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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 9 · Seite 492

Übersetzung · DE

Er sagte: Dies findet sich im Koran: {Und sie sollen ihren Schmuck nicht zeigen} (22), außer dem und dem. Ich fragte: Darf er also das Schienbein und die Brust der Frau seines Vaters betrachten? Er sagte: Nein, das gefällt mir nicht. Dann sagte er: Ich empfinde Abscheu davor, dass er bei seiner Mutter oder seiner Schwester so etwas betrachtet, oder bei irgendetwas, wenn es aus Begierde geschieht. Der Qadi erwähnte, dass das Urteil des Mannes bezüglich seiner nahen weiblichen Verwandten (Maharim) dem Urteil des Mannes gegenüber einem anderen Mann und der Frau gegenüber einer anderen Frau gleicht. Abu Bakr sagte: Die Ablehnung von Ahmad, das Schienbein oder die Brust seiner Mutter zu betrachten, beruht auf Vorsicht, weil dies zur Begierde anregen könnte. Das bedeutet, es ist verpönt (Makruh), aber nicht verboten (Haram). Al-Hasan, asch-Scha'bi und ad-Dahhak verboten das Betrachten des Haares der weiblichen Verwandten. Es wurde von Hind bint al-Muhallab (25) überliefert, sie sagte: Ich fragte al-Hasan: Darf ein Mann den Ohrring seiner Schwester oder ihren Hals betrachten? Er sagte: Nein, absolut nicht. Und ad-Dahhak sagte: Wenn ich zu meiner Mutter eintrete, würde ich sagen: O du alte Frau, bedeck dein Haar. Das Korrekte ist jedoch, dass es erlaubt ist, das zu betrachten, was gewöhnlich sichtbar ist, aufgrund des Wortes Gottes, des Erhabenen: {Und sie sollen ihren Schmuck nicht zeigen, außer ihren Ehegatten} (die ganze Versstelle). Sahlah bint Suhayl sagte: O Gesandter Gottes, wir betrachteten Salim als Sohn, und er pflegte bei mir und meinem Vater Hudhayfa in einem einzigen Haus zu weilen, und er sah mich in einfacher Kleidung (Fudulan) (27). Gott [der Erhabene] hat nun über sie (die Angelegenheit des Adoptivsohns) das offenbart, was du weißt, wie ist also deine Meinung dazu? Da sagte der Prophet (Friede und Segen Gottes seien auf ihm) zu ihr: „Stille ihn.“ Sie stillte ihn also fünfmal, und er war dann wie ihr Sohn. Überliefert von Abu Dawud (29) und anderen. Dies (30) ist ein Beweis dafür, dass er Teile von ihr sehen konnte, die gewöhnlich sichtbar sind, denn sie sagte: „Er sieht mich in einfacher Kleidung (27).“ Das bedeutet: in der Alltagskleidung, die ihre Gliedmaßen nicht verbirgt. Imru' al-Qais (31) sagte dazu:

Anmerkungen

(22) Sure an-Nur 31. (23) Im Original, A und M: "yanzuru" (er betrachtet). (24) Fehlt in: M. (25) Im Original: "al-Hulab". Sie ist Hind bint al-Muhallab ibn Abi Sufra, und sie war die Ehefrau von al-Hajjaj ibn Yusuf ath-Thaqafi. Siehe: Wafayat al-A'yan 2/53. (26) In B und M: "wa-ila" (und auf/an). (27) In M: "Fudli". Ein Mann oder eine Frau in "Fudul" (mit zwei Damma-Vokalen): jemand, der in nur einem Gewand bekleidet ist. (28) Nicht in: M. (29) In: Kapitel über das, wodurch das Stillen verboten ist [d.h. das Stillen eines Erwachsenen], aus dem Buch der Heirat. Sunan Abi Dawud 1/475, 476. Ebenso von Muslim ausgegeben in: Kapitel über das Stillen des Erwachsenen, aus dem Buch des Stillens. Sahih Muslim 2/1076, 1077. An-Nasa'i, in: Kapitel über das Stillen des Erwachsenen, aus dem Buch der Heirat. Al-Mujtaba 6/86, 87. Imam Malik, in: Kapitel über das, was bezüglich des Stillens nach dem Erwachsenenalter überliefert wurde, aus dem Buch des Stillens. Al-Muwatta 2/605. Imam Ahmad, in: al-Musnad 6/174, 201, 228, 249, 269. (30) In B: "wa-huwa" (und dies ist). (31) Der Vers stammt aus seiner Mu'allaqa in seinem Diwan 14.

Arabisch (Quelle)

فقال: هذا فى القرآن: {وَلَا يُبْدِينَ زِينَتَهُنَّ} (٢٢). إلَّا لكذا وكذا. قلتُ: فيَنْظُرُ (٢٣) إلى ساقِ امْرَأةِ أبِيه وصَدْرِها. قال: لا ما (٢٤) يُعْجِبُنِى. ثم قال: أنا أكْرَهُ أن يَنْظُرَ من أُمِّه وأُخْتِه إلى مثلِ هذا، وإلى كلِّ شىءٍ لِشَهْوةٍ. وذكَرَ القاضى أَنَّ حُكْمَ الرجلِ مع ذواتِ محارِمِه حكمُ الرَّجُلِ مع الرَّجُلِ، والمرأةِ مع المرأةِ. وقال أبو بكرٍ: كَراهِيةُ أحمدَ النَّظَرَ إلى ساقِ أمِّه وصَدْرِها على التَّوَقِّى؛ لأنَّ ذلك يَدْعُو إلى الشَّهْوةِ. يعنى أنَّه يُكْرَه ولا يَحْرُمُ. ومنع الحسنُ، والشَّعْبِىُّ، والضَّحَّاكُ، النَّظَرَ إلى شَعْرِ ذواتِ الْمحارِم. فرُوِىَ عن هندِ ابنةِ المُهَلَّبِ (٢٥)، قالت: قلتُ للحَسَنِ: يَنْظُرُ الرجلُ إلى قُرْطِ أخْتِه أو إلى (٢٦) عُنُقِها؟ قال: لا، ولا كَرامةَ. وقال الضَّحّاكُ: لو دخلتُ على أُمِّى لقلتُ: أيَّتُها العَجُوزُ، غَطِّى شَعْرَكِ. والصحيحُ أنَّه يُباحُ النَّظَرُ إلى ما يَظْهَرُ غالبًا؛ لقولِ اللَّه تعالى: {وَلَا يُبْدِينَ زِينَتَهُنَّ إِلَّا لِبُعُولَتِهِنَّ}. الآية. وقالت سَهْلةُ بنت سُهَيْلٍ: يا رسولَ اللَّه، إنَّا كنا نَرَى سالِمًا ولَدًا، وكان يَأْوِى معِى ومع أبى حُذَيْفةَ فى بيتٍ واحدٍ، ويَرَانِى فُضُلًا (٢٧)، وقد أنزلَ [اللَّهُ تعالى] (٢٨) فيهم ما عَلِمْتَ، فكيفَ تَرَى فيه؟ فقال لها النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "أرْضِعِيهِ". فأرْضَعَتْه خَمْسَ رَضَعاتٍ، فكان بمَنْزِلةِ وَلَدِها. رواه أبو داوُدَ (٢٩)، وغيرُه. وهذا (٣٠) دليلٌ على أنَّه كان يَنْظُرُ منها إلى ما يَظْهَرُ غالِبًا، فإنَّها قالتْ: يَرَانِى فُضُلًا (٢٧). ومعناه فى ثِيابِ البِذْلَةِ التى لا تَسْتُرُ أطْرافَها. وقال امْرُؤُ القَيْسِ (٣١):

Anmerkungen

(٢٢) سورة النور ٣١.(٢٣) فى الأصل، أ، م: "ينظر".(٢٤) سقط من: م.(٢٥) فى الأصل: "الهلب". وهى هند بنت المهلب بن أبى صفرة، وكانت تحت الحجاج بن يوسف الثقفى. انظر: وفيات الأعيان ٢/ ٥٣.(٢٦) فى ب، م: "وإلى".(٢٧) فى م: "فضلى". ورجل وامرأة فضل، بضمتين: متفضل فى ثوب واحد.(٢٨) ليس فى: م.(٢٩) فى: باب من حَرَّم به [أى برضاعة الكبير]، من كتاب النكاح. سنن أبى داود ١/ ٤٧٥، ٤٧٦.كما أخرجه مسلم، فى: باب رضاعة الكبير، من كتاب الرضاع. صحيح مسلم ٢/ ١٠٧٦، ١٠٧٧. والنسائى، فى: باب رضاع الكبير، من كتاب النكاح. المجتبى ٦/ ٨٦، ٨٧. والإمام مالك، فى: باب ما جاء فى الرضاعة بعد الكبر، من كتاب الرضاع. الموطأ ٢/ ٦٠٥. والإمام أحمد، فى: المسند ٦/ ١٧٤، ٢٠١، ٢٢٨، ٢٤٩، ٢٦٩.(٣٠) فى ب: "وهو".(٣١) البيت من معلقته فى ديوانه ١٤.

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