22- Scheich al-Islām Ibn Taimiyya (728 H.) Möge Gott Erbarmen mit ihm haben.
Er sagte in „Bayān Talbīs al-Dschahmiyya“ (3/590): Und es ist von den Imamen der Altvorderen (Salaf) bestätigt, dass sie sagten: (Gott hat einen Al-Ḥadd), und dass diesen niemand außer Ihm kennt, und dass Er von Seiner Schöpfung getrennt ist, und darüber gibt es von den Leuten des Hadith und der Sunna verfasste Werke. Ende des Zitats.
Und er hat ausführlich über die Bestätigung von Al-Ḥadd für Gott den Erhabenen in seinem Buch „Bayān Talbīs al-Dschahmiyya“ gesprochen und al-Chaṭṭābī widerlegt, der die Leute der Sunna für ihre Bestätigung von Al-Ḥadd für Gott den Erhabenen angriff. Und da in seiner Rede viele Nutzen enthalten sind, sahen wir es als angebracht an, sie in ihrer Gänze diesem Teil anzufügen, zur Vervollständigung des Nutzens.
23- Ibn al-Qayyim (751 H.) Möge Gott Erbarmen mit ihm haben.
Wie in „Muchtṣar al-Ṣawāʿiq al-Mursala“ (3/1087-1088).
24- Ibn Abī al-ʿIzz al-Ḥanafī (792 H.), der Kommentator der Ṭaḥāwiyya.
Er sagte in seinem „Kommentar“ (S. 219), nachdem er die Überlieferung von Ibn al-Mubārak, möge Gott Erbarmen mit ihm haben, bezüglich der Bestätigung von Al-Ḥadd für Gott den Erhabenen erwähnt hatte, sagte er: Und es ist bekannt, dass Al-Ḥadd für das gesagt wird, wodurch sich eine Sache abgrenzt und von anderem unterscheidet, und Gott der Erhabene wohnt nicht in Seiner Schöpfung inne, noch besteht Er durch sie, sondern Er ist der Beständige (al-Qayyūm), der durch Sich selbst besteht und alles andere bestehen lässt.
Bei Al-Ḥadd in dieser Bedeutung darf es in der Sache selbst überhaupt keinen Streit geben, denn hinter seiner Verneinung steht nichts anderes als die Verneinung der Existenz des Herrn und die Verneinung Seiner Realität.
Was jedoch Al-Ḥadd im Sinne von Wissen und Aussage betrifft, nämlich dass die Diener Ihn begrenzen (yaḥuddahu), so ist dies ohne Streit unter den Leuten der Sunna ausgeschlossen. Ende des Zitats.