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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 137

Übersetzung · DE

Anmerkungen

so ist das Richtige: dass dies Dschibrīl, Friede und Segen seien auf ihm, ist. Er ist derjenige, der mit dem beschrieben wird, was vom Anfang der Sura bis zu Seiner Aussage erwähnt wird: {Und er sah ihn bei einem anderen Herabsteigen (13) bei dem Lotusbaum des äußersten Endes (14)}. So hat es der Prophet, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, im Sahih (Authentisch)-Hadith ausgelegt. Aischa, möge Gott mit ihr zufrieden sein, sagte: Ich fragte den Gesandten Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, nach diesem Vers, da sagte er:

„Dschibrīl, ich habe ihn in seiner Gestalt, in der er erschaffen wurde, nur zweimal gesehen.“

Und der Wortlaut des Korans deutet aus mehreren Gründen auf nichts anderes hin ... Dann führte er diese ausführlich an, bis er sie auf sechzehn Gründe brachte. [«Al-Madāriǧ» (3/319) mit leichter Anpassung].

Diese Annäherung und dieses Herablassen in diesem Vers stehen also nicht im Widerspruch zu dem, was im Hadith von Anas, möge Gott mit ihm zufrieden sein, bezüglich der Zuschreibung der Annäherung und des Herablassens an den Herrn, den Mächtigen und Erhabenen, bestätigt ist, denn dies ist etwas anderes als jenes, wie Ibn al-Qayyim, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, in «Zād al-Maʿād» (3/38) sagte: Was Seine, des Erhabenen, Aussage in der Sura al-Nadschm betrifft: {Dann näherte er sich und ließ sich herab} [Al-Nadschm: 8], so ist dies etwas anderes als die Annäherung und das Herablassen in der Geschichte der Himmelsreise. Denn das, was in der (Sura al-Nadschm) steht, ist die Annäherung und das Herablassen von Dschibrīl, wie Aischa und Ibn Masʿūd, möge Gott mit ihnen beiden zufrieden sein, sagten, und der Kontext deutet darauf hin. Denn Er sagte: {Gelehrt hat ihn einer von starker Kraft (5), der mit Macht begabt ist, so stand er aufrecht (6), während er am höchsten Horizont war (7). Dann näherte er sich und ließ sich herab (8)}. Und dies ist Dschibrīl, somit beziehen sich alle Pronomen auf diesen Lehrenden von starker Kraft, und er ist der mit Macht Begabte, das heißt: der Kraft, und er ist derjenige, der am höchsten Horizont aufrecht stand, und er ist derjenige, der sich näherte und herabließ, sodass er auf die Entfernung von zwei Bogenlängen oder noch näher an Muḥammad, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, war. Was jedoch die Annäherung und das Herablassen betrifft, die im Hadith der Himmelsreise vorkommen, so ist dies explizit darin, dass es die Annäherung und das Herablassen des Herrn, des Segensreichen, ist. In der Sura al-Nadschm wird dies nicht behandelt, vielmehr steht darin, dass er ihn bei einem anderen Herabsteigen beim Lotusbaum des äußersten Endes sah, und dies ist Dschibrīl. Muḥammad, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, sah ihn zweimal in seiner Gestalt; einmal auf der Erde und einmal beim Lotusbaum des äußersten Endes. Und Gott weiß es am besten. Ende des Zitats.

Ibn Kathīr, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, sagte in seinem «Tafsir» (7/445): Denn diese Sichtung von Dschibrīl fand nicht in der Nacht der Himmelsreise statt, sondern davor, während der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, auf der Erde war. Da kam Dschibrīl, Friede sei auf ihm, zu ihm herab und ließ sich zu ihm hinab, und er näherte sich ihm, während er in der Gestalt war, in der Gott ihn erschaffen hatte, mit sechshundert Flügeln. Dann sah er ihn danach bei einem anderen Herabsteigen beim Lotusbaum des äußersten Endes, das heißt: in der Nacht der Himmelsreise. Und diese erste Sichtung war in den Anfängen der Entsendung, nachdem Dschibrīl, Friede sei auf ihm, das erste Mal zu ihm gekommen war, so offenbarte Gott ihm den Anfang der Sura

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