Sie (die Gefährten), männliche wie weibliche, erwähnten sie. As-Siddiq (Abu Bakr) – Allah habe Wohlgefallen an ihm – vertrat die Ansicht, dass der Großvater alle Brüder und Schwestern aus allen Richtungen ausschließt, ebenso wie der Vater sie ausschließt. Dies sagten auch 'Abd Allah ibn 'Abbas und 'Abd Allah ibn az-Zubayr. Dies wurde auch von 'Uthman, 'A'ischa, Ubayy ibn Ka'b, Abu ad-Darda', Mu'adh ibn Jabal, Abu Musa und Abu Hurayra – Allah habe Wohlgefallen an ihnen – überliefert. Es wurde ebenfalls von 'Imran ibn al-Husayn, Dschabir ibn 'Abd Allah, Abu at-Tufayl, 'Ubada ibn as-Samit, 'Ata', Tawus und Dschabir ibn Zayd berichtet. Dasselbe vertraten Qatada, Ishaq, Abu Thawr, Nu'aym ibn Hammad, Abu Hanifa, al-Muzani, Ibn Suraydsch, Ibn al-Labban (4), Dawud und Ibn al-Mundhir. 'Ali ibn Abi Talib, Ibn Mas'ud und Zayd ibn Thabit – Allah habe Wohlgefallen an ihnen – ließen sie jedoch mit ihm erben und sie wurden durch ihn nicht ausgeschlossen. Dies vertraten auch Malik, al-Awza'i, asch-Schafi'i, Abu Yusuf und Muhammad; denn der Bruder ist ein männlicher Erbe, der seine Schwester zur 'Asaba (Resteserbin) macht, weshalb der Großvater ihn nicht ausschließt, ähnlich wie der Sohn. Zudem steht ihr Erbanspruch im Buch (Koran) fest, und sie können nur durch einen eindeutigen Text (Nass), einen Konsens (Idschma') oder einen Analogieschluss (Qiyas) ausgeschlossen werden, was hier nicht vorliegt, weshalb sie nicht ausgeschlossen werden. Zudem sind sie im Grund des Anspruchs gleichgestellt, da sowohl der Bruder als auch der Großvater über den Vater mit dem Verstorbenen verbunden sind: Der Großvater ist der Vater des Vaters, und der Bruder ist sein Sohn. Die Verwandtschaft der Sohnschaft steht der Verwandtschaft der Vaterschaft in nichts nach, sie ist mitunter sogar stärker, da der Sohn den Anspruch des Vaters auf die 'Asaba aufhebt. Daher verglich 'Ali – Allah habe Wohlgefallen an ihm – dies mit einem Baum, aus dem ein Zweig wuchs, welcher sich wiederum in zwei Zweige spaltete; jeder dieser beiden ist dem anderen näher als dem Ursprung des Baumes. Zayd verglich es mit einem Tal, aus dem ein Fluss entspringt, der sich in zwei Bäche spaltet; jeder von ihnen ist dem anderen näher als dem Tal.
Diejenigen, die die Ansicht von Abu Bakr – Allah habe Wohlgefallen an ihm – vertraten, argumentierten mit dem Wort des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm): "Gebt die festgelegten Anteile an ihre Berechtigten, und was übrig bleibt, gebt dem nächsten männlichen Verwandten (Asaba)." (5) Der Großvater steht dem Bruder näher, wie die Bedeutung und das Urteil belegen. Zur Bedeutung: Er hat eine Verwandtschaft der Zeugung und Teilhabe, wie der Vater. Zum Urteil: Wenn die Anteile (Furud) zusammentreffen, fällt der Bruder weg, während er selbst (der Großvater) nicht wegfällt. Niemand schließt ihn aus außer der Vater, und die Brüder und Schwestern fallen in drei Fällen weg...
(4) Muhammad ibn 'Abd Allah ibn al-Hasan, Ibn al-Labban al-Faradi, der schafi'itische Rechtsgelehrte, der Imam seiner Zeit im Erbrecht und bei der Nachlassverteilung. Er verstarb im Jahr 402 n. H. Tabaqat asch-Schafi'iyya al-Kubra 4/154, 155. (5) Die Dokumentation seiner Überlieferung wurde bereits auf Seite 20 dargelegt.
ذَكَرَهم وأُنْثَاهم. وذَهبَ الصِّدِّيقُ، رَضِىَ اللهُ عنه، إلى أنَّ الْجَدَّ يُسْقِطُ جَمِيعَ الإِخْوَةِ والأَخَوَاتِ مِنْ جَميعِ الجهاتِ، كما يُسْقِطُهم الأَبُ. وبذلك قال عبدُ اللهِ بْنُ عَبَّاسٍ، وعبدُ اللهِ بنُ الزَّبَيْرِ. ورُوِىَ ذلك عن عثمانَ، وعائِشَةَ، وأُبَيِّ بْنِ كَعْبٍ، وَأبي الدَّرْدَاءِ، ومُعَاذِ بْنِ جَبَلٍ، وأبى موسى، وأَبى هُرَيْرَةَ، رَضِىَ اللهُ عنهم. وحُكِىَ أيضًا عن عِمْرِان بن الحُصَين، وجَابِرِ بْنِ عبدِ اللهِ، وأبى الطُّفَيْلِ، وعُبَادَةَ بْنِ الصَّامِتِ، وعَطَاءٍ، وطَاوُسٍ، وجَابرِ بْنِ زَيْدٍ. وبه قال قَتَادةُ، وإسحاقُ، وأبو ثَوْرٍ، ونُعَيْمُ بْنُ حَمَّادٍ، وأبو حنيفةَ، والْمُزَنِيُّ، وابنُ شُرَيْحٍ، وابنُ اللَّبَّانِ (٤)، وداودُ، وابنُ الْمُنْذِرِ. وكان عليُّ بنُ أبي طالِبٍ، وابْنُ مَسْعُودٍ، وزَيْدُ بْنُ ثَابِتٍ، رَضِىَ اللهُ عنهم، يُوَرِّثُونَهم معه، ولا يَحْجُبُونَهم به. وبه قال مَالِكٌ، والأَوْزاعِيُّ، والشَّافِعِيُّ، وأبو يوسفَ، ومحمدٌ؛ لأَنَّ الأخَ ذَكَرٌ يُعَصِّبُ أُخْتَهُ، فلم يُسْقِطْهُ الْجَدُّ، كالابْنِ، ولأَنَّ مِيراثَهم ثَبَتَ بالْكِتابِ، فلا يُحْجَبُونَ إلَّا بِنَصٍّ أو إجْمَاعٍ أو قِياسٍ، وما وُجِدَ شَىْءٌ مِنْ ذلك، فلا يُحْجَبُونَ؛ ولأنَّهم تَسَاوَوْا في سَبَبِ الاسْتِحْقَاقِ فيَتَسَاوُون فيهِ، فإنَّ الأخَ والجَدَّ يُدْليانِ بِالْأَبِ، الْجَدُّ أُبُوه، والأخُ ابْنُه، وقَرَابَةُ البُنُوَّةِ لَا تَنْقُصُ عن قَرَابَةِ الأُبُوَّةِ، بل رُبَّما كانتْ أَقْوَى؛ فإنَّ الابْنَ يُسْقِطُ تَعْصِيبَ الأبِ، ولذَلك مَثَّلَهُ عليٌّ، رَضِىَ اللهُ عنه، بشَجَرَةٍ أنْبَتَتْ غُصْنًا، فانْفَرَقَ مِنْهُ غُصْنَانِ، كُلُّ وَاحِدٍ مِنهما إِلى الآخَرِ أَقْرَبُ منه إِلى أَصْلِ الشَّجَرةِ، ومَثَّلَهُ زَيْدٌ بِوَادٍ خَرَجَ مِنه نَهْرٌ، انْفَرقَ مِنْهُ جَدْوَلانِ، كُلُّ وَاحِدٍ منهما إِلى الآخَرِ أقْرَبُ منه إِلى الوَادِى. واحْتَجَّ مَنْ ذَهَبَ مذهبَ أَبي بكرٍ، رَضِىَ اللهُ عنه، بقَوْلِ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "أَلْحِقُوا الْفَرَائِضَ بِأَهْلِهَا، وَمَا بَقِىَ فَلِأَوْلَى عَصَبَةٍ ذَكَرٍ" (٥). والجَدُّ أوْلَى مِن الأخِ، بِدَلِيلِ الْمَعْنَى والْحُكْمِ؛ أَمَّا الْمَعْنَى فإِنَّهُ له قَرَابَةُ إِيلادٍ وبَعْضِيَّةٍ كالْأَبِ، وأَمَّا الْحُكْمُ فإِنَّ الْفُرُوضَ إِذا ازْدَحَمَتْ سَقَطَ الأَخُ دُونَهُ، ولا يُسْقِطُهُ أحَدٌ إِلَّا الأَبُ، والإِخْوَةُ والأَخَوَاتُ
(٤) محمد بن عبد اللَّه بن الحسن، ابن اللبان الفرضى، الفقيه الشافعي، إمام عصره في الفرائض وقسمة التركات، توفى سنة اثنتين وأربعمائة. طبقات الشافعية الكبرى ٤/ ١٥٤، ١٥٥.(٥) تقدم تخريجه في صفحة ٢٠.