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Iṯbāt al-Ḥadd von ad-Daštī – Herausgegeben von ʿĀdil Āl Ḥamdān
Band 1 · Seite 60

Übersetzung · DE

vorzustellen, dass Seine Begrenzung in Ihm selbst ein Ende habe; vielmehr glauben wir an die Begrenzung (al-Ḥadd) und überlassen das Wissen darüber Allah, dem Erhabenen. Auch für Seinen Ort gibt es eine Begrenzung, da Er auf Seinem Thron über Seinen Himmeln ist; dies sind somit zwei Begrenzungen.

...Wer behauptet, dass Allah keine Begrenzung habe, der hat den Koran zurückgewiesen und behauptet, dass Er „Nichts“ sei; denn Allah hat die Begrenzung Seines Ortes an vielen Stellen in Seinem Buch beschrieben. Er sagte: {Der Allerbarmer hat Sich über den Thron erhoben} [Ṭā-Hā: 5], {Wähnt ihr euch sicher davor, dass derjenige, der im Himmel ist...} [Al-Mulk: 16], {Sie fürchten ihren Herrn über sich} [An-Naḥl: 50], {Ich werde dich nunmehr abberufen und zu Mir emporheben} [Āl ʿImrān: 55], {Zu Ihm steigt das gute Wort empor, und die rechtschaffene Tat hebt Er (zu Sich)} [Fāṭir: 10].

Dies alles und was dem gleicht, sind Zeugnisse und Beweise für die Begrenzung; wer diese nicht anerkennt, der hat den Unglauben gegenüber der Offenbarung (Tanzīl) Allahs begangen und die Verse Allahs geleugnet.

Ich sage: Die Verneinung der Begrenzung impliziert nach ad-Dārimī – möge Allah Sich seiner erbarmen – die Verneinung der Erhabenheit (ʿUluww) Allahs über Seine Schöpfung und Seines Erhebens (Istiwāʾ) über Seinen Thron. Die Verneinung dessen ist nach dem Konsens (Iǧmāʿ) der Muslime Unglaube (Kufr). Eine weitere Erläuterung hierzu wird in Kürze in den Worten von Ibn Manda und ad-Daštī – möge Allah Sich ihrer beider erbarmen – folgen.

Ebenso wird im nächsten Abschnitt die Erwähnung einiger derer erfolgen, welche die Begrenzung für Allah, den Erhabenen, leugneten, und dass sie zu jenen gehören, die die Erhabenheit Allahs über Seine Schöpfung verneinen.

  1. Abū l-Qāsim ʿAbd ar-Raḥmān ibn al-Ḥāfiẓ Abī ʿAbd Allāh ibn Manda – möge Allah Sich seiner erbarmen – sagte: „Es gibt keine Religion für denjenigen, der für Allah keine Begrenzung sieht; denn er hebt damit die Barriere, den Schleier, die Hinweise und die Ansprache zwischen sich und Allah auf.“ [Dies wird in Paragraph (9) folgen].

  2. Ad-Daštī – möge Allah Sich seiner erbarmen – sagte: „Es gehört zum Maḏhab der Gefährten des Hadith (Aṣḥāb al-Ḥadīṯ), welche die Leute der Sunna (Ahl as-Sunna), die Imame der Muslime und ihre Gelehrten sind, dass sie glauben und bezeugen, dass derjenige, der sagt:“

Arabisch (Quelle)

يتوهم لحده غاية في نفسه؛ ولكن نؤمن بالحدِّ، ونكِلُ عِلْمَ ذلك إلى الله تعالى، ولمكانه أيضًا حدٌّ، وهو على عرشه فوق سمواته، فهذان حدان اثنان.
.. من ادَّعى أن ليس لله حدٌّ فقد ردَّ القرآن، وادَّعى أنه لا شيء؛ لأنَّ الله وصف حدَّ مكانه في مواضع كثيرة في كتابه، فقال: ﴿الرَّحْمَنُ عَلَى الْعَرْشِ اسْتَوَى﴾ [طه: ٥]، ﴿ءَأَمِنتُم مَّن فِي السَّمَاءِ﴾ [الملك: ١٦]، ﴿يَخَافُونَ رَبَّهُم مِّن فَوْقِهِمْ﴾ [النحل: ٥٠]، ﴿إِنِّي مُتَوفِّيكَ وَرَافِعُكَ إِلَيَّ﴾ [آل عمران: ٥٥]، ﴿إِلَيْهِ يَصْعَدُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ وَالْعَمَلُ الصَّالِحُ يَرْفَعُهُ﴾ [فاطر: ١٠]

فهذا كله وما أشبهه شواهد ودلائل على الحد؛ ومن لم يعترف به فقد كفر بتنزيل الله، وجَحَدَ آيات الله. اهـ

قلت: فنفي الحد عند الدارمي رحمه الله يستلزم نفي علو الله على خلقه واستوائه على عرشه، ونفي ذلك كفرٌ بإجماع المسلمين، وسيأتي قريباً زيادة بيان في كلام ابن منده والدشتي رحمهما الله.

وسيأتي كذلك في المبحث القادم ذكر بعض من أنكر الحد لله تعالى وأنهم من نفاة علو الله تعالى على خلقه.

٢- قال أبو القاسم عبد الرحمن بن الحافظ أبي عبد الله بن منده رحمه الله:
ولا دين لمن لا يرى لله الحد؛ لأنه يُسقِط مِن بينِه وبين الله الحاجز، والحجاب، والإشارات، والخطاب. اهـ [سيأتي الفقرة (٩)]

٣- قال الدشتي رحمه الله: فمن مذهب أصحاب الحديث الذين هم أهل السُّنة وأئمة المسلمين وعلمائهم؛ يعتقدون ويشهدون أن من قال:

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