Kapitel: Wenn der Nachlass aus Anteilen an unbeweglichem Vermögen (Immobilien) besteht, so multipliziere das Grundmaß der Anteile des unbeweglichen Vermögens mit der Zahl, aus der die Erbmasse hervorgeht; das, was sich ergibt, ist das Maß für das unbewegliche Vermögen. Multipliziere die Anteile jedes Erben aus dem Grundmaß des Erbfalls mit den ererbten Anteilen (20) an dem unbeweglichen Vermögen und multipliziere die Anteile der Teilhaber mit dem Grundmaß des Erbfalls der Erben. Ein Beispiel dafür: Ein Ehemann, eine Mutter und eine Schwester, und der Nachlass besteht aus einem Viertel und einem Sechstel eines Hauses. Der Erbfall ergibt sich aus acht, und das Grundmaß der Anteile des unbeweglichen Vermögens ist zwölf. Multipliziere diese mit acht, das ergibt sechsundneunzig. Der Ehemann erhält drei aus dem Erbfall, multipliziert mit den ererbten Anteilen, das sind fünf, ergibt fünfzehn. Dasselbe gilt für die Schwester. Setze dies ins Verhältnis zum Haus, das ergibt ein Achtel und ein Viertel eines Achtels davon. Die Mutter erhält zwei Anteile mal fünf, das ergibt zehn; dies ist die Hälfte eines Sechstels des Hauses und ein Achtel eines Sechstels davon. Wenn du möchtest, kannst du sagen: Es ist die Hälfte seines Achtels und ein Drittel seines Achtels. Wenn du möchtest, wandle das Viertel und das Sechstel in Qirat des Dinar um, das sind zehn, und teile diese durch den Erbfall; die Mutter erhält ein Viertel davon, das sind (21) zwei und ein halber Qirat, die Schwester erhält drei Achtel davon, das sind drei Qirat und drei Viertel eines Qirat, und ebenso der Ehemann.
1012 - Fragestellung: Er sagt: (Und es wird auf alle (1) Pflichtteilsberechtigten im Verhältnis ihres Erbes zurückverteilt, außer auf den Ehemann und die Ehefrau.)
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn der Verstorbene keine Erben hinterlässt, außer Pflichtteilsberechtigten, und das Vermögen nicht vollständig ausgeschöpft ist, wie bei Töchtern, Schwestern und Großmüttern, so wird das, was über die Pflichtteile hinausgeht, auf sie im Verhältnis ihrer Pflichtteile zurückverteilt, außer bei dem Ehemann und der Ehefrau. Dies wurde von Umar, Ali, Ibn Masʿud und Ibn Abbas, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, überliefert. Dies wurde auch von al-Hasan, Ibn Sirin, Shuraih, Ata', Mujahid, al-Thawri sowie Abu Hanifa und seinen Gefährten berichtet. Ibn Suraqa (2) sagte: Und danach
(20) In M: "al-mawrutha". (21) Im Original und A: "wa-hiya". (1) Weggefallen in A. (2) Möglicherweise Muhyi al-Din Muhammad ibn Muhammad ibn Ibrahim al-Ansari al-Shatibi, Vorsteher des Dar al-Hadith al-Kamiliyya in Kairo; er war ein Zeitgenosse des Autors und starb nach ihm im Jahr 662 n. H. al-ʿIbar 5/270.
فصل: وإذا كانتِ التَّرِكَةُ سِهَامًا مِنْ عَقَارٍ، فاضْرِبْ أَصْلَ سِهَامِ الْعَقَارِ فيما صَحَّتْ منه الْمَسْأَلَةُ، فما بَلَغَ فهو سِهَامُ الْعَقَارِ، واضْرِبْ سِهَامَ كُلِّ وَارِثٍ مِنْ أصْلِ الْمَسْأَلَةِ في السِّهَامِ المَوْرُوثَةِ (٢٠) من الْعَقَارِ، واضْرِبْ سِهَامَ الشُّرَكَاءِ في أَصْلِ مَسْأَلَةِ الْوَرَثَةِ. ومِثَالُ ذلك: زَوْجٌ وأُمٌّ وأُخْتٌ، والتَّرِكَةُ رُبُعٌ، وَسُدُسُ دَارٍ، الْمَسْأَلَةُ مِنْ ثَمَانِيَةٍ، وأصْلُ سِهَامِ الْعَقَارِ اثْنَا عَشَرَ، فاضْرِبْها في الثَّمَانِيَةِ، تَكُنْ سِتَّةً وَتِسْعِينَ، فلِلزَّوْجِ ثلاثةٌ مِنْ مَسْأَلَةٍ مَضْرُوبَةٌ في السِّهَامِ الْمَوْرُوثَةِ، وهى خَمْسَةٌ، تَكُنْ خَمْسَةَ عَشَرَ، وَلِلْأُخْتِ كذلك، فانْسِبْهَا مِنَ الدَّارِ، تَكُنْ ثمُنَها ورُبعَ ثُمُنِها، ولِلْأُمِّ سَهْمَانِ في خَمْسَةٍ، تَكُنْ عَشَرَةً، وهى نِصْفُ سُدُسِ الدَّارِ، وثُمُنُ سُدُسِها. وإِنْ شِئْتَ قُلْتَ: هي نِصْفُ ثُمُنِهَا، وثُلُثُ ثُمُنِها. وإنْ شِئْتَ بَسَطْتَ الرُّبُعَ والسُّدُسَ مِنْ قَرَارِيطِ الدِّينَارِ، وهِى عَشْرَةٌ، وقَسَمْتَها على الْمَسْأَلَةِ، فَلِلْأُمِّ رُبعُها، وهو (٢١) قِيرَاطَانِ ونِصْفٌ، ولِلْأُخْتِ ثلاثَةُ أَثْمَانِها، وهى ثلاثةُ قَرَارِيطَ وثلاثةُ أَرْبَاعِ قِيرَاطٍ، وكذلك الزَّوْجُ.
١٠١٢ - مسألة؛ قال: (وَيُرَدُّ عَلَى كُلِّ (١) أَهْلِ الْفَرَائِضِ عَلَى قَدْرِ مِيرَاثِهِمْ، إِلَّا الزَّوْجَ والزَّوْجَةَ)
وجُمْلَةُ ذلك أَنَّ الْمَيِّتَ إِذا لم يُخَلِّفْ وَارِثًا إِلَّا ذَوِى فُرُوضٍ، ولا يَسْتَوْعِبُ الْمَالَ، كالْبَنَاتِ وَالْأَخَوَاتِ، والْجَدَّاتِ، فإِنَّ الْفَاضِلَ عن ذَوِى الْفُرُوضِ يُرَدُّ عليهِم على قَدْرِ فُرُوضِهم، إِلَّا الزَّوْجَ وَالزَّوْجَةَ. رُوِىَ ذلك عن عمرَ، وعلىٍّ، وابْنِ مَسْعُودٍ، وابْنِ عَبَّاسٍ، رَضِىَ اللهُ عنهم. وَحُكِىَ ذلك عن الْحَسَنِ، وَابْنِ سِيْرِينَ، وشُرَيْحٍ، وعَطَاءٍ، وَمُجَاهِدٍ، وَالثَّوْرِىِّ، وأبِى حنيفَةَ، وأَصْحَابِهِ. قَالَ ابْنُ سُرَاقَةَ (٢). وعليهِ
(٢٠) في م: "المورثة".(٢١) في الأصل، أ: "وهى".(١) سقط من: أ.(٢) لعله محيى الدين محمد بن محمد بن إبراهيم الأنصاري الشاطبى، شيخ دار الحديث الكاملية بالقاهرة، وكان معاصرا للمؤلف، وتوفى بعده سنة اثنتين وستين وستمائة. العبر ٥/ ٢٧٠.