5 - ʿUthmān b. Saʿīd al-Dārimī - und er ist der Imam der Leute des Ostens - sagte:
Die Dschahmiten behaupteten, dass Gott keinen Al-Ḥadd habe, und sie meinen mit diesem Wort lediglich:
Dass Gott der Erhabene kein Etwas ist, da bei der gesamten Schöpfung bekannt war, dass es kein Etwas gibt, auf das die Bezeichnung "Etwas" zutrifft, ohne dass es Folgendes hat: einen Al-Ḥadd und eine Eigenschaft.
So bedeutet ihre Aussage: (Er hat keinen Al-Ḥadd): Er ist kein Etwas.
Und Gott der Erhabene sagte: {Sag: Welches Etwas ist am größten als Zeugnis? Sag: Gott} [Al-Anʿām: 19] (1).
Und al-Ḏahabī kommentierte dies mit seiner Aussage: Ich sage: Das Richtige ist, sich von der Verwendung dieses Begriffs zurückzuhalten, da dazu kein Textbeleg überliefert wurde, und selbst wenn wir annehmen würden, dass die Bedeutung richtig ist, steht es uns nicht zu, etwas auszusprechen, was Gott nicht erlaubt hat, aus Angst, dass etwas von der Neuerung in das Herz eindringt ... Ende des Zitats.
Ich sage: Wie kann das Richtige darin bestehen, sich von einer Angelegenheit zurückzuhalten, die die Imame der Altvorderen und die Gelehrten der Sunna ausgesprochen haben?! Und sie waren gottesfürchtiger, frommer und ehrfürchtiger gegenüber Gott als wir, so sind wir ihnen doch nur Folgende? Denn sie haben dies bei der Bestätigung der Erhabenheit Gottes, des Erhabenen, über Seine Schöpfung ausgesprochen, und ihre Ablehnung und ihr Boykott gegenüber demjenigen, der dies leugnete, war streng, wie die Darlegung davon in der Einleitung vorausgegangen ist. So obliegt es uns nur, an ihrem Weg festzuhalten, und dass uns genügt, was ihnen genügte.
Ibn Taimiyya, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, sagte in „Maǧmūʿ al-Fatāwā“ (2/477): Die Altvorderen und die Imame sind wissender über den Islam und seine Realitäten, denn viele der Menschen verstehen möglicherweise ihre Strenge im Tadel der Aussage nicht, bis sie darüber nachdenken und ihnen das Licht der Rechtleitung beschert wird. Ende des Zitats.