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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 223

Übersetzung · DE

Anmerkungen

aufgrund der Verschiedenheit der Gesetze. Was also in der Thora und im Evangelium an Eigenschaften Gottes, des Erhabenen, belegt ist, das ist zweifellos auch bei uns belegt. Denn dies gehört zum Bereich der Berichterstattung über Gott, den Erhabenen, und diese wandelt und ändert sich nicht von einem Gesetz zum anderen. Maßgeblich ist daher dessen Belegbarkeit und die Aufnahme durch die Umma mit Akzeptanz und Ergebung. Keine Maßgeblichkeit haben die Aussagen der Dschahmiten und ihrer Brut unter den Aschariten und anderen Leugnern der Eigenschaften in den Kapiteln der Aqida und der Eigenschaften, denn sie haben die Sahih (Authentisch), Mutawatir überlieferten Hadithe angegriffen, geschweige denn die Überlieferungen der Gefährten, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, und der Nachfolger (Tabi'un), möge Gott Erbarmen mit ihnen haben.

Scheich al-Islam Ibn Taimiyya, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, sagt in „Bayān Talbīs al-Ǧahmiyya“ (6/451) zur Widerlegung dieser Lüge in Bezug auf Ibn ʿAbbās, möge Gott mit beiden zufrieden sein, was auch für andere der Gefährten, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, gilt:

Zudem wird das Wissen darüber nicht durch bloße Meinung erlangt, sondern es wird nur durch göttliche Unterweisung (Tawqīf) gesagt. Es ist nicht zulässig, dass die Stütze von Ibn ʿAbbās, möge Gott mit beiden zufrieden sein, die Berichte der Leute der Schrift sind, da er einer derjenigen ist, die uns verbieten, sie zu fragen, und angesichts des Verbots des Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, sie zu bestätigen oder der Lüge zu bezichtigen. So ist bekannt, dass Ibn ʿAbbās dies nur aufgrund göttlicher Unterweisung vom Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, sagte. Denn im Sahih von al-Buchārī wird über Ibn Šihāb, über ʿUbaidullāh, über ʿAbdullāh überliefert, dass Ibn ʿAbbās, möge Gott mit beiden zufrieden sein, sagte: „Wie könnt ihr die Leute der Schrift über etwas fragen, während euer Buch, das auf euren Gesandten herabgesandt wurde, das jüngste der Bücher in Bezug auf die Zeit beim Allerbarmer ist? Ihr lest es rein und unvermischt. Und Er hat euch berichtet, dass die Leute der Schrift die Bücher Gottes abgeändert und verfälscht haben. Sie schrieben die Bücher mit ihren eigenen Händen und sagten: ‚Dies ist von Gott‘, um es für einen geringen Preis zu verkaufen. Verbietet euch denn nicht das Wissen, das zu euch gekommen ist, sie zu fragen? Nein, bei Gott, wir haben nie einen Mann von ihnen gesehen, der euch über das fragt, was auf euch herabgesandt wurde.“

Und im Sahih von al-Buchārī wird über Abū Huraira, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert, dass er sagte: Die Leute der Schrift pflegten die Thora auf Hebräisch zu lesen und sie den Leuten des Islams auf Arabisch auszulegen. Da sagte der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm: „Bestätigt die Leute der Schrift nicht und bezichtigt sie nicht der Lüge“, und sagt: Wir glauben an Gott und an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde.

Es ist hiermit also bekannt, dass Ibn ʿAbbās, möge Gott mit beiden zufrieden sein, sich in dem, was er an Eigenschaften des Herrn erwähnt, nicht darauf stützt, dies von den Leuten der Schrift zu nehmen. Somit bleibt nur, dass er es von den Gefährten, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, genommen hat, die es vom Propheten, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, genommen haben. Ende des Zitats.

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