Ibn Baṭṭa, ʿAbdarraḥmān ibn Manda und weitere der Imame, welche die Leuchten der Rechtleitung und die Lampen in der Finsternis sind.
Wie kann danach noch behauptet werden, dass das Sprechen darüber eine Neuerung (Bidʿa) und die Vertiefung darin überflüssiges Gerede sei?!
Vielmehr sagen wir das, was sie sagten, und halten uns von dem fern, wovon sie sich fernhielten. Wir sagen: Ihnen in dem zu widersprechen, worüber sie sich einig waren, ist eine Neuerung. Denn was für sie ausreichend war, ist auch für uns ausreichend. Sie besaßen wahrlich mehr Wissen über Allah, Seine Attribute und das, was Seiner Herrlichkeit angemessen ist, und sie waren am weitesten entfernt von Falschheit, Streitgesprächen, der spekulativen Theologie (ʿIlm al-Kalām) und dem Vertiefen darin.
Möge Allah Sich Ibn Taimiyya erbarmen, der in „Maǧmūʿ al-Fatāwā“ (2/477) sagte: „Die Altvorderen (as-Salaf) und die Imame haben mehr Wissen über den Islam und seine Realitäten. Denn viele Menschen verstehen ihre Härte in der Verurteilung einer Aussage erst dann, wenn sie darüber nachdenken und ihnen das Licht der Rechtleitung geschenkt wird.“ [Ende des Zitats]
Bedauerlicherweise sind viele, die sich mit der Lehre der Glaubensüberzeugungen der Ahl as-Sunna und dem Verfassen von Werken darüber beschäftigen, aḏ-Ḏahabī in dieser sowie in anderen Fragen gefolgt, in denen er von der Ahl as-Sunna abwich. Dazu gehören Themen wie: die Kritik an Zeitgenossen (aṭ-Ṭaʿn fī l-Aqrān), der Preiswürdige Rang (al-Maqām al-Maḥmūd), das Bild (aṣ-Ṣūra), das Erflehen von Segen am Grab des Propheten ﷺ (at-Tabarruk), das Berühren des Grabes (at-Tamassuḥ), die Reise dorthin eigens zu diesem Zweck (Šadd ar-Raḥl) und weitere Fragen und Abweichungen, die aḏ-Ḏahabī zur Last gelegt wurden, wie ich es in meinem Buch „al-Iḥtiǧāǧ bi-l-Āṯār as-Salafiyya ʿalā Iṯbāt aṣ-Ṣifāt al-Ilāhiyya“ (S. 306–313) dargelegt habe. Und Allah weiß es am besten.