allen ihren Angelegenheiten, außer bei der Rückkehr zu einem Ehemann, der sie dreimal geschieden hat, sowie bei Ehebruch (zinā), denn beide werden gepeitscht und nicht gesteinigt. Wir werden dies später erwähnen, so Gott will. Drittens: Die Ehefrauen der Söhne, das heißt ihre Gattinnen. Die Ehefrau eines Mannes wird als seine Ḥalīla (22) bezeichnet, weil sie der Ort des Hüfttuches (izār) ihres Ehemannes ist und sie ihm erlaubt ist. Somit sind dem Mann die Ehefrauen seiner Söhne sowie die Ehefrauen der Söhne seiner Töchter verboten, sei es durch Verwandtschaft oder Stillbeziehung, ob sie nun nahe oder fern stehen, allein durch den Ehevertrag (ʿaqd), gemäß der Aussage Gottes, des Erhabenen: {und die Ehefrauen eurer Söhne}. Wir wissen diesbezüglich über keinen Dissens. Viertens: Die Ehefrauen des Vaters. Dem Mann ist die Ehefrau seines Vaters verboten, sei er nun nahe verwandt (23) oder fern, ob er erbberechtigt ist (24) oder nicht, sei es durch Verwandtschaft oder Stillbeziehung, gemäß der Aussage Gottes, des Erhabenen: {Und heiratet nicht, was eure Väter an Frauen geheiratet haben, außer dem, was bereits geschehen ist}. Al-Barāʾ ibn ʿĀzib sagte: Ich traf meinen Onkel mütterlicherseits, der die Fahne bei sich trug. Ich fragte: Wohin willst du? Er sagte: Der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gewähre ihm Heil – hat mich zu einem Mann gesandt, der die Frau seines Vaters nach dessen Tod geheiratet hatte, damit ich ihm den Kopf abschlage oder ihn töte. Dies überlieferte an-Nasāʾī (25). In einer anderen Überlieferung sagte er: Ich traf meinen Onkel väterlicherseits al-Ḥārith ibn ʿAmr, der die Fahne bei sich trug. Er erwähnte den Bericht in gleicher Weise. Saʿīd und andere überlieferten dies (26). Und dies gilt gleichermaßen für die Ehefrau seines Vaters (27), die Ehefrau seines Großvaters väterlicherseits und seines Großvaters mütterlicherseits, [ob sie nun nahe oder fern stehen] (28). Es gibt hierüber unter den Gelehrten (27) keinen Dissens, von dem wir wüssten, und Gott sei Dank. Ebenso ist ihm diejenige verboten, mit der sein Vater oder sein Sohn den Beischlaf vollzogen hat, sei es durch Sklavenbesitz (milk yamīn) oder durch einen Irrtum (šubha), genau wie ihm diejenige verboten ist, mit der er durch einen Ehevertrag den Beischlaf vollzogen hat. Ibn al-Mundhir sagte: Der Besitz in dieser Angelegenheit
(22) In A, B, M: "ḥalīla". (23) Aus B ausgelassen. (24) Aus dem Original und B ausgelassen. (25) In: Kapitel über die Heirat dessen, was die Väter geheiratet haben, aus dem Buch der Eheschließung (Nikāḥ). Al-Muǧtabā 6/90. Ebenso von at-Tirmidhī herausgegeben, in: Kapitel über denjenigen, der die Frau seines Vaters heiratet, aus den Kapiteln der Rechtsurteile. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī. Und Ibn Māǧah, in: Kapitel über denjenigen, der die Frau seines Vaters nach dessen Tod geheiratet hat, aus dem Buch der Strafrechtslehre (Ḥudūd). Sunan Ibn Māǧah 2/869. Er erwähnt jedoch den Namen des Onkels von al-Barāʾ. Und Imām Aḥmad, in: al-Musnad 4/292, 297. (26) Herausgegeben von Saʿīd, in: Kapitel über das, was bezüglich des Mannes überliefert wurde, der eine Frau heiratet... as-Sunan 1/235. Ebenso herausgegeben von Abū Dāwūd, in: Kapitel über den Mann, der mit einer seiner Unantastbaren Ehebruch begeht, aus dem Buch der Strafrechtslehre. Sunan Abī Dāwūd 2/467. Und ad-Dārimī, in: Kapitel über den Mann, der die Frau seines Vaters heiratet, aus dem Buch der Eheschließung. Sunan ad-Dārimī 2/153. (27) Aus M ausgelassen. (28) Im Original: "qurībiyan am baʿīdan".
حميعِ أمُورِها، إلَّا فى الرُّجوعِ إلى زَوْجٍ طَلَّقَها ثلاثًا، وفى الزِّنَى، فإنَّهما يُجْلَدانِ ولا يُرْجَمانِ. وسنذكُرُه فيما بعدُ، إن شاء اللَّه. الثالثة، حَلائِلُ الأبْناءِ، يعنى أزْوَاجَهُم، سُمِّيَتِ امرأةُ الرجلِ حَلِيلَتَه (٢٢)؛ لأنَّها مَحَلُّ إزَارِ زَوْجِها، وهى مُحَلَّلةٌ له، فيَحْرُمُ على الرجلِ أزْواجُ أبْنائِه، وأبناء بَناتِه، من نَسَبٍ أو رَضَاعٍ، قريبًا كان أو بعيدًا، بمُجَرَّدِ العَقْدِ، لقوله تعالى: {وَحَلَائِلُ أَبْنَائِكُمُ}. ولا نعلمُ فى هذا خِلافًا. الرابعة، زَوْجاتُ الأبِ، فتَحْرُمُ على الرجلِ امرأةُ أبِيه، قرييًا كان (٢٣) أو بعيدًا، وارثًا كان (٢٤) أو غيرَ وارثٍ، من نَسَب أو رَضاعٍ؛ لقوله تعالى: {وَلَا تَنْكِحُوا مَا نَكَحَ آبَاؤُكُمْ مِنَ النِّسَاءِ إِلَّا مَا قَدْ سَلَفَ}. وقال الْبَراءُ بنُ عازِبٍ: لَقِيتُ خالِى، ومعه الرَّايةُ، فقلتُ: أين تُرِيدُ؟ قال: أرْسَلَنِى رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- إلى رجلٍ تَزَوَّجَ امرأةَ أبِيه من بَعْدِه أن أضْرِبَ عُنُقَه أو أقْتُلَه. روَاه النَّسَائِىُّ (٢٥). وفى رواية قال: لَقِيتُ عَمِّى الحارثَ ابن عَمْرو، ومعه الرايةُ. فذكر الخبرَ كذلك. رواه سعيدٌ وغيرُه (٢٦). وسواءٌ فى هذا امرأةُ أبيه (٢٧)، أو امرأةُ جَدِّه لأبِيه، وجَدِّه لأمِّه، [قَرُب أم بَعُدَ] (٢٨). وليس فى هذا بين أهلِ العِلْمِ (٢٧) خلافٌ عَلِمْناه، والحمد للَّه. ويَحْرُمُ عليه من وَطِئَها أَبُوه، أو ابْنُه، بمِلْكِ يَمينٍ أو شُبْهةٍ، كما يَحْرُمُ عليه من وَطِئَها فى عَقْدِ نِكاحٍ. قال ابنُ المنذرِ: المِلْكُ فى هذا
(٢٢) فى أ، ب، م: "حليلة".(٢٣) سقط من: ب.(٢٤) سقط من: الأصل، ب.(٢٥) فى: باب نكاح ما نكح الآباء، من كتاب النكاح. المجتبى ٦/ ٩٠.كما أخرجه الترمذى، فى: باب فى من تزوج امرأة أبيه، من أبواب الأحكام. عارضة الأحوذى. وابن ماجه، فى: باب من تزوج امرأة أبيه من بعده، من كتاب الحدود. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٦٩. ولكنه ذكر اسم عم البراء. والإمام أحمد، فى: المسند ٤/ ٢٩٢، ٢٩٧.(٢٦) أخرجه سعيد، فى: باب ما جاء فى الرجل يتزوج المرأة. . . السنن ١/ ٢٣٥.كما أخرجه أبو داود، فى: باب فى الرجل يزنى بحريمه، من كتاب الحدود. سنن أبى داود ٢/ ٤٦٧. والدارمى، فى: باب الرجل يتزوج امرأة أبيه، من كتاب النكاح. سنن الدارمى ٢/ ١٥٣.(٢٧) سقط من: م.(٢٨) فى الأصل: "قربيا أم بعيدا".