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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 37Dritter Abschnitt: Der Grund für die Erwähnung des „al-Ḥadd“ (der Grenze) für Allah, den Erhabenen, durch die Ahl al-Sunna

Übersetzung · DE

Dritter Abschnitt:

Der Grund für die Erwähnung des „al-Ḥadd“ (der Grenze) für Allah, den Erhabenen, durch die Ahl al-Sunna

Da die Ǧahmiyya die Erhabenheit (ʿuluww) Allahs des Erhabenen über Seine Schöpfung sowie Sein Erheben (istiwāʾ) über den Thron verleugneten und behaupteten, dass Allah, der Erhabene, nicht von Seiner Schöpfung getrennt sei (lā yubāyinu ḫalqahu), keine Grenze (ḥadd) zwischen Ihm und ihnen bestehe und Er sich nicht von ihnen unterscheide, verurteilten die Ahl al-Sunna unter den rechtschaffenen Altvorderen (al-salaf al-ṣāliḥ) dies aufs Schärfste.

Ihr Tadel war so gewaltig, dass sie sie des Unglaubens (takfīr) bezichtigten, vor ihnen warnten und den Menschen ihr Wesen sowie ihre Täuschung offenlegten.

Ibn Taymiyya (gest. 728 n. H.) – möge Allah ihm barmherzig sein – sagte in „Bayān Talbīs al-Ǧahmiyya“ (3/43):

„... Da die Ǧahmiyya im Kern behaupteten, dass der Schöpfer sich nicht von der Schöpfung unterscheide, leugneten sie Seine Attribute, durch die Er sich auszeichnet, und leugneten Seine Größe. Die Muʿtazila gehen sogar so weit zu sagen: ‚Wenn man weiß, dass Er lebendig, wissend und allmächtig ist, dann hat man bereits Seine Realität und Sein Wesen erkannt.‘

Sie sagen zudem, dass Er nicht von anderem getrennt sei. Vielmehr beschreiben sie Ihn entweder mit den Attributen des Nichtexistenten (al-maʿdūm), indem sie sagen: ‚Weder innerhalb noch außerhalb der Welt, noch dies, noch jenes‘, oder sie betrachten Ihn als in den Geschöpfen innewohnend (ḥāllan) oder als mit der Existenz der Geschöpfe eins.

Daher verdeutlichte Ibn al-Mubārak, dass der Herr – gepriesen und erhaben sei Er – über Seinem Thron ist, getrennt (mubāyin) von Seiner Schöpfung und losgelöst (munfaṣil) von ihr. Er erwähnte die Grenze (al-ḥadd), da die Ǧahmiyya zu sagen pflegten: ‚Er hat keine Grenze‘. Was jedoch keine Grenze hat, kann nicht von den Geschöpfen getrennt sein und sich nicht über der Welt befinden; denn dies setzt notwendig voraus

Arabisch (Quelle)

المبحث الثالث:

سبب ذِكْر أهل السُّنَّة «الحدَّ» لله تعالى

لما كانت الجهمية ينفون علو الله تعالى على خلقه، واستواءه على عرشه، ويقولون: إن الله تعالى لا يُبايِن خلقه، وليس بينه وبينهم حدٌّ، ولا يتميز عنهم.

أنكر عليهم أهل السُّنَّة من السَّلف الصَّالح، واشتدَّ نكيرهم عليهم، حتى كفَّروهم، وحذَّروا منهم، وبينوا للناس أمرهم وتلبيسهم.

- قال ابن تيمية (٧٢٨هـ) رحمه الله في «بيان تلبيس الجهمية» (٤٣/٣):

.. لما كان الجهمية يقولون ما مضمونه: إن الخالق لا يتميَّز عن الخلق، فيجحدون صفاته التي تميز بها، ويجحدون قدره، حتى يقول المعتزلة: إذا عرفوا أنه: حيٌّ، عالمٌ، قديرٌ، قد عرفنا حقيقته وماهيته.

ويقولون: إنه لا يُباين غيره، بل إما أن يصفوه بصفة المعدوم فيقولون: لا داخل العالم، ولا خارجه، ولا كذا، ولا كذا. أو يجعلوه حالًّا في المخلوقات، أو وجود المخلوقات.

فبيَّن ابنُ المبارك أن الرَّب سبحانه وتعالى على عرشه مُباينٌ لخلقه، مُنفصلٌ عنه وذكر الحد؛ لأن الجهمية كانوا يقولون: (ليس له حدٌّ)، وما لا حدَّ له لا يُباين المخلوقات، ولا يكون فوق العالم؛ لأن ذلك مُستلزمٌ

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