522 - Es überlieferte uns Abu al-Azhar, er sagte: Es berichtete uns 'Abd al-Mun'im ibn Nu'aym, er sagte: Es berichtete uns Bahr ibn Muslim von al-Hasan und 'Ata' von Jabir ibn 'Abd Allah, er sagte: Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, sagte zu Bilal: „O Bilal, lasse zwischen deinem Adhān und deiner Iqāma so viel Zeit, dass der Essende mit seinem Essen fertig wird, der Trinkende mit seinem Trinken und derjenige, der sein Bedürfnis verrichtet.“
Kapitel: Der Adhān ist nur für denjenigen zulässig, der seine Sunna verstanden hat, und das Sitzen zwischen Adhān und Iqāma
• Und Ishaq sagte: „Der Adhān ist nur für jemanden zulässig, der den Adhān verstanden und seine Sunna gekannt hat. Wenn er dies kennt, ist es ihm gestattet, den Adhān zu rufen, sei er ein Junge, ein Erwachsener, ein Blinder oder ein Sklave, wobei wir Sehende bevorzugen, da der Muezzin darauf angewiesen ist, die Gebetszeiten zu beobachten und den Stand der Sonne, des Mondes, der Sterne und der Schatten zu prüfen.“
• Und ich hörte Ishaq sagen: „Wenn der Muezzin den Adhān gerufen hat, soll er sich in allen Gebeten hinsetzen; selbst beim Maghrib-Gebet ist ein Sitzen unabdingbar aufgrund dessen, was authentisch von Bilal überliefert wurde, als der Prophet, Friede sei mit ihm, ihn den Adhān lehrte. Er befahl ihm, zwischen Adhān und Iqāma so lange zu warten, wie ein Schlafender erwacht und sich derjenige, der sich für das Gebet bereit macht, zerstreut. Er rief den Adhān also jeweils doppelt und die Iqāma jeweils einfach.“
523 - Es überlieferte uns Yahya al-Himmani, es berichtete uns Sharik, es berichtete uns Husayn von 'Abd al-Rahman ibn Abi Layla von 'Abd Allah ibn Zayd, er sagte: „Ich sah denjenigen, der den Adhān im Traum rief, wie er beim Maghrib-Gebet den Adhān rief: Er saß zwischen dem Adhān und der Iqāma eine Weile.“
(1) So steht es im Original, das Korrekte ist: "Yahya".
٥٢٢ - حدثنا أبو الأزهَر، قال: ثنا عبد المنعم بن نُعَيم، قال: ثنا بحر (١) بن مُسلِم، عن الحسَن وعَطاء، عن جابِر بن عبد الله، قال: قال رسول الله صلى الله عليه وسلم لبِلال: «يا بِلال، اجعَل بَين أَذَانك وإقامَتك ما يَفرَغ الآكِل من أكله، والشَّارِب من شُربه، والمعتَصِر على حاجَته».
باب: لا يَجوز الأَذَان إلا لمن عَقَلَ سُنَّتَه، والقُعُود بَين الأَذَان والإقامَة
• وقال إسحاق: «لا يَجوز الأَذَان إلا لِمَن عَقَلَ الأَذَان، وعَرَفَ سُنَّته، فإذا عَرَفَ ذلك جاز له أن يُؤَذِّن؛ صَبِيًّا كان أو كَبيرًا أو أَعمَى أو عَبدًا، مع أ. نَّا نَختار أهل البَصَر؛ لِمَا يَحتاج المؤَذِّن إلى النَّظَر في أَوقات الصَّلَوات، ومُعالَجَة النَّظَر في الشَّمس والقَمَر والنُّجوم والأَفياء».
• وسمعت إسحاق يقول: «إذا أَذَّن المؤَذِّن قَعَدَ قَعدَةً في الصَّلَوات كُلِّها؛ حتى في المغرِب، لا بُدَّ من القَعدَة؛ لِمَا صَحَّ عن بلال، حيث عَلَّمَه النبي صلى الله عليه وسلم الأَذَان، فأَمَرَه أن يَنتَظِر بَين الأَذَان والإقامَة قَدرَ ما يَستَيقِظ النَّائم، ويَنتَشِر المنتَشِر للصلاة، فأَذَّنَ مَثنَى مَثنَى، وأقام مَرَّةً مَرَّة».
٥٢٣ - حدثنا يَحيى الحِمَّاني، ثنا شَريك، ثنا حصين، عن عبد الرحمن بن أبي ليلى، عن عبد الله بن زَيد، قال: «رَأَيت الذي أَذَّنَ في المنام أَذَّنَ في المغرب؛ قَعَدَ بَين الأَذَان والإقامَة قَعدَة».
(١) كذا في الأصل، والصواب: "يَحيى".