• Und ich hörte Isḥāq sagen: „Wenn du über deine Ledersocken gestrichen hast und in deinem Ledersocken ein Steinchen oder etwas anderes findest, und du die Ledersocken ausziehst, während ein Teil deines Fußes – dort, wo der Fuß sich befindet – noch im Ledersocken verbleibt, und du sie dann wieder anziehst, so ist dies kein Problem. Wenn jedoch dein Fuß in den Schaft des Ledersockens herausgerutscht ist, so ziehe sie aus, denn die rituelle Reinheit ist damit aufgehoben; denn die Grundlage dafür ist, dass du über die Ledersocken streichst, während du sie so trägst, wie die Menschen sie üblicherweise tragen. Wenn also die Ferse von ihrer Stelle abweicht, bis sie aus dem Ledersocken heraustritt, so ist er verpflichtet, den Wudūʾ zu wiederholen.“ Dies sagten auch ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz und Ibrāhīm an-Nachaʿī:
289 - Al-Walīd ibn Muslim berichtete uns dies, von ʿUthmān ibn Abī al-ʿĀtika, von Muḥammad ibn Suwaid al-Fihrī, von ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz.
290 - ʿAmr berichtete uns, al-Walīd berichtete, er sagte: Abū ʿAmr sagte – über jemanden, der über seine Ledersocken strich, dann den Fuß von seiner Stelle zog und es sich dann anders überlegte und ihn wieder zurückschob –: „Er streicht über seine Ledersocken, solange der Fuß nicht aus dem Schaft herausgetreten ist. Wenn der Fuß jedoch aus dem Schaft des Ledersockens heraustritt, so muss er seinen Wudūʾ von Neuem beginnen.“
Kapitel: Der Mann, der den Hadath vorwegnehmen will und sich beeilt, die Ledersocken anzuziehen
• Ich hörte Isḥāq sagen: „Es ist für einen Mann kein Problem, wenn er den Hadath (den Austritt von Unreinheit) vorwegnehmen will, sich zu beeilen, die Ledersocken anzuziehen, damit er über sie streichen kann, solange es ihm möglich ist zu beten, wie ihm befohlen wurde, und dies ihn nicht vom Beugen (Rukūʿ) und Niederwerfen (Sudschūd) abhält; denn das Streichen ist eine festgelegte Sunna, über die es unter den Gelehrten keine Meinungsverschiedenheit gibt.“
291 - Abū Maʿan ar-Raqāschī berichtete uns, er sagte: Ich hörte Wahb ibn Djarīr sagen: „Manchmal spürte ich den Drang zum Urinieren, also zog ich die Ledersocken an, urinierte dann, vollzog danach den Wudūʾ und strich über sie.“