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Masāʾil Ḥarb al-Kirmānī: Kitāb al-Ṭahāra wa-l-Ṣalāt (Die Rechtsfragen des Ḥarb al-Kirmānī: Buch der rituellen Reinheit und des Gebets) - Ed. al-Sarayyiʿ
Band 1 · Seite 144Kapitel: Über eine rituell unrein Person (Junub), die Tayammum vollzieht und dann Wasser findet

Übersetzung · DE

350 – Abū Hishām berichtete uns, er sagte: Ḥassān berichtete uns, er sagte: Sufyān sagte – über einen Mann, der den Tayammum vollzog, in das Gebet eintrat und sich dann umblickte und das Wasser sah –: „Er breche ab, vollziehe die rituelle Waschung (wuḍūʾ) und beginne das Gebet von Neuem; wenn er es aber erst sah, nachdem er den Taslīm vollzogen hatte, so wiederhole er es nicht.“

351 – Maḥmūd berichtete uns, er sagte: al-Walīd berichtete uns, er sagte: Es wurde zu Abū ʿAmr gesagt: „Und ein Mann, der den Tayammum vollzog und eine Rakʿa betete, dann aber das Wasser fand?“ Er sagte: „Er breche ab, vollziehe die rituelle Waschung und füge dann zu der Rakʿa, die er bereits gebetet hat, eine weitere hinzu, sodass beide für ihn als freiwilliges Gebet (taṭawwuʿ) gelten; dann beginne er das Pflichtgebet (maktūba) von Neuem.“

Kapitel: Derjenige, der sich im Zustand der rituellen Unreinheit (junub) befindet, vollzieht den Tayammum und findet dann das Wasser

• Und ich hörte Aḥmad sagen – über denjenigen, der sich im Zustand der rituellen Unreinheit (junub) befindet, den Tayammum vollzieht und dann Wasser findet –: Er sagte: „Er vollziehe die Ganzkörperwaschung (ightisāl).“

• Und ich fragte Isḥāq, ich sagte: „Ein Mann auf Reisen geriet in den Zustand der rituellen Unreinheit, vollzog den Tayammum, erreichte das Wasser nach einem oder zwei Tagen, vollzog jedoch nicht die Ganzkörperwaschung, als er das Wasser erreichte, und betete, und er erreichte [später] das Wasser nach drei Tagen?“ Er sagte: „Er wiederhole das, was er betete, nachdem er das Wasser erreicht hatte.“

352 – al-Rabīʿ ibn Yaḥyā berichtete uns, er sagte: Zāʾida berichtete uns von Hishām, er sagte: Mujāhid nahm an, dass Abū Dharr bei seinen Schafen war und dann nach Medina kam. Da sagte der Gesandte Gottes, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, zu ihm: „O Abū Dharr, der reine Boden (ṣaʿīd) reicht dir aus, auch wenn du zehn Jahre lang kein Wasser findest. Wenn du aber Wasser findest, dann lasse es deine Haut berühren.“

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