148 - 'Ali ibn al-Hasan ibn Sulayman berichtete mir, Hanbal berichtete uns: Ich fragte Abu 'Abd Allah [Ahmad ibn Hanbal] und sagte: Eine Frau, von der ein Mann gegen ihren Willen etwas forderte, wehrte sich gegen ihn, fand dann eine Gelegenheit, als sie unbeobachtet waren, und tötete ihn, um ihre Keuschheit zu wahren. Trifft sie dafür eine Schuld? Er sagte: Wenn sie wusste, dass er nichts anderes als ihre Person begehrte, und sie ihn tötete, um sich zu verteidigen, und er daraufhin starb, so trifft sie keine Schuld. Wenn er es jedoch nur auf Güter und Kleidung abgesehen hatte, so meine ich, dass sie es ihm überlassen sollte und ihm nicht nach dem Leben trachten darf, denn für Kleidung und Güter gibt es einen Ersatz, während es für das Leben keinen Ersatz gibt."
١٤٨ - حَدَّثَنِي عَلِيُّ بْنُ الْحَسَنِ بْنِ سُلَيْمَانَ، ثَنَا حَنْبَلٌ: سَأَلْتُ أَبَا عَبْدِ اللَّهِ، قُلْتُ: امْرَأَةٌ أَرَادَهَا رَجُلٌ عَلَى نَفْسِهَا فَامْتَنَعَتْ مِنْهُ، ثُمَّ إِنَّهَا وَجَدَتْ خَلْوَةً فَقَتَلَتْهُ لِتُحْصِنَ نَفْسَهَا، هَلْ عَلَيْهَا فِي ذَلِكَ شَيْءٌ؟ قَالَ: «إِذَا كَانَتْ تَعْلَمُ أَنَّهُ لَا يُرِيدُ إِلَّا نَفْسَهَا فَقَتَلَتْهُ لِتَدْفَعَ عَنْ نَفْسِهَا فَمَاتَ فَلَا شَيْءَ عَلَيْهَا، وَإِنْ كَانَ إِنَّمَا يُرِيدُ الْمَتَاعَ وَالثِّيَابَ فَأَرَى أَنْ تَدْفَعَهُ إِلَيْهِ، وَلَا تَأْتِي عَلَى نَفْسِهِ، لِأَنَّ الثِّيَابَ وَالْمَتَاعَ فِيهَا عِوَضٌ، وَالنَّفْسُ لَا عِوَضَ فِيهَا»