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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 331

Übersetzung · DE

aus der Überlieferung von Scharīk, und dies ist nicht der Ort, um darüber zu sprechen](1).

Er [al-Khaṭṭābī] sagte: Und aus diesem Kapitel ist, dass eine Gruppe von ihnen behauptete, dass Gott einen Al-Ḥadd habe, und das Höchste, womit sie diesbezüglich argumentierten, war eine Erzählung von Ibn al-Mubārak.

ʿAlī bin al-Ḥasan bin Schaqīq sagte: Ich sagte zu Ibn al-Mubārak: Erkennen wir unseren Herrn durch einen Al-Ḥadd, oder bestätigen wir Ihn durch einen Al-Ḥadd? Er sagte: Ja, durch einen Al-Ḥadd.

So machten sie dies zu einem Wurzel/Prinzip in diesem Kapitel und fügten den Al-Ḥadd zu Seinen Eigenschaften hinzu, erhaben ist Gott darüber.

Und der Weg dieser Leute – möge Gott uns und sie bewahren – ist, dass sie wissen sollten, dass die Eigenschaften Gottes, des Erhabenen, nur aus einem Buch oder aus der Aussage des Gesandten Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, entnommen werden, und nicht aus der Aussage irgendeines Menschen, wer er auch sei, ob sein Rang hoch oder niedrig ist, ob seine Zeit früher oder später war. Denn sie (die Eigenschaften) können nicht durch den Weg des Analogieschlusses und der eigenständigen Rechtsfindung (Ijtihad) erfasst werden, sodass ein Sprecher darin etwas zu sagen hätte und ein Betrachter darin Spielraum hätte. Zudem wurde uns diese Erzählung so überliefert, dass zu ihm gesagt wurde:

Erkennst du unseren Herrn mit Ernsthaftigkeit (Dschidd)? Er sagte: Ja, wir erkennen unseren Herrn mit Ernsthaftigkeit (Dschidd), (mit dem Buchstaben Dschīm), nicht mit dem Ḥāʾ(2).

Anmerkungen

  • (1) Was zwischen [ ] steht, ist aus der Aussage von Ibn Taimiyya, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, in [„Bayān Talbīs al-Dschahmiyya“ (3/727)].
  • (2) Alle Quellen der Bücher der Sunna sind sich einig über die Überlieferung dieses Berichts mit dem Wortlaut: (Al-Ḥadd), mit Ḥāʾ anstelle von Dschīm. Und diese Überlieferung, die al-Chaṭṭābī behauptete, gehört zu dem, was dir verdeutlicht, dass die Abweichung ihren Urheber zur Fälschung treibt! Seine Argumentation ist nichtig, und seine Rede enthält eine Bezichtigung der Altvorderen (Salaf) der Unwissenheit und Irreführung, und dass er in der Überzeugung und im Verständnis richtiger sei als sie. Dies verläuft nach dem Prinzip der Aschʿariten: (Die Nachfolgenden (Khalaf) sind wissender und weiser)! So sei aufmerksam.
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