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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 255

Übersetzung · DE

Anmerkungen

und an Bedürfnis nach Ausruhung, legt sich vielleicht auf den Rücken und schlägt eines seiner Beine über das andere, ohne Erschöpfung, sondern aus Vorliebe für diese Sitzhaltung, wie nicht verborgen ist. So ist Gott, der Mächtige und Erhabene, vollkommener und großartiger, Er tut, was Er will. Und dies gilt für die Verneinung und Bestätigung im Wege des Vorrangs nach der Bestätigung der Textbelege.

Und Scheich al-Islām Ibn Taimiyya hat die Verneinung und Bestätigung im Wege des Vorrangs in „Bayān Talbīs al-Dschahmiyya“, „al-Tadmuriyya“ und anderen detailliert dargelegt.

Und möge Gott Erbarmen mit den Altvorderen (Salaf) der Gemeinschaft haben, als sie sagten: Wenn der Dschahmit zu dir sagt: „Ich verleugne einen Herrn, der Seinen Ort verlässt“, so sage: „Ich glaube an einen Herrn, der tut, was Er will.“

  • Aus der Jurisprudenz (Fiqh) des Hadiths:

Muslim überlieferte in seinem „Ṣaḥīḥ“ (Hadith 72, 73, 74) von Dschābir b. ʿAbd Allāh, möge Gott mit ihnen beiden zufrieden sein, dass der Prophet, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, sagte: „Keiner von euch soll sich auf den Rücken legen und dann eines seiner Beine über das andere schlagen.“

Und Ibn Ḥibbān überlieferte in seinem „Ṣaḥīḥ“ (Hadith 5554) und al-Ṭaḥāwī in „Scharḥ Maʿānī al-Āthār“ (4/277) mit einer Überlieferungskette gemäß der Bedingung der beiden Scheichs von Abū Huraira, möge Gott mit ihm zufrieden sein, dass der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, verbot, dass der Mann sich auf den Rücken legt und eines seiner Beine über das andere beugt.

Und dem widersprach, was al-Buchārī in seinem „Ṣaḥīḥ“ (Hadith 475) und Muslim in seinem „Ṣaḥīḥ“ (Hadith 75, 76) von ʿAbd Allāh b. Zaid, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überlieferten, dass er den Gesandten Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, auf dem Rücken in der Moschee liegend sah, wobei er eines seiner Beine über das andere geschlagen hatte.

Und die Gefährten, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, und diejenigen nach ihnen waren sich über die Erlaubnis dessen uneinig... Und zu denjenigen, von denen überliefert wurde, dass sie dies taten, gehören: ʿUmar, ʿUthmān, ʿAbd al-Raḥmān b. ʿAwf und Ibn Masʿūd, möge Gott mit ihnen zufrieden sein. Und Ibn ʿUmar, möge Gott mit ihnen beiden zufrieden sein, sah darin kein Problem. Ebenso wurde das Sitzen und das Schlagen eines Beines über das andere von Bilāl b. Rabāḥ, Anas b. Mālik und Usāma b. Zaid, möge Gott mit ihnen zufrieden sein, überliefert. Und Ibn ʿUmar, möge Gott mit ihnen beiden zufrieden sein, sah darin ebenfalls kein Problem.

Und es wurde überliefert, dass einige der Nachfolger (Tābiʿūn) dies taten, darunter: Muḥammad b. al-Ḥanafiyya und al-Schaʿbī. Und al-Ḥasan al-Baṣrī sagte: Die Juden pflegten es als verpönt anzusehen, so handelten die Muslime ihnen zuwider.

Und Abū Midschlaz sagte: Es ist kein Problem damit; es ist lediglich etwas, das die Juden als verpönt ansahen.

Und es wurde von Ibn Sīrīn in einer Überlieferung berichtet, dass er über diese Sitzhaltung gefragt wurde, ob sie verpönt sei? Da sagte er: Nein.

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