729 – Es berichtete uns Ishaq, er sagte: Es berichtete uns Sufyan von Ibn Abi Najih von 'Ata' von 'A'ischa, sie sagte: „Wenn eine von uns ihr Hemd (Dir') trug, in dem sie ihre Menstruation hatte, und in dem sie die rituelle Unreinheit (Janaba) erlangte, und ein Tropfen Blut darauf gelangte, so entfernte sie ihn mit ihrem Speichel.“
Kapitel: Der Schweiß der menstruierenden Frau
• Ich hörte Ishaq sagen: „Die übereinstimmend anerkannte Sunna ist: Gott, der Segensreiche und Erhabene, hat das Vermeiden des Geschlechtsverkehrs mit ihnen – gemeint sind die Menstruierenden – zur Pflicht gemacht, und sie führen die Ganzwaschung (Ghusl) durch, wenn sie rein werden. Ihr Schweiß verunreinigt nichts, genau wie der Schweiß einer Person im Zustand der Janaba. Ihr Urteil und das Urteil der Person im Zustand der Janaba sind diesbezüglich gleich. Die Strenge im Umgang mit den Menstruierenden stammte von den Majus (Zoroastriern) und den Götzendienern der Araber, indem sie sie aus Furcht vor ihrem Schweiß und Ähnlichem mieden, bis Gott dazu den Vers über die Menstruation offenbarte. So wurden sie in all ihren Angelegenheiten wieder zu dem, wie sie zuvor waren, abgesehen davon, dass sie weder beten noch fasten noch der Geschlechtsverkehr mit ihnen vollzogen wird. Wenn also die Hand der Menstruierenden Wasser berührt oder ihr Speichel auf etwas gelangt, so ist sie darin wie alle anderen Frauen, und der Schweiß der menstruierenden Frau sowie der Schweiß einer Person im Zustand der Janaba verunreinigt nichts.“
(1) So steht es im Original, und am Rand wurde notiert: „So steht es“. Die korrekte Lesart ist: „yakunu laha al-dir'u, fihi tahidu, wa fihi tusibuha al-janaba“ (Sie hatte ein Hemd, in dem sie ihre Menstruation hatte und in dem sie die Janaba erlangte). (2) So steht es im Original, in den Quellen jedoch: „fataqsa'uhu“ (so entfernst du es mit den Fingernägeln). (3) So steht es im Original, und darüber wurde notiert: „So steht es“. Die korrekte Lesart ist: „annahunna“ (dass sie).