268 - Hārūn ibn Maʿrūf hat uns von Ibn Fuḍayl von Layṯ von Muǧāhid bezüglich Seines Wortes {Vielleicht wird dein Herr dich auf einen ruhmvollen Platz erheben} [al-Isrāʾ: 79] überliefert, er sagte: „Er lässt ihn auf dem Thron sitzen.“ Ich hoffe, dass sein Rang bei Allah, dem Segensreichen und Erhabenen, noch höher als dies ist. Und wer den Ḥadīṯ von Muǧāhid bezüglich dessen, was er über das Sitzen Muḥammads, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf dem Thron und anderes sagte, zurückweist, der lügt. Ich weiß nicht, dass ich diesen at-Tirmiḏī, der den Ḥadīṯ von Muǧāhid ablehnt, jemals in Bezug auf einen Ḥadīṯ oder etwas anderes gesehen hätte. Abū Dāwūd as-Siǧistānī sagte: Ich bin der Ansicht, dass jeder, der den Ḥadīṯ von Layṯ von Muǧāhid, „Er lässt ihn auf dem Thron sitzen“, zurückweist, gemieden und vor ihm gewarnt werden sollte, bis er zur Wahrheit zurückkehrt. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand, der als Anhänger der Sunna bekannt ist, diesen Ḥadīṯ kritisieren würde, es sei denn, wir wüssten, dass die Ǧahmīya ihn aufgrund der Bestätigung des Thrones ablehnen; denn sie leugnen die Existenz des Thrones und sagen: „Der Thron ist (nur ein Symbol für) Größe“, obwohl sie die Vorzüglichkeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, an sich nicht leugnen. Dieser at-Tirmiḏī ist ein Mann, den ich nicht kenne, und ich habe von unseren Gefährten, die bei mir sind, vernommen, dass sie ihn nicht unter den Suchenden (des Wissens) kennen, und ich selbst kenne ihn ebenfalls nicht. Muǧāhid besaß einen hohen Rang bei den Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, bei Ibn ʿAbbās und Ibn ʿUmar, die ihm sogar den Steigbügel hielten. Ich bitte Allah, dass Er uns und euch mit dem Festhalten an der Sunna und dem Nachahmen der frommen Vorfahren begnadet, mit Abū ʿAbd Allāh [Aḥmad ibn Ḥanbal], möge Allah mit ihm zufrieden sein, denn er hat diese neu eingeführten Dinge so klar dargelegt, dass es für jeden ausreicht, der ihm nacheifert.
Muḥammad ibn Ismāʿīl as-Sulamī sagte: Jeder, der meint oder annimmt, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, diesen Rang, wie er im Ḥadīṯ von Muǧāhid beschrieben wird, nicht von Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, verdient hätte, ist bei uns ein Ǧahmī. Es ist ein Unglück für die Leute des Islam, dass jemand den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erwähnt, ohne ihm den gebührenden Vorrang einzuräumen. Wäre Abū Bakr al-Marraūḏī – Allah erbarme sich seiner – in dieser Sache nicht so entschlossen vorgegangen, hätte ich gefürchtet, dass über uns und diejenigen, die hinter diesem Irrenden, der in die Irre führt, zurückbleiben, eine Strafe herabkommt. Er gehört zu den schlimmsten der Ǧahmīya und kümmert sich nicht um das, was er von sich gibt. Er sagt: „Dies ist nicht der Thron des Herrn der Welten, er ist nur wie der Thron der Königin von Saba (Bilqīs)“, und er verglich den Thron der Menschen mit dem Thron des Erbarmers, des Mächtigen und Erhabenen. Er lässt sich nicht davon abbringen, die Vorzüglichkeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu leugnen. Wie steht es dann erst um jemanden, der nach dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kommt? Es besteht kein Zweifel an seiner Ǧahmī-Gesinnung, und wir können nicht mehr tun, als zu beten, zu warnen und sein Treiben offenzulegen. Wir bekämpfen jeden, der ihn unterstützt oder zu dem neigt, der ihn durch die Takfīr-Erklärung (Ungläubigsprechung) gegen Muǧāhid unterstützt. Wer die Aussage von Muǧāhid bezüglich {Vielleicht wird dein Herr dich auf einen ruhmvollen Platz erheben} [al-Isrāʾ: 79] vertritt, dass Er ihn auf den Thron setzt, für den sagte er: „Dies ist Unglaube (Kufr), und wer dies sagt, ist ein Ungläubiger (Kāfir)“. Ich habe ihn das sagen hören.
Abū al-ʿAbbās Hārūn ibn al-ʿAbbās al-Hāšimī sagte: Wer den Ḥadīṯ von Muǧāhid zurückweist, ist bei mir ein Ǧahmī, und wer die Vorzüglichkeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zurückweist, ist bei mir ein Zindīq, dessen Reue nicht angenommen wird, sondern der getötet wird, weil Allah, der Mächtige und Erhabene, ihn vor den Propheten – Friede sei auf ihnen – bevorzugt hat. Es wurde von Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, überliefert: „Ich werde nicht erwähnt, ohne dass du mit Mir erwähnt wirst.“ Und es wird zu Seinem Wort {Bei deinem Leben} [al-Ḥiǧr: 72] überliefert: „Bei deinem Leben“, und es wird überliefert, dass Er sagte: „O Muḥammad, wäre es nicht deinetwegen, hätte Ich Ādam nicht erschaffen.“ So hütet euch davor, den Ḥadīṯ von Muǧāhid zurückzuweisen. Es hat mich von ihm – möge Allah ihn demütigen – erreicht, dass er leugnet, dass Allah, der Mächtige und Erhabene, herabsteigt. Wer dies und den Ḥadīṯ von Muǧāhid ablehnt, mit dem wird nicht gesprochen und für den wird kein Gebet verrichtet.
Abū ʿAlī Ismāʿīl ibn Ibrāhīm al-Hāšimī sagte: Dieser als at-Tirmiḏī bekannte Mann ist bei uns ein Anhänger von Neuerungen und ein Ǧahmī. Wer den Ḥadīṯ von Muǧāhid ablehnt, hat die Vorzüglichkeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zurückgewiesen, und wer die Vorzüglichkeit des Gesandten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zurückweist, ist bei uns ein Ungläubiger, der vom Islam abgefallen ist. Es erreichte mich ein Schreiben von ihm, in dem stand: „Der Thron ist ein Sessel, wie der Thron von Bilqīs, der Thron von Saba, der Thron von Yūsuf und der Thron von Iblīs.“ Ich und die Leute des Wissens und des Islams haben dies und andere seiner Aussagen aufs Schärfste zurückgewiesen. Das, wozu wir uns vor Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, bekennen, ist der Ḥadīṯ von Muǧāhid: „Er lässt ihn auf dem Thron sitzen.“ Wer dies zurückweist, ist bei uns ein Ǧahmī und Ungläubiger. Es erreichte mich zudem, dass er sagte: „Die Hāšimiten sind mit mir auf derselben Linie wie ich.“ Er hat gelogen, möge Allah ihn demütigen. Kein Hāšimite würde die Vorzüglichkeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zurückweisen, da dies für ihn ein Ruhm ist. Wenn ein Hāšimite dies tut, muss man gegen ihn ermitteln und sein Anliegen prüfen. Ich kenne ihn nicht und habe ihn in meinem Leben nie gesehen. Er war bei Ṣāliḥ ibn ʿAlī al-Hāšimī, möge Allah mit ihm zufrieden sein, in Medina, der ihn nahe bei sich hatte und ihn bevorzugte. Dann jedoch offenbarte sich seine Feindseligkeit gegen Allah durch das, weswegen er ihn einsperren ließ. Er hielt ihn lange fest, weil er diesen Ḥadīṯ und anderes, womit er seine Zunge frei laufen ließ und darüber Bücher verfasste, zurückwies. Er erwähnte, dass der Treueeid auf Abū Muslim wahrhaftiger sei als der Treueeid auf Abū Bakr aṣ-Ṣiddīq, möge Allah mit ihm zufrieden sein. Er verfasste für die Nachkommen von Abū Ṭālib ein Buch, in dem er behauptete, die Alawiden hätten mehr Anrecht auf die Herrschaft als Abū Bakr aṣ-Ṣiddīq, um sich ihnen damit anzudienen. Ṣāliḥ ibn ʿAlī, möge Allah mit ihm zufrieden sein, wollte, als er ihn einsperrte, gegen ihn vorgehen, bis mein Sohn ihn mitten in der Nacht hinausbrachte. Ich hörte Ṣāliḥ ibn ʿAlī all dies über ihn berichten und ihn verurteilen. Wer also seine Erwähnung hört, sollte Allah allein fürchten, der keinen Teilhaber hat, die Menschen vor ihm warnen und das klarstellen, worin er sich befindet.
Muḥammad ibn ʿImrān al-Fārisī az-Zāhid sagte: Ich hätte nicht gedacht, dass es unter den Muslimen, den wahrhaftigen Gläubigen, den gelehrten Rechtskundigen, den gottesfürchtigen Wissenden oder selbst unter den Irrenden und Anhängern von Neuerungen jemanden geben könnte, der es in seiner Religion oder Neuerung für erlaubt hält, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu tadeln und eine Vorzüglichkeit zurückzuweisen, mit der Allah ihn ausgezeichnet und gewürdigt hat, so wie Er ihn mit der Reise zu Ihm im lebendigen Zustand vor seinem Tode auszeichnete und dies für alle Geschöpfe hörbar verkündete: {Preis sei Dem, Der Sein Diener des Nachts von der heiligen Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, reisen ließ} [al-Isrāʾ: 1]. Dann ließ Er ihn durch den Engel reisen, bis er an das Ende gelangte, wo das Wissen der Bewohner von Himmel und Erde aufhört, und Er sprach: {Und er hat ihn ja bei einer anderen Herabkunft gesehen, beim Lotusbaum am äußersten Ende} [an-Naǧm: 13-14]. Das Wissen endete bei den beiden, seitens der Engel, exklusiv ohne die Kinder Ādams – Friede sei auf ihm –, denn die Kinder Ādams hat Allah, der Mächtige und Erhabene, mit sich selbst beschäftigt, anstatt in das höchste Reich zu schauen, wie Er sprach: {Und in euch selbst, wollt ihr denn nicht sehen?} [aḏ-Ḏāriyāt: 21].