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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 16

Übersetzung · DE

Und al-Dārimī (280 n. H.), möge Gott Erbarmen mit ihm haben, sagte in „al-Radd ʿalā al-Dschahmiyya“ (210):

Und einige von ihnen sagten: Wir akzeptieren diese Überlieferungen (Athār) nicht und ziehen sie nicht als Beweis heran. Ich sage: Ja, und auch das Buch Gottes akzeptiert ihr nicht. Sagt mir, wenn ihr sie nicht akzeptiert, zweifelt ihr daran, dass sie von den Altvorderen überliefert, von ihnen tradiert und unter ihnen weit verbreitet sind, und dass sie sie von den Koryphäen der Menschen und ihren Rechtsgelehrten Jahrhundert für Jahrhundert erben? Sie sagten: Ja.

Wir sagten: So genügt uns euer Eingeständnis darüber als Beweis gegen euch für unsere Klage, dass sie bekannt und überliefert sind und von den Gelehrten und Rechtsgelehrten weitergegeben wurden. So bringt von ihnen etwas Ähnliches als Beweis für eure Klage, die von allen Überlieferungen (Athār) der Lüge bezichtigt wurde. Ihr werdet nicht in der Lage sein, dafür eine Nachricht oder eine Überlieferung (Athar) zu bringen. Und ihr wisst, so Gott will, dass die Sunan des Gesandten Gottes und seiner Gefährten, ihre Urteile und ihre Rechtsprechungen nur durch diese Überlieferungen (Athār) und Überlieferungsketten erfasst werden können, trotz der darin enthaltenen Meinungsverschiedenheiten. Sie sind das Mittel dazu und der Weg, den die Muslime beschritten haben. Sie waren ihr Imam in ihrer Religion nach dem Buch Gottes, des Allmächtigen und Erhabenen. Aus ihnen schöpfen sie das Wissen, nach ihnen richten sie, durch sie handeln sie, auf sie stützen sie sich und mit ihnen schmücken sie sich. Der Erste von ihnen vererbt sie dem Letzten, und der Anwesende von ihnen übermittelt sie dem Abwesenden, um sie als Beweis heranzuziehen und in der Hoffnung auf Lohn bei ihrer Weitergabe an denjenigen, der sie nicht gehört hat. Sie nennen sie die Sunan, die Überlieferungen (Athār), die Jurisprudenz und das Wissen. Sie reisen auf der Suche nach ihnen in den Osten und Westen der Erde. Sie erklären durch sie das Erlaubte Gottes für erlaubt und Sein Verbotenes für verboten. Sie unterscheiden durch sie zwischen der Wahrheit und der Falschheit, den Sunan und den Neuerungen. Sie ziehen sie als Beweis für den Tafsir des Korans, seine Bedeutungen und seine Urteile heran. Sie erkennen durch sie den Irrtum dessen, der von der Rechtleitung abgeirrt ist. Wer sich also von ihnen abwendet, der wendet sich lediglich von den Überlieferungen (Athār) der Altvorderen und ihrer Rechtleitung ab und will ihnen widersprechen, um seine Neigung zu seiner Religion zu machen und das Buch Gottes nach seiner eigenen Meinung (Ra'y) auszulegen, entgegen dem, was Gott damit meinte.

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