nicht aufgeht, sondern ein Rest bleibt, ziehst du diesen vom kleineren Wert ab. Wenn dann wieder ein Rest bleibt, ziehst du diesen vom ersten Rest ab. Du fährst so fort und ziehst jeden Rest von dem jeweils vorherigen ab, bis du zu einer Zahl gelangst, durch die das Abgezogene aufgeht, ohne dass dies die Eins ist. Bei welchem Rest die Zahl also aufgeht – außer der Eins –, besteht die Übereinstimmung zwischen den beiden Zahlen in einem Teil (juz'). Wenn dieser Rest zwei ist, ist die Übereinstimmung in den Hälften (bil-ansaf), wenn er drei ist, in den Dritteln (bil-athlath), wenn er vier ist, in den Vierteln (bil-arba'), wenn er elf, zwölf oder dreizehn ist, so wird dies entsprechend zerlegt. Wenn die Eins bleibt, sind die beiden Zahlen disjunkt (mutabayanan). Was dir zudem die Proportionalität zweier Zahlen anzeigt, ist, dass du, wann immer du...
(8) In A: "fayaqifu". (9) In der Ergänzung: "kana".