570 – Uns berichtete Ahmad, er sagte: Uns berichtete Ismail ibn Ibrahim, er sagte: Uns berichtete Khalid al-Hadhdha, von Ibn Sirin, er sagte: Eine Frau aus dem Hause von Anas ibn Malik litt an Dauerblutung, da wiesen sie mich an, und ich fragte Ibn Abbas. Er sagte: „Was das Bahrani-Blut angeht, so bete nicht. Wenn sie jedoch die Reinheit sieht, selbst für eine Stunde des Tages, so soll sie den Ganzkörperwaschung (Ghusl) vollziehen und beten.“
• Ahmad sagte: „Wenn sie die Reinheit sieht, so soll sie die Ganzkörperwaschung vollziehen und beten“, wobei er sich auf die Aussage von Ibn Abbas stützt.
571 – Uns berichtete al-Musayyab ibn Wadih, er sagte: Ich hörte Ibn al-Mubarak das Menstruationsblut beschreiben, da sagte er: „Das Blut der ersten Menstruation ist ein schwarzes, dickflüssiges, übelriechendes Blut. Dann wird es zu einem dickflüssigen, roten Blut, dann zu einem dünnflüssigen Blut, und dann wird es wie das Waschwasser von Fleisch.“
572 – Uns berichtete Hassan ibn Ibrahim, er sagte: Uns berichtete Abd al-Malik, er sagte: Ich hörte Makhul, wie er von Abu Umama berichtete, er sagte: Der Gesandte Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: „Das Menstruationsblut ist nur schwarzes Blut, das von einer Röte überlagert ist. Das Blut der Mustahada (Frau mit Dauerblutung) ist ein dünnflüssiges Blut, das von einer Gelbheit überlagert ist. Wenn es ihr während des Gebets zu stark wird, soll sie ein Tuch (als Einlage) verwenden. Tritt das Blut dennoch hervor, so soll sie eine weitere darüberlegen. Wenn es sie während des Gebets überwältigt, so soll sie das Gebet nicht unterbrechen – selbst wenn es heraustropft –, und ihr Ehemann darf zu ihr kommen, und sie soll fasten.“
(1) So steht es im Original, das Richtige ist „ra'at“ (sie sieht). (2) So steht es im Original, die korrekte grammatikalische Form ist „wa-li-tusalli“ (und soll beten). (3) Möglicherweise liegt hier eine Auslassung vor, denn zwischen Harb und Hassan gibt es eine weitere Generation; siehe dazu das Vorangegangene unter der Nummer (542). (4) Hier fehlt: „al-Ala, er sagte: Ich hörte“; siehe die Quellen der Hadith-Überlieferungen und das Vorangegangene unter der Nummer (542). (5) So steht es im Original im Nominativ (tanwin), die korrekte Form ist „daman“ im Akkusativ.