al-ʿIǧlī, er sagte: ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagte: "Lernt die Pflichtteile, das Lahn (sprachliche Korrektheit) und die Sunna, so wie ihr den Koran lernt." (6) Und er sagte: Abū l-Aḥwaṣ berichtete uns, Abū Isḥāq teilte uns mit, von Abū l-Aḥwaṣ, von ʿAbd Allāh, dieser sagte: "Wer den Koran lernt, der soll auch die Pflichtteile lernen."
Und Ǧābir ibn ʿAbd Allāh überlieferte, er sagte: Die Frau von Saʿd ibn ar-Rabīʿ kam mit ihren beiden Töchtern von Saʿd zum Gesandten Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – und sagte: "O Gesandter Allahs, dies sind die beiden Töchter von Saʿd ibn ar-Rabīʿ. Ihr Vater wurde mit dir in Uḥud als Märtyrer getötet, und ihr Onkel hat ihr Vermögen genommen, und sie finden keinen Ehemann, es sei denn, sie verfügen über Vermögen." Er sagte: Da wurde der Vers über das Erbrecht herabgesandt, und der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sandte nach ihrem Onkel und sagte: "Gib den beiden Töchtern von Saʿd zwei Drittel und ihrer Mutter ein Achtel, und was übrig bleibt, das gehört dir." Ahmad hat dies in seinem "Musnad" hervorgebracht (7).
994 – Rechtsfrage (Mas'ala); Abū l-Qāsim, möge Allah barmherzig mit ihm sein, sagte: (Ein Bruder und eine Schwester von Vater- und Mutterseite oder von Vaterseite erben nicht zusammen mit einem Sohn, noch mit einem Sohnessohn – auch wenn er tiefer in der Abstammung steht –, noch mit einem Vater).
Die Gelehrten sind sich hierüber einig, gepriesen sei Allah, und dies erwähnten Ibn al-Mundhir und andere. Die Grundlage hierfür ist das Wort Allahs, des Erhabenen: {Sie fragen dich um Rechtsbescheid. Sag: Allah gibt euch Rechtsbescheid über die seitliche Verwandtschaft (Kalāla). Wenn jemand stirbt, der kein Kind hat, aber eine Schwester, so erhält sie die Hälfte dessen, was er hinterlassen hat. Und er erbt von ihr, wenn sie kein Kind hat} (1), der Vers. Gemeint sind damit die Brüder und Schwestern von beiden Elternteilen oder von der Vaterseite, ohne Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten; und weil Er sagte: {Und er erbt von ihr, wenn sie kein Kind hat}. Dies ist das Urteil der Aṣaba (der männlichen Verwandten in der Erblinie), und der Vers bedingt, dass sie nicht mit dem Kind und dem Vater erben; denn die Kalāla ist derjenige, der kein Kind und keinen Vater hat. Davon ausgenommen sind die Töchter und die Mutter;
(6) Hervorgebracht von ad-Dārimī in: Kapitel über das Erlernen der Pflichtteile, aus dem Buch der Pflichtteile. Sunan ad-Dārimī 2/341. Sowie al-Baihaqī in: Kapitel über die Anregung zum Erlernen der Pflichtteile, aus dem Buch der Pflichtteile. As-Sunan al-Kubrā 6/209. Und Saʿīd ibn Manṣūr in: Kapitel über die Anregung zum Erlernen der Pflichtteile, aus der Übersetzung des Kapitels. As-Sunan 1/25. (7) Al-Musnad 3/352. Ebenso hervorgebracht von at-Tirmidhī in: Kapitel über das, was bezüglich des Erbes der Töchter überliefert wurde, aus den Kapiteln der Pflichtteile. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 8/242, 243. Und Ibn Māǧah in: Kapitel über die Pflichtteile der leiblichen Kinder, aus dem Buch der Pflichtteile. Sunan Ibn Māǧah 2/908, 909. (1) Sure an-Nisā' 176.
العِجْلِىِّ، قال: قال عمرُ بنُ الخطَّابِ، رضى اللهُ عنه: تَعَلَّمُوا الفَرَاِئضَ، واللَّحْنَ، والسُّنَّةَ، كما تَعَلَّمُونَ القُرْآنَ (٦). وقال: حدَّثَنَا أبو الْأَحْوَصِ، أخْبَرَنَا أبو إسحاقَ، عن أبي الْأَحْوَصِ، عن عبدِ اللهِ قال: مَنْ تَعَلَّمَ القُرْآنَ فَلْيَتَعَلَّمِ الفَرَائِضَ.
ورَوَى جابِرُ بنُ عبدِ اللهِ، قال: جاءَتِ امْرَأةُ سَعْدِ بنِ الرَّبِيعِ إلى رسولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- بِابْنَتَيْهَا مِنْ سَعْدٍ، فقالتْ: يا رسولَ اللهِ، هاتَانِ ابْنَتَا سَعْدِ بنِ الرَّبِيعِ، قُتِلَ أَبُوهُما معك في أُحُدٍ شَهِيدًا، وإنَّ عمَّهُما أَخَذَ مالَهما، ولا يَنْكِحَانِ إلَّا ولَهُما مالٌ. قال: فنزلَتْ آيةُ المِيرَاثِ، فأَرْسلَ رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- إلى عمِّهِمَا، فقال: "أَعْطِ ابْنَتَىْ سَعْدٍ الثُّلُثَيْنِ، وَأُمَّهُمَا الثُّمُنَ، وَمَا بَقِىَ فَهُوَ لَكَ". رَوَاه أحمدُ، في "مُسْنَدِه" (٧).
٩٩٤ - مسألة؛ قال أبو القَاسِمِ، رحِمه اللهُ: (وَلَا يَرِثُ أَخٌ، وَلَا أُخْتٌ لأَبٍ وَأُمٍّ أَوْ لِأَبٍ، مَعَ ابْنٍ، وَلَا مَعَ ابْنِ ابْنٍ وَإِنْ سَفَلَ، وَلَا مَعَ أَبٍ)
أجْمَعَ أهلُ العِلْمِ عَلى هذا، بِحَمْدِ اللهِ، وذَكَرَ ذلك ابنُ المُنْذِرِ، وغيرُه. والأصْلُ في هذا قولُ اللهِ تعالى: {يَسْتَفْتُونَكَ قُلِ اللَّهُ يُفْتِيكُمْ فِي الْكَلَالَةِ إِنِ امْرُؤٌ هَلَكَ لَيْسَ لَهُ وَلَدٌ وَلَهُ أُخْتٌ فَلَهَا نِصْفُ مَا تَرَكَ وَهُوَ يَرِثُهَا إِنْ لَمْ يَكُنْ لَهَا وَلَدٌ} (١) الآية. والمُرَادُ بذلك الإِخْوَةُ والأَخَوَاتُ مِن الأَبَوَيْنِ، أو مِن الأَبِ، بلا خِلافٍ بينَ أهْلِ العِلْمِ؛ ولأَنَّه قالَ: {وَهُوَ يَرِثُهَا إِنْ لَمْ يَكُنْ لَهَا وَلَدٌ}. وهذا حُكْمُ العَصَبَةِ، فاقْتَضْتِ الآيَةُ أَنَّهم لا يَرِثُونَ معَ الْوَلدِ وَالْوَالِدِ؛ لأنَّ الْكَلَالَةَ مَن لَا وَلَدَ له ولا وَالِدَ، خَرَجَ مِنْ ذلك البَنَاتُ، والأُمُّ؛
(٦) أخرجه الدارمي، في: باب في تعلم الفرائض، من كتاب الفرائض. سنن الدارمي ٢/ ٣٤١. والبيهقي، في: باب الحث على تعليم الفرائض، من كتاب الفرائض. السنن الكبرى ٦/ ٢٠٩. وسعيد بن منصور، في: باب الحث على تعليم الفرائض، من ترجمة الباب. السنن ١/ ٢٥.(٧) المسند ٣/ ٣٥٢.كما أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في ميراث البنات، من أبواب الفرائض. عارضة الأحوذى ٨/ ٢٤٢، ٢٤٣. وابن ماجه، في: باب فرائض الصلب، من كتاب الفرائض. سنن ابن ماجه ٢/ ٩٠٨، ٩٠٩.(١) سورة النساء ١٧٦.